Der Bugatti EB110 – mit Julius Kruta (Teil 3)
Shownotes
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Transkript anzeigen
00:00:10: Aus der Konkurs Masse wurde auch einiges an Jochen Dauer verkauft, der nochmal sieben Autos aufgebaut hat.
00:00:17: Aber sind dauerst und es sind keine Bugattis, sondern wir sind in Nürnberg
00:00:20: zusammen gebaut worden.
00:00:32: Heute sprechen mein wunderbarer Gast Julius Kruter und ich im dritten Teil dieser Folge hier bei Motorikon natürlich noch einmal über den Supersportwagen Bugatti EB-Hunderteen aber auch über das Ein zweiter Auto, das in der Igide von Romano Artioli konstruiert und sogar in homöopathischen Dosen gebaut wurde.
00:00:58: Das oft ein bisschen in Vergessenheit gerät – nämlich die Limousine den EB-Einhundertzwölf!
00:01:04: Und wir sprechen heute auch ganz ausführlich über den spannenden Übergang von der Erra Artiolis zur Erra Volkswagen.
00:01:12: Naja oder muss fast noch Treffender zu sagen?
00:01:18: In der es plötzlich nicht mehr um zwölf, sondern in den ersten Studien zunächst mal um achtzehn Zylinder ging.
00:01:26: Bevor dann der sechzehntzilindrige Bugatti Verran die Idee des EV-Hunderteen auf ein ganz neues Level hob.
00:01:35: Und wir sprechen außerdem auch über die spannende Entstehungsgeschichte des Buchs von Julius Kruter über den Bugatti EV- Hunderteen und fast
00:01:44: im so epische
00:01:45: Geschichte
00:01:46: in die von uns gegendeten
00:01:48: Autos hat.
00:01:51: Es gibt also noch jede Menge spannende Themen und damit Moin moin und Servus!
00:01:57: Herzlich willkommen hier bei Motorikonen und den einhundert besten Autos aller Zeiten, mein Name ist Hans Neubert und ich freue mich sehr dass ihr heute wieder hier mit dabei seid.
00:02:08: gleich kommt noch schnell das Intro und dann geht es auch schon direkt weiter in die dritte Runde und dem Bugatti EB-Hunderteen.
00:02:18: Bis gleich!
00:02:31: Jetzt stellt sich dann, obwohl wir wissen wie die Geschichte ausgeht trotzdem die Frage ob der EB-hundertzehn Erfolg war.
00:02:54: Ich meine für die Krise konnte Artioli eigentlich nix oder?
00:02:59: Wäre das anders ausgegangen wenn dass diese Krise nicht gegeben hätte?
00:03:05: Das ist eine gute Frage.
00:03:07: Ich glaube, es hätte vor allem der EW-Einhundertzwölf ein Erfolg geworden.
00:03:14: Weil er hatte zwei Dimensionen von einer Breite und der Länge von einem W-Hundert ... Von einer W-hundertvierzig-S-Klasse, die im März'einhundneunzig auf den Markt gekommen ist.
00:03:24: Aber sei er aus unserer Sicht heute vielleicht nicht so gut gealtert hat!
00:03:32: haben viele Leute in dem Hundertzwölfer das wahre Bugatti-Design erkannt.
00:03:36: Und Giugiaro ist heute noch extrem stolz auf das Auto und Adiola hat das Auto auch nicht alleine finanziert, Giugaro war so überzeugt von dem Fahrzeug dass er mit ins Projekt finanziell eingestiegen ist.
00:03:51: Es gab sieben Anzahlungen und die haben alle ihr Auto nicht gekriegt.
00:03:56: es wurden Zweieinhalb Autos gebaut, sage ich jetzt mal.
00:03:59: Eines ist noch bei, das war ein rote GEMF-Auto von Dreiundneunzig.
00:04:03: Das ist auch noch bei Italdesign Also bei Dudarus ehemaliger Firma Und dann wurde ein schwarzes Auto für Gildobastura noch zusammengebaut Aus Teilen Aber Ich glaube der Hundertzwölfer Für den ja auch wieder typisch Romano Artioli.
00:04:24: Er hat dafür einen neuen Motor konstruiert, einen sechs Liter Saugervor-Zwölf.
00:04:30: Also vielleicht
00:04:31: für alle denen die Nomenklaturen nicht so ganz geläufig ist.
00:04:33: also wir beim EB-Hunderzehn sprechen über diesen Supersportwagen mit Allradantrieb und vier Turboladern und fünf Ventilen pro Zylinder und beim EB Hunderzwölf sprechen wir über eine sehr...
00:04:46: Viertürige Limousine?
00:04:47: Viertyrige sehr hundliche Limousinen richtig!
00:04:51: Mit einem sehr deutlich ausgeformten Hufeisen, Kühlergrill und leuchten die schon so
00:05:00: ein
00:05:00: bisschen auf den Verorhedeuten.
00:05:03: Und vor allem einem Frontmotor V-II, sechs Liter Motor der unglaublich tief platziert war und ja im Grunde die Form in groben Zügen eines Panamera um dreißig Jahre vorweggenommen hat und auch vom Konzept her die Viersitzer Limousine mit Kofferhorn von Panamera vorne weggenommen
00:05:26: hat.
