Der Lancia Rally 037 (Teil 1) - mit Christian Geistdörfer
Shownotes
In dieser Folge stelle ich Euch meinen Werbepartner CAR.go Professional vor. Die von DMG Chemie in Leipzig entwickelte und in Deutschland hergestellte Autopflegeserie bietet durchdachte Reinigungslösungen speziell auch für ältere Fahrzeuge und empfindliche Materialien. Vom 2-in-1-Lederreiniger über den Unifoamer bis zum Felgenreiniger und Insektenentferner: Hier stecken jede Menge Erfahrung und Leidenschaft fürs Auto drin.
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Titelbild dieser Podcastfolge: Lancia // Stellantis
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Transkript anzeigen
00:00:01: Im Walther hatte ich natürlich einen absoluten Topffahrer.
00:00:04: Damals war sein Fahrstil noch ein bisschen anders.
00:00:07: Es ist auch geil, weil mit einem Auto richtig quer um die Ecke zu fahren das versuchen zwar viele aber die scheitern natürlich auch.
00:00:17: Ich hatte jetzt
00:00:17: Gefühl
00:00:18: dass es absolut Richtige
00:00:21: und
00:00:21: daraus wurden dann elf Jahre.
00:00:37: Dieser Folge von Motorikonen geht nicht nur um ein Auto das eine Ikone ist den Lancia Rallino.
00:00:46: Es
00:00:47: geht auch um einen Mann, der längst eine Legende ist!
00:00:51: Ich muss nicht lange drum herumreden, ihr habt seinen Namen schon im Titel der Folge gelesen.
00:00:56: Christian Geistdörfer ist heute hier bei Motorekonen zu Gast und es freut mich wirklich sehr dass er sich die Zeit für diesen Podcast genommen hat und er hat sich viel Zeit genommen.
00:01:06: Wir sprechen über seine wichtigsten beruflichen Stationen und motorsportlichen Erfolge.
00:01:11: Weil das eine ganze Menge sind, ist diese Folge wirklich nichts Verungeduldiger.
00:01:15: Denn bis wir zum Lancierelli Nr.
00:01:17: thirty-seven kommen wird es noch bis zum zweiten Teil dauern.
00:01:21: Das liegt aber nicht am Lanciaer sondern schlichtig daran dass Christian Geister für einfach unglaublich spannende Geschichten zu erzählen hat die ich euch auf keinen Fall vorenthalten wollte.
00:01:30: Wir haben also einfach mal ganz vorne angefangen in der wirklich einzigartigen Karriere von Christian Geistler und sprechen heute darüber wie er überhaupt als junger Mann
00:01:41: von der
00:01:42: erfolgversprechenden Bankkarriere in den Rallysport abzweigte.
00:01:47: Über seine Begegnungen mit Walter Röhrl und die gemeinsame Erste-Weltmeisterschaft
00:01:52: auf dem
00:01:52: Vierzehntunddreißig Abart, eine Episode, die dann später bei Lancia nochmal ganz wichtig wird – aber zum Beispiel auch über das gescheiterte Rallyabenteuer von Mercedes im Vierhundertfünfzig SLC unter der Leitung des berühmten Ingenieurs Erik Wachsenberger Über das Engagement bei Porsche im Jahr.
00:02:17: Und jetzt ein bisschen Werbung!
00:02:21: Ich weiß ja nicht ob ihr an euren alten Autos selber schraubt oder schrauben lasst, was aber sicher die meisten von euch selbst machen ist das Reinigen und Pflegen so wie ich.
00:02:31: Dafür möchte ich Euch heute meinen Werbepartner Cargo Professional vorstellen.
00:02:35: Dahinter stecken meine Freunde aus Leipzig.
00:02:39: Die sind mir ja schon deshalb so sympathisch, weil sie nicht einfach irgendwelche Produkte aus China einkaufen sondern ihre Autopflege-Serie Cargo Professional einfach selber entwickelt haben und auch in Deutschland herstellen.
00:02:53: Die ersten Ideen für Cargo professional kam übrigens aus ihrem Freundeskreis mit den typischen Problemchen die man von älteren Autos kennt empfindliche Lacke auf denen sich über Jahre öliger Schmutz festgesetzt hat der dann nur ganz schwer noch weg geht oder altes empfindliches Leder, das man nicht endlos bearbeiten möchte.
00:03:10: Das aber trotzdem wieder richtig sauber werden soll.
00:03:13: Für genau solche Fälle hat die MG Chemie eigene Produkte entwickelt und daraus ist inzwischen eine ganze Reinigungs-Serie entstanden Cargo Professional.
00:03:24: Und finde ich zum Beispiel den zwei in eins Lederreiniger mit Pflegeball sammeln weil man die Ledersitze damit nicht erst reinigen und dann anschließend noch mit einer Pflege versorgen muss sondern alles.
00:03:37: Durch diesen Pflegeballsam schützt der zwei in ein Lederreiniger das Leder auch davor, dass es spröde wird.
00:03:43: Was ich außerdem richtig super finde ist... ...dass er viel schneller einzieht als andere Produkte!
00:03:48: Man muss also nicht lange aufs Trocknen warten sondern man kann das Leda-Lenkrad und die Sitze reinigen und dann gleich wieder losfahren.
00:03:57: Interessant ist auch der Cargo Uniforma einen ganz sanfter ziemlich trockener Schaum Der sehr gut reinigt, speziell auch in Ritzen und Fasern.
00:04:06: Und der dann streifenfrei und ohne Rückstände trocknet.
00:04:10: oder der Cargo Felgenreiniger den ich besonders gerne mag ganz einfach weil er super wirkt aber nicht so stechend riecht wie andere Felgen Reiniger.
00:04:19: Und einen richtig guten Insektenferner gibt es auch, der komplett säurefrei ist und trotzdem super wirk.
00:04:26: Also, wenn ihr das alles mal testen wollt oder noch ein Geschenk für jemanden sucht der sein Auto mindestens so sehr liebt wie ihr dann schaut euch mal Cargo Professional an auf cargo-professional.com.
00:04:40: Cargo vorne mit C. Den Link stelle ich euch auch in die Show Notes und mit dem Gutschein Code MOTORIKONENZWANZIG bekommt ihr da gerade zwanzig Prozent Rabatt.
00:04:51: lohnt sich also richtig das jetzt zu machen?
00:04:54: Cargo Minusprofessional.com, bitte denkt dran das Cargo Professional mit dieser Werbung auch dafür sorgt dass es Motorikonen hoffentlich noch lange geben kann.
00:05:10: und damit raus aus der Werbung und rein in die Folge.
00:05:14: Moin moin und Servus.
00:05:15: herzlich willkommen hier beim Motorikon und den einhundert besten Autos aller Zeiten.
00:05:21: Mein Name ist Hans Neubert, ich freue mich sehr, dass ihr heute auch wieder mit dabei seid.
00:05:26: Also lasst uns gleich loslegen direkt nach dem Intro mit Christian Geistörfer und beim Lancia Rally Null, siebenunddreißig bis gleich!
00:06:01: Herzlich willkommen bei Motorikon Christian.
00:06:06: Grüß Gott, mich freu mich.
00:06:07: Lassen Sie uns doch ganz am Anfang mal an Ihren Anfang zurückgehen.
00:06:10: Erinnern sie sich noch an das erste Auto in ihrem Leben?
00:06:13: Dass Sie so richtig bewusst wahrgenommen haben?
00:06:16: Natürlich!
00:06:18: Das war damals ein großer Schritt nach vorne endlich mobil zu sein nicht mehr aufs Moped angewiesen zu sein und es war einfach eine sprungende Freiheit den man sich heute gar nicht mehr so vorstellen kann.
00:06:36: Was war's denn?
00:06:38: Das war ein DKW F-II von meiner Großmutter, das war mein allererstes Auto.
00:06:46: der hatte schon einen Selbstmischer zwei Tag da.
00:06:50: D.h.,
00:06:50: man musste das Öl, konnte man separat in Tank fühlen und dann hat sich das selber gemischt, ja das zweitag Gemisch selber produziert.
00:06:59: Für mich damals ideales Auto weil ich beweglich war, nicht mehr Wind und Wetter ausgesetzt war.
00:07:08: Und ich habe also nach einem halben Jahr einen VW-Variant von meinem Onkel übernommen.
00:07:23: Der war dann schon ein bisschen besser und das ist ein Auto gewesen was mich auf unheimlich vielen Fahrten zu Skis vergnügen.
00:07:34: begleitet hat, wo ich also dann auch massiv Autofahren gelernt habe.
00:07:39: Heckmotor?