00:05:26: Das muss ich aber trotzdem mal fragen, ich meine das war dreiundneunzig und da hatte Artioli noch den Atem um einen neuen v-twölf konstruieren zu lassen der fast doppelt so viel Hubraum hatte wie der eb-hundertzehn.
00:05:40: einfach für mehr Wumms von unten raus denke ich mal dass man gesagt hat Limousinen muss eher ein
00:05:46: Auto
00:05:46: sein.
00:05:50: Die wirtschaftliche Schieflage musste sich ja schon so ein bisschen abgezeichnet haben, oder?
00:05:54: Ja aber das Projekt hat natürlich auch schon vor dreihundneinzig angefangen.
00:05:58: Er hat mit relativ früh begonnen und...
00:06:02: Und war dann ergänzend gemeint,
00:06:03: oder?!
00:06:04: Man hätte beide Baureihen nebeneinander produziert!
00:06:07: Natürlich man hätte beide Bauereihen nebeneinander produzieren.
00:06:11: und nochmal Roman wollte ursprünglich mindestens vierhundertvierhundertfünfzig Autos bauen auch
00:06:20: vom Hundertzehn
00:06:22: an und sogar mehr, wollte fünfhundert Autos bauen.
00:06:26: Ich glaube er hat auch so ein bisschen in der Blase gelebt weil der Fotograf der für ihn alles gemacht hat.
00:06:40: Ein sehr bekannter ideenischer Fotograf da heute noch aktiv ist von dem wir auch unglaublich viel Bitmaterial gekauft
00:06:47: haben Für ihr Buch?
00:06:48: Auf das Buch zu sprechen kommen.
00:06:50: Der Roberto Bigano, der hat mir eine Geschichte erzählt als ich bei ihm in Verona war um die Negative anzugucken aus der Zeit.
00:07:02: Er sagt er ist mit Romano im Privatjet nach Paris zur Öffnungs-, zur Feier geflogen um das Auto vorzustellen und Romano hat ihm ganz stolz im Flieger erzählt Bigano, die Italiener reden sich ja häufig nur mit Nachnamen.
00:07:24: Ich habe schon vierhundertfünfzig Bestellungen für den EB-Hunderteen und der Biganos ist super Romano.
00:07:31: Toll!
00:07:32: Wenn du das nächste Mal ins Büro kommst dann zeige ich dir die gesamte Liste der Kunden, die schon ein Auto bestellt haben.
00:07:39: Und Paris war vorbei und Biganofotografierte wieder mal im Werk Und irgendwann ging er zum Romanohinsbüro.
00:07:48: Das war ja alles sehr familiär und sagte, Arthioli!
00:07:51: Du wolltest mir doch die Liste der Kunden zeigen, dass du schon vielfünfzig Autos verkauft hast?
00:07:56: Und Romano antwortete nur... Bekommst du deine Rechnung in etwa nicht bezahlt?
00:08:04: Natürlich hat er keine vierhundfünfzehn Bestellungen gehabt.
00:08:06: Er lebte da ein seiner Traumwelt.
00:08:09: Aber ... Schauen Sie mal, Ihre Frage ist zwar völlig berechtigt.
00:08:13: Aber ich kann sie auch nicht ganz beantworten, hatte er das Geld dafür noch?
00:08:18: Er hat mit Sicherheit wie alle großen Männer ... Wenn sie was Großes erreichen wollen, dann müssen Sie auch ein bisschen auf ... Müssen Sie auch entschuldigen Sie den Ausdruck auf die Kacke hauen!
00:08:33: Wahrscheinlich hat er für ein paar Sachen Geld aufgenommen oder sich bei Leuten Geld besorgt.
00:08:38: Heute würde man Start-up dazu sagen Der hat wahrscheinlich mit seinem Enthusiast nur noch die Leute umgerissen.
00:08:43: Ja, das muss ja funktionieren!
00:08:45: Das ist so ein tolles Auto und die Fabrik steht da ja.
00:08:47: Der hat auch schon bezahlt.
00:08:49: Ich weiß es nicht.
00:08:50: ich kann Ihre Frage nicht genau beantworten.
00:08:53: Ich kann da auch nur rumayern.
00:08:55: Ich glaube er hat daran wirklich geglaubt.
00:08:57: Und gibt es nicht den schönen Satz aus der Bibel der Glaube versetzt Berge?
00:09:01: Er hat damit die Leute überzeugt.
00:09:03: für die Krise konnte er nichts aber ich glaube dass der Rest ihm wird bis heute nicht der Respekt entgegen gebracht, den er eigentlich verdient hätte für das was er dort auf die Beine gestellt hat.
00:09:24: Weil das war unfassbar!
00:09:26: Ich finde es heute noch unfassmal und wenn ich dann heute sehe dass Campo Galliano praktisch im Abrisszustand ist... Ich hätte es also zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt Es ist heute traurig Es ist ein Zeltdorf.
00:09:43: Das letzte was ich gesehen habe, das mir fast die Tränen in den Augen getrieben hat ist dass er über den Bugatti Zeichen auf der Hauptfabrik Free Gaza drüber gepinselt ist.
00:09:52: Da ist schon sehr bedrückend muss ich sagen
00:09:55: ja.