00:07:41: Denn war Heckmotore nicht viel Leistung das heißt um vorwärts zu kommen muss man es einfach laufen lassen und bremsen war verpönt.
00:07:53: also waren tolle Zeiten.
00:07:57: wir sind damals viel nach Sankt Moritz gefahren zum Skikarn Und ja, war eine abenteuerliche Zeit.
00:08:09: Man war damals auf der Bank kläre und freitag nach dem Dienst rein ins Auto zack und ab irgendwo zum Skifahren hin.
00:08:22: Da waren Touren dabei bis nach Val d'Isère und so.
00:08:25: Also man ist dann schon rumgekommen.
00:08:29: Fahren Sie doch Skis?
00:08:31: Ich fahre noch Skis Wobei ich sagen muss, ich bin gesundheitlich ein bisschen gendeköpft jetzt die letzten zwei Jahre.
00:08:40: Mein rechter Fuß tut nicht so wie ich das gerne hätte.
00:08:44: Ich muss ja vorsichtig sein.
00:08:47: Wenn es tolle Verhältnisse hat gehe ich gerne aber ich muss halt vermeiden was ich früher gern gemacht habe zu kaufen und so geht im Moment nicht.
00:08:58: Jetzt
00:08:59: haben Sie sich gerade schon angesprochen ziemlich erfolgreich in der Bank gearbeitet.
00:09:03: Wie sind Sie trotzdem zum Thema Rally gekommen?
00:09:06: Ja, das war ja... ich habe auf der Bank nicht freiwillig aufgehört.
00:09:12: Sie haben es gerade angesprochen und das Thema Jugend waren natürlich da der Knackpunkt.
00:09:19: Ich hab einen sehr verantwortungsvollen Job gemacht In den größten Filialen damals bei der Schübert-Näcken- und Wechselbank am Hauptbahnhof war ich zuständig in der Grillabteilung für einen Kundenstamm und fürs Wechselgeschäft.
00:09:36: Das Wechsel-Geschäft ist heute den wenigsten noch bekannt, war aber ein unheimlich effizientes Tool um also Leute flüssig zu halten.
00:09:49: War aber auch brandgefährlich weil die natürlich alle Ablaufdatum hatten und das musste ja ganz präzise eingehalten werden.
00:09:58: Neununddreißig war letzter Call, zehn Uhr kam der Gerichtsvollzieher und dann hatten sie sofort einen Titel in der Hand und hätten dann praktisch gar gegen vorgehen können.
00:10:11: Also das war sehr diffizielt, sehr verantwortungsvoll und ich habe das Geschäft gemacht und war aber ... ... einundzwanzig!
00:10:22: Das war... Für Unterschriftvoll macht noch viel zu jung nach den damaligen Regularien.
00:10:29: Eines Tages kam mein Chef und sagte, das müssen wir ändern.
00:10:34: Sie machen hier einen Job, da brauchen sie Unterschriftsvollen dazu.
00:10:39: Ich kenne die Regularie mit allen drum und dran aber mehr machen Eingabe am Vorstand und dann bin ich überzeugt dass wir das kriegen.
00:10:48: Wir sind auch beim Vorstand angetreten über eine Stunde Rede und Antwort gestanden, was ich also mache.
00:10:57: Und das auch so.
00:10:58: ein Gremium von damals gefühlt für mich als jungen Menschen tausend Jahre vor mir.
00:11:07: Ich war also total schockiert wie wenig die über das Tagesgeschäft wissen.
00:11:13: Über Abläufe, Funktionalitäten... ...und ich bin dann raus nach meinem Chef rein.
00:11:21: Der kam dann so nach zwanzig Minuten raus.
00:11:25: Und im Auto zurück zur Filiale, sagt er zu mir, sie werden sehen das funktioniert alles und die andere.
00:11:32: Na wie zähm gesagt der Dr.
00:11:34: Jarras bei allem Respekt aber ich glaub dass wird nix.
00:11:41: Bekommen Sie da drauf?
00:11:42: Und sie werden schon sehen?
00:11:44: Lassen Sie es uns abwarten!
00:11:46: Dann wissen wir ja wo wir dran sind.
00:11:51: Ich habe aber das Gespräch so ernst genommen dass ich mir gleich mal orientiert habe, was ich als Alternative machen könnte.
00:11:59: Denn eines war klar – den Job ohne Unterschriftvollmacht!
00:12:05: Ich musste da immer Schalterkollegen fragen, die ja damals noch witzigerweise Schalterbeamte hießen.
00:12:12: Die hatten diese Unterschriften vollmacht und die haben Dinge unterschrieben von denen sie keine Ahnung hatten.
00:12:22: Und dann bin ich also da in der Zuge der Recherche draufgekommen.
00:12:27: Es gibt also einen neuen Bildungsweg, Berufsohrschule wurde neu eingeführt und habe das so gelesen.
00:12:35: Das könnte ja passen.
00:12:37: Abschlussabitur oder eben auch Vollabiturt zwei Jahre Ganztagsschule nicht berufsbegleiten sondern Ganztagsschule.
00:12:51: Ich habe meine Unterlagen zusammengerichtet.
00:12:54: Das war also von uns fünf Minuten Fuß weg, in der Lusenstraße bin ich da inmarschiert und hab mit dem Direktor dort gesprochen.
00:13:04: Und dann habe ich gesagt das ist mein Erzeugnis selbst.
00:13:08: Da hat er sich das angeguckt.
00:13:09: Dann haben wir gesagt würden sie mich nehmen.
00:13:12: Und er sagt damit Handkuss.
00:13:14: Dann sage ich das schon mal sehr positiv.
00:13:18: sind es meine Böse.
00:13:19: Ich bräuchte das bitte schriftlich, weil ich muss
00:13:23: kündigen.".
00:13:24: Also hat er gesagt, überhaupt kein Problem.
00:13:27: Ich habe mir gesagt, boom!
00:13:28: Hat man das schon rausgeschrieben?
00:13:31: und mit dem Schrieb in der Tasche bin ich zurück zur Arbeit und hab meinen Job gemacht und drei oder vier Tage drauf kam dann der schriftliche Bescheid.
00:13:41: davon vorstand blau-blau-blau.
00:13:45: In mein Defekt wurde meine Unterschriftsvollmache abgelehnt mit plummigen Begründungen und man könnte da keine Exempelstatue hören.
00:13:56: Ich habe gesagt, okay ist akzeptiert bin nächsten Tag in der Früh zu meinem Chef rein und hab ihm meine Kündigung auf den Tisch gelegt.
00:14:11: Der war natürlich total von den Zocken.
00:14:13: Er hat gesagt können Sie mich machen?
00:14:15: Und so eine Karriere Einmal treten, aber sie sehen ja.
00:14:24: Es bringt uns nicht weiter.
00:14:26: Sie stehen in der Hoffnung und ich dann zwar nicht, aber das geht so nett an.
00:14:33: Ich verstehe sehr, tut ihm wahnsinnig leid.
00:14:37: Dann habe ich auf der Berufsohrschule Abitur nachgemacht und mich amüsiert.
00:14:45: Und hab in dieser Zeit mit Freunden ... Das war damals noch üblich.
00:15:01: Samstag, das war immer in Gemeindeanzeigern publiziert.
00:15:08: Treffpunkt der Gasthof.
00:15:10: so ist Orientierungsfahrt.
00:15:13: Hundert und zwanzig Kilometer nach Karte ... Das Ganze war natürlich aufgebaut, auf Karten fehlen.
00:15:23: Da gab es dann Situationen, die mir persönlich extrem zu wider waren, dass wenn man sich verfahren mussten muss in irgendeinem Bauernhof oder was umdrehen.
00:15:34: Jetzt kann man sich vorstellen, dass der Bauer keinen Spass hatte, wir haben bei Thema am Samstag-Namitag drei Skautos im Hof umgedreht haben, weil ihm einfach die Karte falsch
00:15:46: war.".
00:15:47: Und jeder
00:15:48: fährt ein Hund platt?
00:15:49: Ja, und das war ... Das ist auch noch mit der Missgabe, weil die ja nachgelaufen ist.
00:15:55: Es waren noch als Geringste.
00:15:57: Ich hab gesagt, nein, es kommt für mich nicht in den Frage.
00:16:00: Die bleibt beim Pussbespulen im Winter Skifahren.
00:16:06: Die Jungs ließen aber nicht locker an und haben gesagt, kann so nach drei Monaten wieder.
00:16:11: Dann haben sie gesagt, jetzt haben wir richtige Räume.