00:09:56: Ja ich bin da auch schon mal rumgestapft.
00:09:58: Es ist direkt an der A-Zwo und zwanzig Prozent moderner?
00:10:01: Genau!
00:10:04: Scheibenteilweise eingeschlagen und so.
00:10:06: Es
00:10:07: ist inzwischen fast nicht mehr da.
00:10:09: So ein Lost Place, aber nicht von der guten Sorte, sondern es ist eigentlich wirklich schadet
00:10:13: oder?
00:10:14: Ja, leider zu weit.
00:10:15: Ja.
00:10:16: Ja...
00:10:17: Ninzeundneunzig ging die Bugatti Automobili SPA im Konkurs wie man damals noch so schön gesagt hat.
00:10:25: Was ist dann passiert mit den, ich meine war ja die Fabrik noch voll mit Teilen,
00:10:30: also
00:10:31: mit Menschen auch.
00:10:32: Da waren natürlich ganz viele Arbeiter Konstruzeure, die arbeitslos waren.
00:10:43: Es gab dann ganz schnell danach eine Versteigerung und eigentlich hätte Bugatti nicht wirklich pleitegehen müssen wenn ein bisschen gut will.
00:10:56: ich sage mal ganz vorsichtig Wenn ein bisschen Gutwilder gewesen wäre hätte Bugattie nicht pleiten gehen müssen.
00:11:04: Gut,
00:11:04: will von der Bankenseite?
00:11:06: Ja
00:11:06: und mit Sicherheit auch seitens der Region.
00:11:09: Seitens des Staates.
00:11:11: Mit Sicherheit hat der Romanum viele Sachen reininterpretiert aber gewisse Sachen haben vielleicht auch ein Fönchen Wahrheit wenn man dann jemanden sehr erfolgreich ist und in so kurzer Zeit sowas da hinstellt.
00:11:25: ich sage mal ganz vorsichtig Wenn man dem vielleicht einen Beinchen stellen kann tut man das dann vielleicht auch.
00:11:30: Bugatti hätte wahrscheinlich nicht pleite gehen müssen.
00:11:34: Es ist vielleicht aufgrund von einigen seltsamen Umständen, die ich auch offen lassen möchte, pleite gegangen.
00:11:41: Viele der Teile was es gab wurden dann versteigert und die Firma Bee Engineering hat sich Gott sei Dank um die technische Weiterversorgung des Autos gekümmert Und vor allem auch Mechaniker sind bei Bee-Engineering untergekommen und haben sich nach vorne den Service des Autos gekümmert.
00:12:02: Also die haben über Jahre bis vor Covid, bis kurz vor Covid hat sich Bee-engineering, die der Firma gehört im Jean-Marc Borel hat sich um die Ersatzteilversorgung gekümpft.
00:12:14: Es gab sogar eine Zeit aus der Konkursmasse, wo da auch einiges an Jochen Dauer verkauft, der nochmal sieben EB-Einhundertzehn-Chassis Und Teile gekauft hat und sieben Autos aufgebaut, hat die Dauer-EB-Einerziehung heißen haben.
00:12:33: Das sind auch sehr gut gebaute Autos.
00:12:36: Die Besitzer versuchen häufig, die heute in Bugattis umzudichten aber es sind Dauers.
00:12:41: Es sind keine Bugattes, sondern sie sind in Nürnberg zusammen gebaut worden.
00:12:46: Da gibt's ein Vollkabonauto was von außen Sicht vollkabonen sieht toll aus.
00:12:53: Das ist eben passiert.
00:12:54: Die B-Engineering kümmerte sich dann um Ersatzteilversorgung und Service, aber im Grunde führte ... Sie haben eben Lost Place gesagt.
00:13:04: Im Grunde fühlte das Ganze dann so langsam seinen Dornröschenschlaf.
00:13:09: Und ja, verfiel immer mehr.
00:13:12: Und das letzte Mal als ich es gesehen habe war es mir da weniger dem Abriss anheimgegeben.
00:13:19: Was wurde denn aus der Marke?
00:13:21: Ging das sofort an Volkswagen?
00:13:23: Hat man sich das sofort gesichert oder...
00:13:26: Es dauerte einige Zeit lang, der Professor Piere ich wollte nicht in die Formel eins einsteigen.
00:13:35: Ich will es ganz kurz machen.
00:13:38: Er wollte im Grunde nachdem er auch Bentley und Rolls-Royce sich um Bentley und rolls-rolls beworben hat und BMW dann Rolls Royce bekommen hat und Volkswagen Bentley Wollte er, und er hat noch Lamborghini gekauft.
00:13:52: Und er wollte dem Konzern im Grunde noch so eine Art Kronjuvel oben draufsetzen.
00:14:00: Es war auch am Anfang bei uns in der frühen Bugatti-Zeit ganz klare Vorgabe zu sagen unsere Formel I ist Bugatti Weil der Bugatti Sähenwagen, da gibt es mehr Abstrahleffekt und mehr Entwicklungssachen wie die Klopfregelung für den sechzehnten Zylindermotor.
00:14:17: Die später dann auch mal im Passat oder im Golf kommen kann, iongesteuerte Klopfregelungen.
00:14:22: Dass wir Dinge gemacht haben bei Bugatti, die tatsächlich einen Serien-Sinn hatten!
00:14:29: Und die ein Produkt waren, die eine Straßennähe hatte, ein Straßenwagen war während das ein Formel eins nie gewesen war Und während Toyota und BMW und Mercedes in die Formel I gegangen sind, hat man bei Volkswagen gesagt, unsere Formel Is ist Bugatti.
00:14:48: Und eintenneunzig wurde Bugatti gekauft.
00:14:51: und ja ich habe damals auch oft Journalisten gesagt wir sind nirgends wo zweiter.
00:14:57: Wir sind
00:14:58: immer erster
00:15:01: weil in jedem Bereich war der Bugatti mit dem Doppelkupplungsgetriebe, was der Dr.
00:15:05: Pevkin zusammen mit dem Dr.
00:15:07: Schreiber vorangetrieben haben.
00:15:10: Der Werner war in gewisser Weise in vielerlei Hinsicht eine intellektuelle Weiterentwicklung auf einem qualitativ Entwicklungsseidig natürlich höheren Niveau und das natürlich auch noch mit solchen Unfassbaren Neuerungen wie diesem Doppelkupplungsgetriebe, da fragten Lamborghini-Kunde ja in wieviel Kilometern raucht denn die Kupplung ab.
00:15:38: Und wenn sie dem dann gesagt haben nie das konzentriert gar nicht glauben.
00:15:43: also wir hatten aufgrund der Leistung hin und wieder mal weil der Hersteller des Getriebes oder der Lieferant des Getriebenes war Ricardo in England und die waren eigentlich Kleinserienlieferanten.
00:15:56: und für diese Serienpräzision, auf die der Werner ausgelegt war.
00:16:02: Da war Ricardo nicht so ganz immer – so habe ich es von den Ingenieuren gelernt damals – am Puls der Zeit.
00:16:11: Das Getrieb hat manchmal ein bisschen Ärger gemacht aber eigentlich hat einem Werner relativ wenig Ärger gemacht.
00:16:17: Und das Ding, der unser damaliger Präsident aus dem Auto auf den Markt gekommen war, war der Dr.
00:16:23: Bscher Wenn Kunden kamen, die Frauen zuerst fahren lassen mit den Autos.
00:16:31: Man hat gesagt, meistens ist es das Problem, dass die Frauen das Auto nicht haben wollen.
00:16:36: Die Männer wollen das Auto kaufen und die Frauen wollen das auto nicht haben.
00:16:40: Und wenn die Frauen dann mit dem Testfahrer gefahren sind und nicht der Testfahrern gefahren ist... Sondern die Dame des Hauses, die ist dann zurückgekommen weil sie total begeistert haben.
00:16:51: war das meistens gelaufen auch zu diesem unglaublichen Preis?
00:16:55: Ja Im Grunde war der Verran ohne Atioli nicht möglich.
00:17:06: Ohne Hunderzehn kein Verran, ohne Pierch kein Veran, ohne den Gedanken wir geben nicht unnötig Geld aus hunderte von Millionen um in Formel eins zu sein und dann wie Toyota so traurig das ist Jahre später wieder auszusteigen ohne einen einzigen Sieg.
00:17:27: da sah ich jetzt mal ganz ketzerisch.
00:17:29: Da hat doch der Volkswagenkonzern das Geld besser in Bugatti investiert und eine, wie heißt es so schön?
00:17:35: Eine absolute Icon produzieren.
00:17:38: Wer erinnert sich noch an ein einziges Toyota Formel-Eins-Rendt?
00:17:42: Der Werder
00:17:43: unter Chirin sind in aller Munde!
00:17:46: Und der Runder Zähner
00:17:47: natürlich.
00:17:49: Lustigerweise, das fand ich nur jetzt so beim Beschäftigen mit dem Thema.
00:17:53: so interessant war's ja bloß dann gar nicht der EB-Hundertzehn, der die Brücke zum Volkswagen Konzern geschlagen hat sondern eigentlich das
00:18:02: unvollendete
00:18:03: Werk EB-Hundertzwölf am
00:18:05: Anfang.
00:18:05: Am Anfang
00:18:06: mit Sicherheit?
00:18:07: Wo man ja dann gesehen hat, dass die ersten Studien in der VW EGIDE, der EB-hundertachtzehn – das war glaube ich das Coupé und der EGIS-hundertachzehn auch auf der Messe in Paris stand.
00:18:23: Nein nein
00:18:24: nein, hundertachtzehnt war mittelblaue, unifarbende Coupé von Giudaro in Paris.
00:18:31: Achtundneunzig und der zweihundertachzehnt.
00:18:35: da die Nominulatur übrigens ganz lustige Sache als der hundertachzent auf den Markt gekommen ist e-B-einandachzehn habe ich gedacht Volkswagen macht das genauso weiter wie dass Romano Artioli gemacht hat.
00:18:46: Und dann war ich völlig verdutzt.
00:18:48: damals war ich noch nicht Teil der Truppe Beim zweihundertachzen.
00:18:52: Wie kann das denn jetzt sein?
00:18:53: Gämpf!
00:18:54: Hundert übersprungen
00:18:55: ... äh... ... Ninzeinhundertneunundneunzig kam der Zwoachzehn.