00:16:13: Es gab damals einen Format vom ADRC installiert, war ein Zweihundert Kilometer Rallye mit Vierzigfünfvierzig Kilometer Sonderprüfung auf Bestzeit.
00:16:27: Und dann habe ich gesagt, nein, da muss ich nichts wissen!
00:16:32: Aber ein Freund von mir, der war in der Prädule, läutet bei mir am Samstag in der Früh und sagt doch, ich brauche die unbedingt.
00:16:40: Ich hab da genannt, ich muss da fahren und muss
00:16:43: mitfahren.".
00:16:45: Und dann bin ich da mitgefahren von Tutten und Blasen.
00:16:49: keine Ahnung, wie man das alles so angeschaut.
00:16:52: Aber irgendwie war ich fasziniert von der Thematik auf Zeit zu fahren.
00:17:00: Irgendwie war ich da angeflasht... ...und ja... Ich konnte es nicht so wichtig fassen aber das hat mir Spaß gemacht!
00:17:14: reingekämpft, worum es da geht und was man machen muss.
00:17:18: Und klar, Wunsch war selbst zu fahren.
00:17:24: Das habe ich dann auch gemacht.
00:17:25: Ich hab mir damals vom ADAC Sportpräsidenten dessen als Kona angekauft mit dem Olympiarelle damals vor.
00:17:37: Und bin also mit dem Auto an mehrere kleine Rallye gefahren.
00:17:42: Hat unheimlich Spaß gemacht nur ... Mein Geldbeutel war dafür viel zu schmal, also mir da einfach die Freizeit am Ende gefehlt.
00:17:52: Und dadurch war ich gezwungen oder besser gesagt auch dann im Nachhinein ein guter Move mich auf einen Beifahrersitz zu setzen weil das waren damals unheimlich gesuchte Leute.
00:18:07: Also in dem Motorsportclub wo ich da in München war, an Cepa Varria waren Beifahre immer gesucht war ein sehr aktiver Club, viele Leute sind gefahren.
00:18:18: Und dann habe ich mich also in den Job des Beifahrers da ein bisschen reingefuchst und bin vieler alles gefahren... ...und hab auch ganz schnell bemerkt dass man in dem Job viel verbessern kann was ich dann auch gemacht habe.
00:18:38: Ich bin nur ein Jahr privat gefahren das war auf seventy fünf im ONS-Pokal mit einem Clubkollegen Nachwuchsmeisterschaft und lief wunderbar erfolgreich.
00:18:51: Ich bin dadurch auch aufgefallen, weil ich natürlich verschiedene Dinge anders gemacht habe, die Kollegen.
00:18:59: Und das war also dann schon der Schlüssel, dass sich Sechsundsiebzig bereit semi-werkseitig bei Irmschau in einem Obelkadett saß, der durchs Werk finanziert war War ein junger Nachhugstau, war alles kein Smollein.
00:19:19: Und wir haben da zusammen die Deutsche Rallemeisterschaft bestritten.
00:19:27: Das waren natürlich eine Zeit mit vielen auf und sehr vielen Abs.
00:19:33: Weil es gab eigentlich nur entweder unter die Top-III oder Megaunfall.
00:19:43: Nicht so richtig.
00:19:47: Echt?
00:19:48: Ja, tut der Reiber ja okay, aber mega Unfall ist nicht so gut.
00:19:50: Ja
00:19:51: und da hat man eigentlich schon mehrere Sachen... Und da habe ich damals zum ehemaligen Walter Röll Beifahrer Jochen Berg gesagt, Herr Berger sind's mir nicht besser, aber das ist nicht mein Thema!
00:20:05: Ich war ja dann schon weg von der Bank, Schule, war beendet, Planung war ... zu studieren und sage, das fühle ich mich nicht so wohl.
00:20:22: Und dann hat er mich überredet nochmal mit ihm eine Rallye zu fahren, Reifendest für den Walter Röhrl, für Ralli Monte Carlo usw.
00:20:34: Das habe ich noch gemacht und dann war ich ganz sicher, dass ich also meine Konzentration ein bisschen auf die Auswahl der Fahrer und deren Qualitäten legen sollte, wenn ich also den Job überleben will.
00:20:51: Und ja das war Ende siebzig.
00:20:59: Dann ging es relativ schnell bergauf.
00:21:02: Was viele ja gar nicht wissen, Sie waren von Anfang an nicht der Beifahrer von Walter Röhr, sondern sind ja dann zum Beispiel auch mit Rauner Altonen gefahren dem Rally-Professor?
00:21:10: Ja!
00:21:11: Ich hab' mit dem wie ich zu Opel eben zu ihrem Schakam fragte mich anlässlich der Vorstellung in Rüsselsheim im Werk, sagte der Jochen Berger zu mir.
00:21:24: Sie sind doch Studenten, sie haben doch Zeit also könnten sich bei der Rolle Monte Carlo Eisenoten machen.
00:21:32: Zu dem Zeitpunkt wusste ich weder was Eisenotens sind noch das, was ich da zu tun habe.
00:21:40: Was sind denn Eisenote?
00:21:42: und die Notiz des aktuellen Straßenzustandes in den Fahranweisungen, sprich im Gebetbuch nach dem dann gefahren wird.
00:21:58: Das hat folgenden Grund.
00:21:59: Neurelle Monte Carlo war damals noch sehr lang.
00:22:02: fast fünftausend Kilometer davon waren tausendkilometer.
00:22:06: Sonderprüfungen.
00:22:08: Beim Training ist man zwar alles abgefahren, aber zwischen Training und Wettbewerb waren wahnsinnig viel Zeit.
00:22:16: In den Alpen verändert sich dann nicht nur das Wetter sondern auch der Straßenzustand entsprechend schnell.
00:22:24: Also ist man da zuhergegangen und hat sogenannte Ice Cruise eingesetzt um vor dem Wett Bewerb unmittelbarer vor drüberzufahren den Zustand der Straße ins Gebietbuch einzutragen.
00:22:41: Das dann am Servicepunkt vor der Prüfung abzugehen, sodass also die Clues aktuelle Übersicht hatten auch die Reifenwahl entsprechend gemacht werden konnte.
00:22:53: und das habe ich eben im Raunen gemacht.
00:22:55: Der Rauner hat mir das gelernt – das war natürlich schon sehr heftig!
00:23:01: Und da wusste ich auch, wenn ich mal jemals Monte Carlo fahren sollte im Webbewerb werde ich das anders machen.
00:23:10: Ich hatte also dann vier Stifte in der Hand.
00:23:14: Vier Farben ja?
00:23:16: Vier unterschiedliche Waben.
00:23:18: Hatte das Gebietbuch in Kopie am Schoß und ... Ja!
00:23:26: Es war halt dann so, dass eigentlich immer eine Hand fehlte.
00:23:30: Weil entweder das Gebetbuch forschte oder man hat die Stiftin nicht richtig sortiert wieder und man musste also nach Farben geordnet dann ins Gebetbuch eintragen was also das für Zustand ist.
00:23:47: Also blau war es auch für Eis, rot für Schnee Dann aber mit Schneematsch war dann schwarz und dann in grün, wenn es wieder trocken war.
00:24:03: Man hatte immer zwischen den Farben hin- und herhandiert.
00:24:07: Das war alles so ein bisschen nicht präzise nach meinem Schmack.
00:24:12: Der Rauner hat mir natürlich auch versucht zu zeigen wie gut das Auto fährt.
00:24:19: nicht sehr gemütlich in den Autos.
00:24:22: Ist er denn gut Auto gefahren?
00:24:23: Ja, da konnte das.
00:24:26: Er ist zwar alten Stiegel gefahren, d.h.
00:24:29: zu viel quer wie möglich.
00:24:33: Aber der hat es schon beherrscht.
00:24:35: Hat wahnsinnig viele Erfahrung und hat mir auch viel vermitteln können.
00:24:41: Und so haben wir das gemacht.
00:24:45: Der Walter ist nach hinter drei Stratos damals vierter geworden, also haben wir nicht so viel Fehler gemacht.
00:24:51: Das war schon in Ordnung.
00:24:53: Nur für mich war es halt das Erlebnis, dass das was anders sein muss wie ein Auge mal Pie und die Eisenhut habe ich dann auch entsprechend umgestellt äußerst präzise, wo mir die Krus dann immer gesagt haben wir das kann man ja nicht vorlesen was du da alles haben willst.
00:25:13: Dann sage ich Jungs macht euch über das was ich vorlese kann keine Gedanken macht es so präziße wie möglich.
00:25:21: das heißt wenn an einem kritischen Punkt dreizig Meter Straße trocken sind die man zum bremsen braucht dann macht ihr das rein weil nur so haben Eisnoten wirklich im Sinn.
00:25:37: Und wir haben das umgesetzt und es war sicher auch mit einer der Schlüssel für die Monte Carlo-Siege, die wir dann später eingefahren sind weil einfach die Eisnote so präzise war dass man sich drauf verlassen konnte.
00:25:52: Das war ein eigenes System?
00:25:55: Absolut ja!
00:25:56: Es hat relativ lange gedauert bis die anderen das übernommen hatten oder übernomen haben.
00:26:04: Also die sind lange noch nach dem Formenmuster gefahren und ich hab dann immer nur ein bisschen lächeln können.
00:26:11: Jetzt mal bei dem Aufschrieb, der war ja auch essentiell.
00:26:15: eigentlich wenn man das so im Video sieht wie sie das so vorlesen Bei einer Gruppe B Sonderprüfung geht einem schon das Herz in die Ose wenn man es nur im Video seht.
00:26:26: Ja Das ist ja auch ein Thema was sich für mich persönlich geändert hat Und zwar Wie ich also zum Walter kam, hatte der noch als alte Erfahrung heraus das System Jochenberger und die damals Großen im Sport in Deutschland.
00:26:47: Nämlich dass der Aufschrieb von unten nach oben geschrieben wurde auf so ein Dinovier College Block am irritierendsten war, in drei Spalten nebeneinander.
00:27:04: Das heißt von unten nach oben lesen ist schon wieder sinnig dann aber wieder unten anzufangen nach oben zu kommen und wir unten anzufangen das war schon ihr mit einem nie anfreunden können.
00:27:20: obwohl ich am Anfang natürlich auch machen musste und ich bin dann hergegangen habe ich dann im siebund und siebziger Jahr mit dem Achim Warnwald natürlich auch so gelernt und übernommen, dass das ganz normal wie im Lesebuch von links nach rechts in Zeilen geschrieben wurde.
00:27:45: Und auf einem kleineren Format vom Papierblock her und dadurch war man in der Lage mit den Daumen das zu verfolgen, was man gerade gelesen hatte.
00:27:59: Das heißt wenn das Auto besprungen ist oder in ein Loch nicht gefahren ist wo also man es mit den Händen nicht ausgleichen konnte war man in der Lage sofort wieder da weiterzumachen wo man war und nicht bei den großen Blöcken.
00:28:14: erstmal sich orientieren optisch wo waren wir denn?
00:28:18: Und man konnte mit den händen das nicht fassen In meinen Augen, was ich dann auch bestätigt habe.
00:28:26: Neue Fehlerquelle drin und Kollegen von mir sind ja nicht gescheitert weil sie dumm sind oder das nicht beherrschen sondern einfach durch diese Umstände aber keiner die Fantasie hatte um es zu ändern.
00:28:45: Ich habe das damals gemacht und bin natürlich super damit gefahren, weil ich mich einfach nicht verlesen hab.
00:28:51: Und es ist natürlich in dem Sport auch heute noch elementar.
00:29:00: Da muss man also dran bleiben um das richtig zu
00:29:02: machen.".
00:29:04: Jetzt war ja der Aufschrieb nur eine von vielen Aufgaben – sind da eigentlich noch viel mehr als Co-Pilot aus Beifrage?
00:29:15: hinläufig nicht so bekannt ist, auch nie groß breitgetreten worden was ein Beifahrer eigentlich ist.
00:29:22: Für die meisten Leute ist das einer der drin sitzt lustige in die Gegend schaut und sich da kutschieren lässt.
00:29:32: Das ist natürlich weit gefällt Und das Aufgabengebiet des Beifahres ist natürlich relativ gross gewesen damals.
00:29:44: Es geht also an mit der Planung, wann mache ich Training?
00:29:49: Was mache ich am Tag?
00:29:51: Was kann ich schaffen?
00:29:53: Wo kann ich übernachten?
00:29:55: Wie kann man weitermachen und um so das Arbeitspensum entsprechend abzuarbeiten.
00:30:01: Das nächste ist dann beim Training selbst, dass man einen Überblick bewahrt.
00:30:09: Man musste damals mit Karte orientieren wie komme ich wieder zurück zum Start von der Prüfung?
00:30:15: also aufschreiben, das war das eine.
00:30:20: Dann war aber große Aufgabe Orientierung und dann hat man also vom Veranstalter noch der sogenannte Roadbook die Strecke vorgegeben ist nachdem er fahren muss.
00:30:35: Und in Deutschland kam ganz was Spezielles dazu Das waren geheime Sonderprüfungen.
00:30:43: Jetzt hat natürlich jeder versucht die Strecke rauszukriegen, da gab es verschiedene Tricks um also da dran zu kommen.
00:30:53: Wie immer im Leben Vitamin B ist New York durch mehr Vitamin B nämlich Beziehungen zu ersetzen und ich hatte dann also gute Verbindungen aber zusätzlich mir auch noch zwei Schlüssel machen lassen um also so Fortschranken zu öffnen und da eben dann morgens um vier, fünf die Strecke zu befahren, den aufschrieb.
00:31:23: zum Morgen Schranke wieder zu.
00:31:26: Und man war nie da gewesen weil wenn man erwischt worden wäre wir haben also sofort disqualifiziert worden Also das war immer so ein Katz im Mauspiel aber haben auch sehr gut bewältigt
00:31:43: Das geheime und geheime Sonderprüfung bedeutete, dass man nicht genau wusste wo geht die Zeitnahme los?
00:31:48: Und wo endet sie?
00:31:49: oder was war das Geheimnis der Sonder-Prüfnung.
00:31:52: Also ich sprich Staat und Ziel waren bekannt aber dazwischen drin waren halt zwanzig, achtundzwanzig fünfunddreißig Kilometer, wo man auf Sicht fahren hätte müssen.
00:32:06: Das ist natürlich erstens gefährlich und zweitens langsam.
00:32:10: also habe man versucht die Strecke rauszukriegen, zu befahren und aufschrieb zu machen.
00:32:17: Und das zum Teil dann auch für Geld gehandelt worden um eben da einfach einen kleinen Vorsprung zu haben wurde in Deutschland weitlich genützt.
00:32:30: Gute Beifahrer haben sich dadurch profiliert dass sie die Strecken hatten, Aufschreibe hatten Waffen-Gleichheit hergestellt war.
00:32:45: Wir sind ja schon die ganze Zeit beim Jahr neunzehnt siebenundsiebzig, das war ja dann auf ein wichtiges Jahr.
00:32:50: Sie sind dann die erste Rallye gemeinsam mit Walter Röhr gefahren?
00:32:55: Das ist richtig,
00:32:56: ja!
00:32:56: Ich glaube, San Martino di Castorza, wie kam es?
00:33:00: Wie haben sich kennengelernt?
00:33:02: Wir hatten uns kennengelernet Ende Fünf und Siebzig in Rüsselsheim, wie ich also mit dem Walter Smoller in Röllsheim war um... mich vorzustellen, weil ich ja als jämtischer sogenannten Werksfahrer fahren sollte und Wopel hat ja die Rechnung bezahlt.
00:33:25: Es war klar dass sie mich also auch kennenlernen wollten.
00:33:29: Ich war ein völlig unbeschriebenes Blatt und da habe ich den Walter kennengelernt der damals gerade vom Monte Carlo Training zurückkam.
00:33:40: Und Opel hatte einen Phänomen, die hatten die Sportabteilung und die Werkstatt in Rüsselsheim im zweiten Stock.
00:33:47: Also nicht ebenerdig!
00:33:49: Alles musste mit Aufzug rauf- und runter.
00:33:53: In der Werkstelle waren wir... Da ging auch mal die Aufzugtür auf und da kam Walter mit dem Trainingsauto von Monte Carlo.
00:34:06: Er ist ja natürlich ... Ich kannte ihn persönlich nicht Nur aus Erzählungen und Geschichten.
00:34:15: Und er kam dann rein mit seinen ein-sechsundneunzig, total dürrschlachsig.
00:34:21: Und hat natürlich auch Bayerisch gesprochen was später sehr hilfreich war oder in der Phase des Kennenlernen zilfreich waren.
00:34:32: Und dann sagt er zu mir... Du bist der, der mit dem Neurischen da fährt.
00:34:44: Dann wünsch ich dir viel Glück!
00:34:46: Da war er ein bisschen irritiert natürlich und ja aber es hat sich alles...
00:34:55: Aber wen meinte er mit dem Nahrische?
00:34:57: Der Nahrsche war der Walter Smolley weil er natürlich schon bekannt war zwar extrem schnell Auto zu fahren aber eben auch sehr oft so übers Limit zu gehen.