00:19:05: Und da habe ich es erst kapiert, dass das erster Achtzehnzylinder war und zweiter Achtzinzylindar war.
00:19:12: Sie haben recht, damals war aber auch noch der Gedanke, dass als Erstes eine Limousine kommt.
00:19:19: Und erst dann wurde man, kam man davon ab und hat sich entschieden, nee lass uns doch ersten Supersportwagen machen!
00:19:28: Weil, ersten Mal ist die Emotion da höher.
00:19:30: Zweitens mal habe ich vorhin schon gesagt Produktqualität und dass man im Supersportwagen eher was verzeiht obwohl der Supersportswagen nachher wirklich unfassbar gut war.
00:19:39: Der konnte wirklich wenn er am Ladekabel hing auch nach vier Wochen aus der Garage geholt werden oder fünf Und er funktionierte.
00:19:47: Das war ja das tolle Amveurant Dass er wirklich in jeder Beziehung eigentlich außer Gepäck transportieren.
00:19:53: wirklich alles konnte Reiseauto, was man über hunderte fünf Kilometer benutzen konnte.
00:19:59: Und man war danach nicht geredet, musste erst mal in die Sauna und zur Masse.
00:20:03: Das ist schon ... Im Grunde war der Hundertzwölfer der Wegbereiter für diese Studien, die von Giugiaro kamen.
00:20:10: Rein formal gesehen jetzt?
00:20:12: Die waren sehr ähnlich.
00:20:14: an der Giugiaro-Ranschrift lag.
00:20:16: Ja.
00:20:17: Wobei die beiden Autos vom Sohn kamen während der Hunder zwölferer vom Vater.
00:20:23: Der Werrauer war dann.
00:20:24: Es gab ja drei Autos.
00:20:29: Die Studie von Walter Dasilver aus Zittis, Spanien.
00:20:33: Dann gab es die Vakus Caballe-Studie, die ist dann geworden ist – also die Volkswagen eigene und auch wieder eine Judarostudie.
00:20:41: der ursprüngliche Chiron nicht zu verwechseln mit dem späteren Chiron sondern das Auto aus Spanier hatte keinen Namen.
00:20:49: Es wurde nie öffentlich gezeigt.
00:20:51: Das hat Jahre gedauert bis dass irgendjemand öffentlich gesehen hat.
00:20:54: Und der Chiron, der dann in Frankfurt-Ninzehundertneunzig zusammen mit der Zwei-Achzehn-Studie gezeigt wurde.
00:21:03: Es war übrigens das einzige Mal, dass zwei moderne unterschiedliche Konzepte auf einer Messe gezeigt worden sind.
00:21:10: Das war Frankfurt-Neunzig und da kann man wieder erinnern wie Pirk auf den Stand gekommen ist zusammen mit Montesimulo überhaupt nicht erlaubt war, nach Messe regeln.
00:21:27: Einfach in den Hundert-Achzehn reingesetzt hat und den gestartet hat.
00:21:32: Der Monte Semolo hat das schon etwas erstaunt geguckt dass da nicht nur irgendein Pappmodell steht ein Plastilienmodell steht.
00:21:42: Ersteht einen Auto mit funktionierendem achtzehnten Zylindermotor.
00:21:46: Das hat dem Peek schon Spaß gemacht im Monte Semolodas zu zeigen.
00:21:49: Er war ja auch guter Kunde beim Monte Semelo.
00:21:52: Ja, einige schöne Autos gekauft.
00:21:55: Und dann wurde relativ schnell entschieden ... Ach ja!
00:21:58: Vier Wochen später, Tukyo, neunundundzig stand der Verran das allererste Mal und ab dann war nur noch der Veran
00:22:07: zu sehen.
00:22:09: Trotzdem war es auch so ein bisschen eine Suche nach der richtigen Linie wie man jetzt weiter macht.
00:22:14: Aber vom Schäron-Design war man schnell überzeugt dass das... Wenn man sich den Schirrmann heute... Entschuldigung, habe ich eben Schirren gesagt.
00:22:26: Von Wehrung
00:22:27: bis
00:22:27: an war man schnell überzeugt dass der es werden muss.
00:22:32: Ich kann mir nur erinnern das einige Ingenieure gesagt haben Mensch wenn wir doch das Design vorne zumindest ändern dürfen und wir Luft austritte auf der Haube vorne machen durften.
00:22:45: Wenn wir noch erinnernd zwei drei Gespräche wo ich Ingenieur zugehört habe Ich sagte, Mensch das hätte uns sehr viel Kühlwasserrohre nach hinten
00:22:55: gespart.
00:22:56: Und es hätte vieles im wahrsten Sinne des Wortes erleichtert wenn wir Tauscher, Wärmetauscher vorne hätten haben können und die Luft hätten abführen können vor der Windschutzscheibe über große Löcher wie wir das ja auch bei vielen Supersportwagen sehen.
00:23:15: Nein wurde nicht gewollt.
00:23:17: diese skulpturale Form Die musste
00:23:20: erhalten bleiben.
00:23:24: Was außer diesen Anleihen am EW-Hundertzwölf Design und diesem Anknüpfen an der Sportlichkeit vom Hunderzener, konnte Volkswagen denn an Assets noch mitnehmen aus dieser Artioliera?