00:35:10: Wenn er Glück gehabt hat, hat er das überstanden.
00:35:14: Wenn es weniger Glück war ist er halt irgendwo im Wald gelegen und der Ruf ist ihm eigentlich schon vorausgeeilt.
00:35:24: man hat immer darauf gehofft dass der Knoten platzt und irgendwann einmal stabil schnelle Zeiten fahren kann, ohne immer gleich drüber hinauszugehen.
00:35:37: Das war das, wie ich ihn kennengelernt habe, Ende fünfundsiebzig.
00:35:41: Wir hatten dann natürlich Kontakt, weil ... Ich glaube wir waren uns auch von Anfang an sympathisch und haben dieselbe Sprache gesprochen.
00:35:50: Ich war ein begeisterter Skifahrer, er war staatlich Wölfter Schiller.
00:35:54: Wir sind damals viel in Salbach gewesen, sind miteinander Skifahren gegangen und so.
00:36:01: Also da hat sich schon etwas entwickelt, wobei ich in den künstlichen Räumen nicht daran gedacht hätte mit ihm zu fahren.
00:36:10: Das ist dann erst entstanden, wie ich mit dem Small-Eye gefahren bin, wo wir auch zweitere Ralles gegen ihn gefahren sind, also auf einem Werksauto gefahren und so.
00:36:24: Wir waren zum Beispiel Samadini Kastrozza mit zwei Werksautos der Walter Und der Smolley und ich, da war eine Koreosität.
00:36:36: Der Walter hatte Stadt Nummer sechs und wir hatten Stadt Nummer neun.
00:36:45: Bei der Samantino sind wir nicht weitgekommen in sechs oder sieben Prüfungen.
00:36:49: Es waren schwierige Verhältnisse und der Smoley wollte unbedingt beweisen was er drauf hat Und wir sind dann noch hergegangen, kurz vor dem Start nochmal über die Prüfungen gefahren.
00:37:02: Hab den Aufstieg total verändert und so.
00:37:05: Dann hab ich gesagt was soll das?
00:37:06: Das ist Unfug!
00:37:09: Und ja, siebte oder achte Prüfung in einer Linkskurve haben wir uns überschlagen und das Auto lag am Dach neben der Straße... ...und alle die vorbeigefahren sind, haben natürlich die neuner Sechs gelesen.
00:37:26: Der Röhrl liegt da, bis ich das dann aufgeklärt hatte.
00:37:32: Das sind also kleine Anektonen aus der Zeit und es war auch der Grund, dass Walter mich dann in den Sieben-und-Siebzig gefragt hat mit ihm Samadinen die Kastrozza zu fahren.
00:37:43: Wir kannten das ja schon.
00:37:45: Wir wollten mit seinem Privat neun Elf fahren.
00:37:48: Training haben wir normal gemacht mit einem Serienauto.
00:37:54: Es hat aber wahnsinnig viel geregnet gehabt.
00:37:56: Die Straßen waren unheimlich schlecht und so.
00:37:59: Und dann sag ich, wie viele Serviceautos haben wir?
00:38:02: Wieviele Reifensätze?
00:38:05: Keine Ahnung.
00:38:05: Man muss den alles anrufen.
00:38:08: Das war damals nicht handy nehmen und mal kurz durchrufen, sondern man musste in das Hotel Gespräche anmelden.
00:38:16: Dann musste es das Glück kommen, dass der andere auch zu Hause ist Und dann konnte man also telefonieren und Dinge klären.
00:38:25: Das war alles logistisch nicht so einfach.
00:38:29: Dann habe ich mit dem Arles telefoniert, das war ein sehr prägendes Gespräch, weil der Arles total netter Mann war und unheimlich agil.
00:38:41: Er hat gesagt, wie wir reifen?
00:38:44: Wir haben halt zwei Sätze, was wollen wir mehr haben?
00:38:47: Ich sage immer, wie viel selbstsache du sagst.
00:38:49: Ja, da wohnen sie v.a.
00:38:51: und ich v. a. Ich hab zur Werkzeuge auch.
00:38:54: Das wollen wir halt so hat!
00:38:56: Aber Ersatzteile lernen so niente.
00:39:00: Auf jeden Fall war schnell klar, dass es nicht so geht.
00:39:04: Weil die Prüfungen bei der San Martinica-Sozak gingen immer über Pässe.
00:39:10: D.h.,
00:39:10: in ein anderes Tal rein musste er mit dem selbst Auto außen rumfahren.
00:39:14: War logistisch sehr aufwendig... So wie dann dem Walter erklärt, das macht überhaupt keinen Sinn.
00:39:21: Wir kennen es als Privat nicht mehr und er sagt ja, verstehe ich, wir haben eine Einladung von Viert.
00:39:30: Die Mama hat abends noch einen Baum am Morgen waren.
00:39:34: War alles klar!
00:39:35: Wir gehen zu dem Abendessen der vierten.
00:39:39: Leute kamen da eigentlich pünktlich aber doch... später wie die anderen und saßen also am einem Ende des langen Tisches.
00:39:48: Wir waren ungefähr zu vierundzwanzig Leute, wir saßen so am unteren Ende der Kollegen über die ganze Länge und dann blieb am Kopfende, bliebe ein Stuhl frei.
00:40:01: Dann sag ich zu dem italienischen Verlegenstierer, wie willkommen da noch?
00:40:07: Und er sagt ja, da kommt.
00:40:08: unser Chef.
00:40:09: Daniele Audetto hat mir nichts gesagt.
00:40:13: Also, klar.
00:40:15: Irgendwo an und um neun raus ging die Tür auf, kam Daniela Audettoran.
00:40:20: Auch eine sehr beeindruckende Erscheinung, schlank groß ist früher selber Rallye gefahren, war Beifahrer hat dann alle begrüßt, kam dann, hat sie gesetzt und ging mit der Daniela Bum Bum.
00:40:36: Und da haben wir uns unterhalten auf Englisch und hab ich ihm erzählt ja... Vielen Dank für die Einladung.
00:40:44: und aber wir fahren morgen heim.
00:40:47: Dann sagt er wieso, dann hab ich ihm das erzählt.
00:40:49: Dann hat er mich so angeschaut, dann sagt er, das ist doch gar kein Problem, dann fahrt's am Pferd!
00:40:56: Ja, der sagt auch, wir haben gute Trainingsautos, diese riecht man neu her und dann könnt ihr das fahren.
00:41:04: Ganz spontan so?
00:41:05: Als Ersatz für den neuen Elf und ganz normal im Werksteam mit... Werks Service, werks Reifen, allen rum und ran.
00:41:14: Und der Walter saß zu schräg gegenüber... ...und auch wie im tiefsten Bayerisch, damit also mich ja keiner verstehen konnte, ich sagte nur,... ..."ich kenne den zwar nicht", aber der sagt, wir können einen Fiat
00:41:29: fahren.".
00:41:30: Ich glaub', du solltest dich mit dem einmal
00:41:32: unterhalten!".
00:41:34: Kurz drauf ist, der Walter aufgesanden ist!
00:41:37: Hergekommen ist mit dem Daniele dann rüber in die Ecke gegangen.
00:41:40: Dann haben sie da so fünf oder zehn Minuten geredet und kamen beide zurück, dann sagt der Walter, also wir fahren nicht, haben wir fahrenpferd.
00:41:50: Hat sich wieder eingesetzt.
00:41:51: damit war eine weiche Gestellte, die ein ganzes Leben verändert hat.
00:41:57: Also nicht nur Mainz sondern auch Seins.
00:42:00: Wir sind dann mit dem Auto sehr erfolgreich gewesen.
00:42:04: Wir haben uns damals Sandro Monare Der Gott der Reilleszene damals auf dem Land schon erstarrt aus.
00:42:11: Damals nach Vierundzwanzig-Wendel, gemetscht und die Organisation vom Viert war damals schon viel weiter als das was ich kannte von Opel oder eben auch von Toyota Und die hatten immer an auf den Passhöhen Leute stehen, die also Zwischenzeiten genommen haben.
00:42:34: Hatten eine permanente Funkverbindung auch in den Tädern und die haben dann immer die Zeiten genommen.
00:42:44: Und da war es also aus, dass Monare am oberen Ende des Passes im Vorsprung hatte zwischen dreißig Sekunden und einer Minute Und im Ziel waren es dann halt zwei oder drei Sekunden.
00:42:59: Das heißt, wir sind bergab so viel schneller gefahren wie er, dass die Italiener natürlich total begeistert waren.
00:43:07: War zwar auch ohne Risiko geht nichts.