00:23:40: Ich will mal sehr vorsichtig darauf antworten.
00:23:44: man hätte sicher von einigen Dingen profitieren können wenn man nicht gedacht hätte damals man kann alles oder vieles besser.
00:24:02: Und man hätte auch eine damals noch nicht mit Free Gaza besprühte Fabrik übernehmen können, dann hätte man sich aber für den Stadtort Italien entscheiden müssen?
00:24:15: Das finde ich wiederum wäre falsch gewesen.
00:24:20: Aber das ist nur meine persönliche Bescheidene Sicht.
00:24:27: Der Bier hat ja den Leuten relativ... viel Raum zum Atmen und zum Leben gegeben, solange seine Grundpfeiler oder das was er an Pflöcken eingeschlagen hat eingehalten wurde und befolgt wurde.
00:24:46: Und sein Gedanke war – und den halte ich auch verfüllig richtig – ein Bugatti muss aus dem Mulzheim im Elsass kommen.
00:24:56: Was auch nicht viele Leute wissen, der Piech sprach sehr gut Französisch!
00:25:04: Und ich weiß nicht, was er da zurückgeben wollte oder ob er überhaupt etwas zurückgegeben wollte.
00:25:12: Oder ob es einfach sein Respekt vor der Marke war.
00:25:16: Er war überzeugt davon ein Bugatti muss aus Molzahn kommen.
00:25:20: Ich glaube dass er vielfach das Geschichtsbewusstsein... ...der war ja nicht nur ein unfassbar gebildeter Mann sondern Er behauptete ja immer, dass sie in Autogeschichte nicht interessierten.
00:25:35: Das nächste Auto wie Enzo Ferrari ist das wichtigste im Vergangenen und interessiert mich nicht.
00:25:41: Das habe ich von einigen sehr gut informierten Quellen gelernt.
00:25:47: Das stimmt überhaupt nicht!
00:25:48: Der hat genau... Es gab kaum jemand der so gut über die Geschichte des Automobils bescheid wusste wie Ferdinand Bierich Und ich glaube er hat überschätzt wie wichtig es für das Marketing des Autos war, nach Mozart zurückzugehen.
00:26:06: Er fand es wichtig!
00:26:08: Ich glaube... Es wäre nicht vom Marketing wichtig gewesen, man hätte auch in Campo Galliano bleiben können aber Das wäre dann nicht ein Neuanfang gewesen sondern man hätte etwas übernommen was er vielleicht nicht für richtig gehalten hätte.
00:26:29: und der Romano Mathioli ist ja auch deswegen mit der Marke nach.
00:26:35: genau wie die englischen Formel I Ingenieure sich ungern verpflanzen lassen aus ihrem Oxfordshire und der Gegend um Walking, Ditkot und Silverstone herum.
00:26:48: Lassen sich diese italienischen Ingeniere auch nicht gerne aus diesem Bermuda Dreieck aus Maranello Sant'Agata Modena Bologna wegpflanzen.
00:27:01: Man kann solche Autos in vielerlei Hinsicht nur dort machen.
00:27:06: Und Mollzheim war ja im Grunde auch in gewisser Weise bösartig gesagt, nur eine Hülle.
00:27:11: Dort wurde ein vorlackierter Erfix oder Revell oder Tamiya-Bausatz zusammengebaut.
00:27:19: Der Motor wurde in Salzgitter gebaut.
00:27:22: Das Carbon-Chassis kam aus Italien die Carbon Teile kamen aus Italienne das Getriebe kam aus England Die Kauseribo, den Deutschland bei Weiß in Appenweiher lackiert.
00:27:33: Es kam ja alles vorgefertigt dahin und Muldsheim war ein gewisser Formelhöhler.
00:27:39: aber ich glaube er wollte auch nicht dass wenn ich einen Neuanfang starte muss das auch mein Neuanfang sein.
00:27:47: dann darf das nicht ein fremdes weitergeführtes sein.
00:27:51: Und ich glaube Er hat überschätzt weil er so viel Ahnung von Automobilen hatte für die Öffentlichkeit Fällig egal, ob das Auto aus Molzheim kommt oder aus Hamburg.
00:28:02: Ich war ein bisschen enttäuscht als ich den ersten französischen Automobilkatalog aufgemacht habe.
00:28:07: Die Franzosen haben auch so einen Ding wie wir in dem Autokatalog jedes Jahr dieses Ding, wo man um jedes Auto was zu kaufen gibt.
00:28:16: Das konnte ich selber nicht glauben!
00:28:17: Da guckte ich unter Bugatti im franzisischen Automobilkatalog.
00:28:20: da war und da wäre er um zwei tausend fünf als das Auto wirklich dann auf dem Markt kam.
00:28:25: damals war es Mode.
00:28:27: zu den Marken die Länder flacken hinzumalen.
00:28:32: Da war der Bugatti Véran mit einer Deutschlandflagge, ich hab gedacht warum bauen wir das Ding denn in Frankreich?
00:28:43: Sie haben
00:28:45: das Buch über den Bugatti EV-Hunderzehn geschrieben...
00:28:49: Aus Versehen ja!
00:28:50: Ja.
00:28:51: aber wenn man das Buch jetzt so anguckt, ich meine vor uns ist es mindestens fünf Zentimeter dick ein Riesenwerk.
00:28:57: wie geht man sowas ran?
00:29:00: Am besten gar nicht.
00:29:05: Ich bin dazu gekommen, wie die Jungfrau zum Kind.
00:29:08: Ich wollte das gar nicht machen.
00:29:10: Ein guter Bekannter und auch Bugatti-Lieferant Designer mit dem ich mich damals sehr intensiv ausgetauscht habe.
00:29:22: Hat gesagt der den EBR in einer Zehn liebte und viel früher verstanden hat als ich.
00:29:30: Der Chris Raweleck hatte zwei solche Autos Und liebte dieses Auto und hat es kapiert.
00:29:39: Und sagte zu mir, du hast drei oder vier Bugger die Bücher gemacht.
00:29:45: Wie macht man so ein Buch?
00:29:49: Du musst mir helfen, habe ich gesagt Chris hab' ich gern Lust drauf!
00:29:52: Ist nicht mein Thema kenne ich nicht mit aus, muss mich viel zu intensiv beschäftigen.
00:29:58: Er ist ein sehr überzeugender Typ... ...und er war so ein Pitbullen.
00:30:04: Der lässt nicht los bevor er seinen Willen
00:30:07: hat.".
00:30:08: Und er hat gesagt, ne, pass auf.
00:30:09: Ich mach das... Du musst nur deinen Namen
00:30:11: draufschneiden.".
00:30:14: Und sieben, acht, neun Jahre her in Basel am Bahnhof bei McDonalds treff ich mich mit ihm, warum?
00:30:22: dort weiß ich nicht mehr und erschlägt mir so ein zehbe Foto-Buch auf mit Fotos vom EW-Ei-Nerzehn.
00:30:30: Dann sag ich, was ist das?
00:30:33: Dann habe ich gesagt, es ist das Bugatigu!
00:30:37: Und ich habe mir die Schenke... Ich hab auf die Schengel geklopft, verlassen, dass sie mich veräppeln.
00:30:42: Das
00:30:43: ist schrott!
00:30:44: Das ist eine Katastrophe?
00:30:46: Das ist nichts!
00:30:48: Es ist nicht mal ein Verkaufskatalog.
00:30:50: Wenn fünfjähriger bei Zewe Photoshop seinen Lieblingsbilder zu sagen klatscht.
00:30:55: Da mach du's, aber ich sag' nein, ich mach es nicht.
00:30:58: Mein Fehler war damals ... Ich hätte ihm sagen sollen, top.
00:31:02: Mach das genauso.
00:31:03: Super!
00:31:05: Ich hab gesagt, das ist schott Da muss man viel besser machen.
00:31:10: Wir haben uns dann zusammengesetzt und haben die weltbeste Buchgestalterin und Designerin, die es gibt... ...die auch für Chris gearbeitet hat, die auch für Bugatti gearbeitet hatte und noch arbeitet Die Christiane Partitsch.
00:31:25: Die hatte sich dann ans Buchprojekt dran gewagt Und sie hat schon alles möglich gemacht aber sie hat noch nie so ein gesamtes Buch.
00:31:33: Sie hat Ausstellungen korratiert Die arbeitet für Museen, arbeitet für Bugatti sehr viel.
00:31:41: War unter Achim Anscheidt im Design und arbeitete auch für Chris Und sie hat sich das Projekt das angenommen.
00:31:51: Dann sah es aber am Anfang aus wie ein Bugatti Automobil-SHS Produkt.
00:31:59: Wir haben uns dann da
00:32:02: Wie ein Firmenbuch
00:32:06: Ja genau, und wir haben uns dann da zusammengerauft.
00:32:09: Ich hab gesagt ja, wenn wir das machen müssen wir es richtig machen.
00:32:12: Dann habe ich Idiot mich da wirklich reingesteigert.
00:32:16: Wir haben ökonomischen Blödsinn-Virumanoatioli betrieben.
00:32:24: Wir haben das Buch mit dem Design zweimal neu angefangen weil Christiane nicht zufrieden war.
00:32:31: Wir hatten kein Bildmaterial gehabt was frei war.
00:32:35: Mir mussten die ganzen Bildrechte kaufen mindestens zwei Roadtrips nach Italien gemacht.
00:32:41: Interviews mit Loris Bicocchi zu Romano, nach Trieste ein wunderschönes Haus wo man mit der Zahnradbahn runterfährt.
00:32:50: Terrasse traumhaft.
00:32:51: wir waren bei Gian Paolo Wir waren bei Borelli.
00:32:56: Wir war bei jedem der damals verfügbar war.
00:33:01: Bei der Sekretärin, die heute in Bologna lebt, waren ewige Zeitendamen jeden Interview.
00:33:10: Wir waren beim Bigano und haben die Fotos gekauft.
00:33:12: Der Bruder der Sekreterin hat da auch viele Bilder gemacht.
00:33:15: bei dem haben wir auch Fotos gegauft.
00:33:19: Auf einmal war dann die Uhr am Rauchen, sag ich mal was die Geldausgaben angehen.
00:33:25: Chris hat bei der Meinung, er müsste die EB-Underzehn an den Semmering bringen.