00:43:10: aber wir waren sehr schnell und das war dann auch der Grund, daß der Daniele nach der ersten Etappe kam und angeboten hat den nächsten Weltmeisterschaftslauf in Kanada auf dem Viertwerksauto zu fahren.
00:43:29: und wir haben damals noch im Doppelzimmer gewohnt, haben dann natürlich ewig lange diskutiert ob man das machen soll oder nicht.
00:43:39: Problem war Walter hat den Opelvertrag ich habe einen Toyota-Vertrag gehabt hätte auch den Deutschmeisterschaftslauf fahren müssen.
00:43:50: Es hat halt so geändert, dass der Walter gesagt hat, entweder du fährst mit oder wir lassen das.
00:43:58: Dann habe ich gesagt okay, dann machen wir das!
00:44:00: Wir sind direkt von der Ralle dort in San Martino mit einem Viertbergsschuhführer nochmal Penser zum Flughafen gefahren und haben dort unsere Teamkollegen getroffen.
00:44:18: Das war damals Marco Alehn Timo Salon, den kein Mensch kannte.
00:44:24: Und war der alte Mekkinen.
00:44:27: Die waren also... Gott, der alte Meckene hat natürlich großes Ego gehabt.
00:44:33: Ging immer voraus und dann sind wir da mit der Alli Italia nach Montreal geflogen.
00:44:41: War natürlich eine ganz neue Welt.
00:44:45: Damals war Reisen gerade noch dazu über See und so nicht Usus.
00:44:51: Also war schon sehr, sehr beeindruckend.
00:44:54: Wir haben dann Montreal ein Trainingsauto übernommen und sind also dann auf fast zwei Wochen durch die kanadischen Wälder gefahren.
00:45:03: Es war toll!
00:45:04: Ich habe mich sehr geprägt und ich habe das sehr genossen.
00:45:08: Siebenundsiebzig war also die absolute Weichenstellung.
00:45:11: für das was dann im Leben passiert ist es halt oft so dass man hat mehrere Möglichkeiten Und je nachdem, wie man abbiegt, entwickelt sich das Leben.
00:45:24: Kann man Fehler machen?
00:45:25: Kann man Glück haben?
00:45:27: Ja und sie sind ja dann vielleicht mit Glück aber vor allem mit viel Können in den Jahr nix.
00:45:33: Weltmeister auf viert hundertdreißig geworden.
00:45:35: Ja ich muss sagen es hat sich ja dann.
00:45:39: wir kommen also von Kanada zurück.
00:45:42: Dann wollte ... Wir sind ausgefallen mit Motorschatten weil vierte, neun Motor mit Drockensumfschmierung hatte und den einen hat der Marco legen gefahren.
00:45:53: Der ist früher ausgefallen wie wir und wir haben geführt wie wir aus gefallen sind gegen die Forst damals mit berühmten Namen Waldegard, Mikola, Roger Clark.
00:46:07: das waren alles Dinge die natürlich dazu geführt haben dass die Italiener weitermachen wollten.
00:46:15: Und der Danieli hat dann auf dem Rückglug gesagt, ja, ich fahre als nächstes San Remo.
00:46:23: Da bin ich raus!
00:46:24: Das geht auf keinen Fall.
00:46:26: Ich habe Klausuren zu schreiben und ich weiß nicht ob ich im Rallesport eine Zukunft habe.
00:46:35: Also ich muss die Klausur machen weil ich werde mir den Weg nicht verbauen.
00:46:41: also ich werde auch keinen Fall San Remo fahren Hatten Walter natürlich ein bisschen in die Pridulje gebracht, weil er den Willi Peter Pitz, der damals bei Opel im Zug geordnet wurde.
00:46:55: Als Beifahrer nachdem ja der Jochen Berger sein Stammbauffahrer aufgehört hatte und Organisationen bei Opels gemacht hat.
00:47:04: Er hat das erst probiert mit dem swedischen Weltklasse-Beifahrerklass Pilstern.
00:47:13: Das war ... ein Abenteuer in sich und wurde ganz schnell beendet.
00:47:18: Und dann wurde immer so Willi Peter Pitz zugeordnet, mit ihm auch aber nicht so richtig warm geworden.
00:47:25: So ging das halt dann ins Eingemachtee.
00:47:28: und dann ist der Walter mit dem Pizz sein Remo gefahren, ist aber schon zweite Prüfung ausgefallen weil sie wiederum eine neue Bremse drin hatten mit Aluminium Setteln die dann überhitzt haben Bremse weg war.
00:47:45: Na, der Wald hat schon während Training angerufen gehabt und dann auch wer ausgefallen war gesagt er muss kommen die Viertleute wollen Vertrag für Achtundsiebzig machen volle WM Saison mit allen drum und dran.
00:48:01: Der Luca Montezemolo kommt extra nach San Remo um die Verträge zu machen Und ich möchte mit dir fahren und die Vierte Leute wollen das.
00:48:11: Und dann sage ich, ja, kommt drauf an was die Bedingungen sind und was also da einen finanziellen Aspekt drin ist.
00:48:22: Ja du kriegst ein Dicket, fliegst da runter, die holen dich ab und dann reden sie mit dir.
00:48:28: Ich habe gesagt, ja mache ich gern!
00:48:30: Und so kam das dann, dass wir ... ... bei der CERN REMA und den Vertrag für eine volle WM-Saison, die bei Fiat unterschrieben haben.
00:48:44: Und war natürlich eine Richtungsentscheidung, die zu Hause viel dicke Luft verursacht hat.
00:48:54: Mein Vater konnte das gar nicht akzeptieren.
00:48:57: Der hatte schon große Schwierigkeiten, dass ich auf der Bank aufgehört habe.
00:49:03: Professioneller Rally-Beifahrer werde, das ging bei dem gar nicht in den Kopf.
00:49:09: Ich glaube es hat fast ein Jahr gedauert bis er eigentlich wieder normal mit mir geredet hat.
00:49:14: Selbst die Erfolge, die wir dann in der Art von neunzehntzig eingefahren haben, konnte ihn nicht so richtig umstimmen.
00:49:21: Konnte jetzt auch nicht ändern.
00:49:23: Auf jeden Fall war ich der Meinung und das hat mich auch mein Innerstes gesagt... dass das Richtig ist für mich, dass es mir Spaß macht.
00:49:34: Dass ich Freude daran habe und dass ich auch bereit war ans Limit zu gehen um da in dem Sport wirklich gut zu sein.
00:49:46: Mein Malta hatte natürlich einen absoluten Topffahrer.
00:49:50: Ich hab das ja schon gesehen gehabt wie ich mit ihm mal trainieren war.
00:49:56: Was er für eine Fahrzeugbeherrschung hat für eine Sensibilität hat im Umgang mit dem Lenkrad und wie vorausschauende Auto fährt.
00:50:07: Wobei damals war sein Fahrstil noch ein bisschen anders, aber ich bin einfach saugeil weil mit einem Auto richtig quer um die Ecke zu fahren.
00:50:18: das versuchen zwar viele Aber die scheitern natürlich auch entsprechend oft.
00:50:24: Ich hatte das Gefühl es ist absolut richtige Und daraus wurden dann elf Jahre.
00:50:32: Wir hatten natürlich den Vorteil, dass die Autos damals noch nicht so stark waren.
00:50:38: Das heißt wir haben mit zweiundvierzig PS damals agiert, Heckantrieb.
00:50:43: Dadurch war alles natürlich viel einfacher.
00:50:49: Damals schon auch schwierig aber einfach verglichen mit den Zeiten, die danach kamen Also gerade durch die Einführung des Quadraux hat der Sport eine Beschleunigung erfahren, die also wirklich atemberaubend war.
00:51:07: Und das ist auch etwas als Resümee dann für die Gruppe B. Da konnte man nicht einsteigen und mitfahren Das war körperlich viel zu anstrengend.
00:51:20: Dazu kamen die enorme Hitze in den Autos die Schnelligkeit unter der man arbeiten musste, reagieren musste.
00:51:30: Das war ein ganz sensibles Thema und wir haben es dann nochmal selber erlebt wo ich mich natürlich königlich amüsiert habe weil der damalige Sportschef bei Audi entschieden hat in England was im Weltmeisterschaftslauch war aber natürlich der einzige Lauf war Neunzig Prozent der Prüfungen geheim waren.
00:51:56: Und der fantastische Spotschiff hat dann entschieden, dass ein englischer Beifahrer mitfährt, der sich ja viel besser auskennt in England.
00:52:07: Dazu muss ich sagen, ich bin natürlich auch viele Rallis in England gefahren als ich mich nicht schlechter auskenne wie der.
00:52:14: Also dem gibt es da Kartensätze wo die wirklich gefährlichen Stellen drin sind?
00:52:20: Naja!
00:52:21: Er hat entschieden, fährt ein Engländer mit und man fährt gar nicht viel vor der Ralle sondern im Prinzip fast einmal am Block und das Auto funktioniert.
00:52:32: Und dann geht's zum Start!
00:52:34: Also ist er Englender?
00:52:36: Sein Name ist Phil Short.
00:52:39: Er isst nicht Short weil er war ungefähr gleich groß wie der Alter... ...ist da mitgefahren und die ersten vier fünf Prüfungen waren So Parkprüfungen, also Zuschauerprüfung, die man auch vorher befahren konnte.
00:52:55: Das heißt, man hat einen Aufschrieb gehabt und das System vom Waltersheimaufschrieb basierte auf praktisch englischen Vokabular.
00:53:09: Mir sagen halt Mittelrechts im Englischen ist ja Medium-Ride aber das Prinzip ist derselbe.
00:53:16: Und wie der Walter da vom Start weg auf die ersten Prüfung wegfahren ist.
00:53:21: Mein Audi S-I, fünfundundzwanzig PS Beschleunigung Nullhundert zwei Komma acht Sekunden.
00:53:31: Aber was noch viel beeindruckend war Ist ja enormes Speed zwischen vielleicht siebzig Kmah und Hundertvierzig.
00:53:39: Im einem S- I musste man sich sehr genau überlegen Wann man atmet Wann man spricht und wann man wieder Luft holt.
00:53:51: Weil die Beschleunigung, natürlich auch die Verzögerung so hoch war durch die enormen Fliehkräfte, dass es die Luft aus den Lungen gedrückt hat.
00:54:04: Man musste sich da gut das einteilen was zum Teil unterbewusst passiert weil man ja die Problematik kennt Ich kann da nicht einsteigen und mitfahren.
00:54:17: Das geht nicht.
00:54:20: Also war das Problem, dass der keinen Ton rausgebracht hat.
00:54:25: Da wollte er dann so nach dem was er sich erinnert fahren.
00:54:30: Und nach der Prüfung sagt er dann also was ist denn los?
00:54:33: Er sagt ja er kann ... Er ist so beeindruckt, er kann keinen Ton herausbringen.
00:54:38: Dann hat er gesagt naja müssen wir uns etwas einfallen lassen musst du Handzeichen geben.
00:54:44: Dann haben sie sich also da ein System zurechtgelegt, was natürlich nicht funktioniert.
00:54:51: Weil in so einem Auto die Hand nicht hochhalten kannst, weil es nicht einfach wegzieht oder nach vorne wegklappt.
00:54:58: Also Prinzip unmöglich und das sind dann auch nicht weit kommen.
00:55:04: Siebt ihr da auch?
00:55:05: Die Prüfung sind ja schon irgendwo im Wels im Wald gelegen und das Abenteuer ... Wer hat sie alle wahr, beendet.
00:55:18: Aber zu Sportchefs, die nicht aus dem Sport kommen und sich auch nichts sagen lassen, haben wir mal sehr oft Ideen, die praktikabel sind.
00:55:31: Das Schöne war das was mir am meisten fasziniert und immer wieder beeindruckt hat ist ... Die Organisation bei Ferd wie hochprofessionell die war.
00:55:44: die Chefs, die alle den Sportzimmer gemacht hatten.
00:55:49: Ob das jetzt in Fiora war, Naudetta oder selbst ein Montezemmelo ist mir alle gefahren.
00:55:57: Die wussten um was es geht und die politische Ebene, die fast genauso wichtig ist wie eine Teamorganisation wurde von denen wirklich... wie ein Klavier mit allen Tasten bedingt.
00:56:14: Und dadurch waren die natürlich anderen Teams schon einen Schritt voraus, also Fahrt, die damals sehr gut waren und auch andere dazu noch so ... Die haben diese Klavier-Tastatur nicht bespielen können und waren da einfach schon von Anfang an hinten dran.
00:56:36: Wir kommen ja quasi gleich wieder in die Viertwelt zurück Aber
00:56:45: davor
00:56:47: waren noch ein paar Umwege.
00:56:48: Es ging ja nicht direkt vom Vier zu einem Dreißig zum Landschirm, sondern dazwischen war auch noch
00:56:55: die
00:56:56: Skapade Mercedes.
00:56:59: Runder sieben, Sie hätten ja Einen Achtzig Hätten Sie ein Mercedes antreten sollen wenn es nicht in letzter Sekunde abgesagt worden wäre?
00:57:05: wie schlecht war der Mercedes
00:57:07: wirklich?
00:57:07: Ja der Mercedes war nun für sich nicht so schlecht aber auch da War einfach die weichen Stellung falsch.
00:57:15: also einen Schritt zurück.
00:57:17: wir sind Nineteinundachzig auch wieder eine volle Webmeisterschaftssaison gefahren haben uns natürlich gemetscht mit den anderen und da war unter anderem eben auch Mercedes dabei.
00:57:32: Die haben hochprofessionell versucht, ein Team aufzubauen.
00:57:37: aber im damaligen Mercedes-Weg halt auch einfach mit vielen Material die Anderen erschlagen kann gut sein.
00:57:45: meistens ist es schlecht wenn ich nicht die richtigen Komponenten.
00:57:49: wobei habe Und man isst damals auch mit zwei verschiedenen Typen in derselben Rallye gefahren.
00:57:57: Das ist logistisch natürlich ein Aufwand, weil die Teile sind nicht gleich.
00:58:02: Die Felgen sind anders.
00:58:04: Man braucht hunderte von Reifen wenn man mit zwei oder drei Autos fährt.
00:58:08: Also das war schon mega vom Aufwand her und wir haben die Mercedes-Leute natürlich getroffen, weil wir sind in der Achtzig auch natürlich Safari gefahren und so.
00:58:23: Griechenland, da waren die Mercedes-Leute stark.
00:58:26: Weil die Autos sehr robust waren.
00:58:29: Hatten aber einen ganz großen Nachteil.
00:58:32: Viel Leistung viel Drehmoment das war für die Reifen auf der Hinterachse natürlich eine große Herausforderung und Mercedes hat sich damals entschieden gehabt mit Dunlop zu arbeiten Die zwar im Rennsport eine lange Tradition hatten und viel Verständnis aber einfach einer Firma Pirelli oder Michlien völlig unterlegen waren.
00:59:01: Das war auch der Grund, Audi wollte den eigenen Weg gehen das sie mit Kleber damals angefangen haben.
00:59:09: Das sind so Dinge die meist nicht funktionieren können.
00:59:14: Obwohl
00:59:14: der Name für Reifen eigentlich gut war.
00:59:17: Das klingt erst mal vielversprechend.
00:59:19: Für die Serie, aber im Sport werden die Karten anders gemischt.
00:59:26: Mercedes hatte Dunlop, das war natürlich eine Katastrophe und ich hatte dann in Vorfeld mit Wachsenberger ... Das war der Chef damals.
00:59:37: Ich sagte, bei aller Liebe, aller Respekt, da muss ne andere Marke her, es wird nix werden!
00:59:46: Sie haben so viele Blattfüße, mit so viel Plattenreifen können sie keine Rolle geben.
00:59:52: Egal wie schnell es ist, das geht nicht.
00:59:54: Also wollen wir da umdecken und wie wir also dann kamen die Tests gemacht haben ging's also dann schon Richtung Perelle weil die einfach Reifen hatten, die erhielten zwar dann zu harte Mischungen hatten dass auch nicht Der schnellste war, aber zumindest die Gefahr des Plattfußes war groß eliminiert.
01:00:22: Wir waren schon in den WM.
01:00:25: Es war klar, dass wir zu Mercedes gehen.
01:00:28: Ich bin mit Mercedes zur Rally-Elfenweinküste WM-Slauf, wo Mercedes gegen Peugeot der Queen of Africa angetreten ist mit fünf Autos.
01:00:43: wie sie alle unter den ersten sechs platziert hatten.
01:00:47: Also unheimliche Dominanz hatten, durch die Haltbarkeit, durch gute Fahrer, Mikola Waldegard waren deren Topffahrer und ich habe also dann auch die Augustination, die ich ja nur von außen kannte im inneren Zirkel angeschaut und war natürlich total geblättet mit was für einem Aufwand da agiert wird, hatte natürlich danach Diese Ideen, wie man das verbessern kann, effizienter machen können.
01:01:18: So weit kam es dann nicht mehr und wir sind noch Tests gefahren für die Rallye Monte Carlo aber schon mit einem kurzen Modell also sprich mit dem SL
01:01:29: Im Gegensatz
01:01:30: zum SLC der er den langen Radstand hatte schwerer war.
01:01:35: Aber die Problematik war dieselbe V-Aucht großer Drehmoment Nur zwei angetriebene Räder, also das war schon ein Rucksack von Problemen die man da mitbekommen hat.
01:01:50: Und dann erschwerend kam noch dazu, man wollte also unbedingt im Rallesport ABS fahren.
01:01:57: ABS-System was heute natürlich USOS ist war damals in den Kinderschuhen eine erste Generation entwickelt von Bosch und es sollte im Sport eingesetzt werden.
01:02:12: Wir hatten da wirklich Haarsträubende Momente, weil das System hatte ein Problem.
01:02:19: Sobald ein Rad in der Luft war hat also die Elektronik getildet.
01:02:26: Das heißt es ging gar nichts mehr.
01:02:29: Pedaldruck hat keine Verzögerung.
01:02:33: Das ist also das was man nicht unbedingt braucht und ich habe gesagt dass geht nicht!
01:02:40: Dann wurde das mal kurz diskutiert.
01:02:42: Nein, wir mussten dafür entschieden.
01:02:43: Wir machen das blau-blau-blau.
01:02:46: Und dann hab ich natürlich was gemacht, was nicht ganz fair war.
01:02:49: Ich habe zu den Leuten ein Ingenieur, der bei den Testfahrten dabei war, gesagt, also ich glaube es wäre mal gut wenn sie das einmal erleben in so einem Auto, was da los ist und wie das geht und so.
01:03:03: Der Herr Röll kennt sich ja hier aus.
01:03:05: Also fang's doch einmal mit!
01:03:13: Ende vom Lied war, dass wir die zurück kamen.
01:03:16: Stieg der also leichen Blase aus und hat also gleich die Anweisung gegeben auszubauen und das herkömmliche System einzubauen.
01:03:29: Die Schockmethode?
01:03:30: Ja anders ging es also nicht!
01:03:33: Aber wir waren stehen geblieben auf dem Weg zurück zu den Wurzeln, also sprich Viertlandschaft.
01:03:39: Ja genau da kam ja noch Opel dazwischen.
01:03:43: Da kam Porsche Kammer auch noch dazWischen?
01:03:46: Ja richtig, Karriereigetrieg.
01:03:48: Wie er so klar war dass Mercedes sich zurückzieht unter anderem wegen der negativen PR bei der Rale-Cote d'Ivoire, also Sprich Elfenbeinküste Waren wir einigartiger ohne Auto.
01:04:04: Die ganzen Werksteams waren voll besetzt, Audi war noch nicht am Tablete.
01:04:10: Also was machen wir?
01:04:11: Dann kam der Walter hatte immer gute Beziehung nach Stuttgart zu Porsche und hat der Professor Bott damals angerufen und gesagt Herr Röhrl, Mercedes hat sich jetzt bezahlt, jetzt können wir uns sie auch leisten.
01:04:27: Vielleicht kommen Sie mal nach Stutgart dann reden wir einmal.
01:04:31: Und so kam ich dann im Programm zustande, das dann in Mai losging.
01:04:37: Mit der Metz-Ralle auf dem neuen Vierundzwanziger GTR und da war klar wir werden San Remo Rale mit einem neuen Elf fahren bergseitig.
01:04:50: Das war also die Kirsche auf der Torte dass wir also die Chance haben mit dem neuen Elfen bei Weltmeisterschaftslauf anzutreten.
01:05:03: Wir haben dann das Programm mit dem neuen Vierundzwanzig abgespult und sind gleichzeitig mit einem privaten Elfer Tests gefahren für die Entwicklung des Autos, für diesen Remo.
01:05:17: Sind da keine Tallen gefahren?
01:05:19: Wer war Neil auf meinen?
01:05:20: Das
01:05:20: waren erst zwei sehr unterschiedliche Autokonzepte, ne?
01:05:23: Absolut!
01:05:24: Neunvierund zwanzig Frontmotor...
01:05:27: Franz-Echselbauweise?
01:05:28: Ja Neuen Elf, damals drei Liter Heckschleuder mit allen drum und dran.
01:05:37: Und dann haben wir das Programm da abgespult, sind dann sein Remote gefahren, waren gut unterwegs... ...und mehr musste ich schon ausgerechnet gehabt, dass wir gewinnen können.
01:05:50: Also weil wir am Asphalt so viel schneller waren wie die Audis und auch die Forza und so.
01:05:57: also kein Thema.
01:05:59: Aber leider ist uns in der Tuscana auf einer Schotterprüfung eine Handtripswelle abgerissen und damit war Feierabend.
01:06:07: Dazu noch ne kleine Geschichte am Rande, wir sind das selbe Auto dann, dass später restauriert worden ist und so.
01:06:16: Noch mal gefahren, im Jahr two-tausend elf bei ner tollen Rallye von der ich ein großer Fan bin in Australien.
01:06:27: da war er dann wieder Diese Antriebswelle mit vier Schrauben drin.
01:06:31: Ich dachte, ich seh nicht richtig.
01:06:33: Und die sonst da.
01:06:34: am dritten Tag ist uns die abgerissen wieder.
01:06:37: Ich sag ihr Leidl!
01:06:39: Wir haben fünf Schraubemantriebswellen... Also das
01:06:44: waren ja ein paar Jahrzehnte dazwischen wo wir das hätte ändern können aber gut.
01:06:48: Ja bei der Tagartassmannia war es natürlich schade.
01:06:51: Ach Taggartassmenier war das?
01:06:54: War das natürlich scha-schade dass wir dann einen wirklich zu Ende fahren konnten, kompetitionmäßig.
01:07:03: Weil der Walter war gut drauf die Prüfungen waren toll War viel im Regen auch weil die Insel ja praktisch halb geteilt ist in Regenzone und Trocknerzone Und wir haben es dann.
01:07:16: die Jungs haben das dann repariert Über Nacht.
01:07:19: aber wir sind hier Prüfung nicht gefahren Haben natürlich Haufen Zeitkontrollen versäumt und durften dann wieder Reh starten Mann natürlich und der feine Leben.
01:07:33: Wir sind dann fertig gefahren, sind noch ein paar Bestzeiten gefahren.
01:07:36: also es war schon toll aber die Kirche hat euch gefällt.
01:07:41: Und dann war klar Walter ist dann den Quadro zum damaligen Stand mal Probe gefahren ganz geheim oder gesagt nein, macht er nicht.
01:07:54: so sind wir zu Opel gekommen.
01:07:57: Opel voll ist also ein Webmasterschaft.
01:08:05: Das war es für heute mit Moto-Ikonen und den hundert besten Autos aller Zeiten!
01:08:28: Das wars tatsächlich für heute, mit dem wunderbaren Christian Geistörfer und im Lancia Rally Null, der heute noch gar nicht vorgekommen ist.
01:08:38: aber da kommen wir dann schon noch hin – im nächsten Teil dieser Folge in wenigen Tagen hier bei Moto Ikon.
01:08:46: Ich sage schon jetzt herzlichen Dank an Christian Geistdorfer, dass er sich zwischen all seinen anderen Terminen die Zeit für euch
01:08:54: und mich
01:08:54: genommen hat.
01:08:55: Und so großartig und spannend aus seinem kurvenreichen Leben erzählt hat!
01:09:00: Ich bedanke mich außerdem bei Julius Kruter der mir netterweise den Kontakt zu Christian Geisdorffer ermöglicht hat.
01:09:06: ich bedanque mich beim Drivers Club München der Motorekon mal wieder so groß artig unterstützt hat und bei dem wir in aller Ruhe diese Folge aufnehmen konnten.
01:09:16: Und ich bedanke mich natürlich vor allem auch bei euch allen da draußen fürs zuhören.
01:09:20: Wenn ihr Motorekonen was zurückgeben wollt dann abonniert den Podcast am besten in eurem Player, wenn es
01:09:26: noch
01:09:26: nicht getan haben solltete und folgt Motorekon unbedingt auf Instagram, Facebook
01:09:32: oder LinkedIn.
01:09:33: Ich freue mich wenn wir uns demnächst wieder hören mit dem zweiten Teil dieser Folge
01:09:38: hier
01:09:39: beim Motorekone und den einhundert Besten
01:09:41: Autos
01:09:42: aller Zeiten.
01:09:43: bis dahin
01:09:44: alles Gute Fahrt
01:09:46: nicht zu schnell, euer Hans Neuwert.
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