00:33:30: Wo das erste Mal Bugatti und Porsche sich getroffen haben Und müsste die Autos in Berg rauf fahren.
00:33:35: Er muss die Autose im Mulsheim fotografieren Muss der Autos im Paris fotografieren.
00:33:39: Die Autos müssen in Cabo Galliano im alten Werk fotografiert werden.
00:33:42: Dann müssen die Autoss dort unter Licht fotografiert sein.
00:33:44: Da war das Werk noch da!
00:33:46: Und dann mußt der Romano kommen und ein Auto signieren.
00:33:49: Das muss fotografiert wird.
00:33:50: Da muß der Romanov in seinem alten Büro fotografiert.
00:33:53: Das war ein völliger Wahnsinn, was wir getrieben haben.
00:33:56: Der Chris hat die gesamten Kosten übernommen... ...die Shootings zu machen mit Top-Fotografen, Remida Gigen, Dominic Fraser
00:34:05: usw.,
00:34:07: die dann immer kamen.
00:34:07: und dann haben wir Sachen mit Classic Driver zusammen gemacht.
00:34:11: Und irgendwann hat der Chris so bisschen Lust verloren!
00:34:14: Und dann blieb das Ding an Christiane Patetsch und mir alleine hängen.
00:34:17: Dann habe ich gesagt, jetzt haben wir den ganzen Mist bekommen.
00:34:22: Jetzt müssen wir uns auch zum Ende machen.
00:34:24: Im Jahre, zwanzig-zwanzig eine Woche vor Covid hatten wir einen Stand auf der Retromobil in Paris.
00:34:31: Mit Beleuchtung von oben Riesenlicht einem hundertsechsenfünfzig Quadratmeter Stand für zwei Autos mit Bar.
00:34:41: Champagner für alle im Grunde so wie Romano in Paris und wir hatten kein Buch zu verkaufen weil das Buch nicht fertig war.
00:34:50: Das war ein finanzielles Debakel Also eine Katastrophe.
00:34:57: Aber...
00:34:58: Es klingt fast wie ein Podcast über Autos zu machen, das ist in die Dimension.
00:35:03: Jetzt glaube ich Ihnen!
00:35:06: Aber wissen Sie, dass es gut an der Rettermobil in Paris war?
00:35:10: Es kamen so viele Leute zu uns, die diese beiden Rennautos gesehen haben den Imsa und den Le Mans, die beiden Ebay Anderson.
00:35:21: Die haben gesagt, ihr wollt ein Buch machen?
00:35:22: Ja das Buch ist fertig!
00:35:24: Er scheint im April.
00:35:25: Also kratsch.
00:35:26: es hat dann noch drei Jahre gedauert bis das Buch kam.
00:35:30: Es war aber ein großer Vorteil für uns weil viele Leute die wir nicht kannten oder zu denen wir keinen Kontakt hatten die haben gesagt ja wir haben noch Bildmaterial.
00:35:43: und wissen sie es ist erstaunlich schwierig bildmaterial aus den zwanziger und dreißigern Jahren zu finden Aber was viel, viel schwieriger ist, ist Bildmaterial aus einer gerade vergangenen Epoche zu finden.
00:35:58: Versuchen Sie mal Zeugzufinden aus den Achtziger und Neunziger Jahren, was nicht Ferrari oder Porsche heißt.
00:36:07: Wir haben das Buch dann fertig gemacht – ich finde Christiane Partridge Layout genial!
00:36:16: Wir haben dreiunddreiß Bücher gemacht.
00:36:19: die sind auch verkauft.
00:36:21: Geld hat man keins verdient.
00:36:23: Insofern können wir uns die handreichen Podcast und Bücher machen, kostet viel Zeit macht Spaß aber Geld bringt keines.
00:36:31: Aber ich habe Leute auf einem Niveau kennengelernt wie ich sie nie kennen gelernt hätte.
00:36:37: Ich bin bis heute sehr stolz darauf dass der Jean-Marc Borel den wir in seinem ein bisschen wie das Gefühl im Schweigen der Lämmer in dem Film die Treppe runterzugehen in dem Haus.
00:36:54: So kam mir das als erste Mal bei B-Engineering vor, alles verstaubt, alles ein bisschen traurig tot und der Borrel hatte für uns eine Stunde und war sehr abweisend – für Christiane Patitsch und mich!
00:37:08: Sie hatte ihr schickstes Kleid angehabt und Borrel war natürlich angenehm erfreut, dass da eine sehr angenehmen anzuschauende Dame mit dem dicken dabei war.
00:37:23: Und der sagt, wir haben ne Stunde um mit ihm auf staubigen Sofas neben einer kaputten verrosteten Kaffeemaschine.
00:37:34: Ich kann Ihnen die Fotos zeigen wenn Sie es mir nicht glauben.
00:37:38: Hat Christiane Patitsch erzählt das ist das Typ Fünfzig Buch von Herrn Kruter.
00:37:43: so solls nicht werden Von der Gestaltung, aber so gut vom Inhalt und hier ist mein Design.
00:37:52: Wir haben gedacht wir haben eine Stunde Zeit Und er schmeißt uns dann raus und haben gehofft wir kriegen vielleicht ein Foto.
00:38:00: Lange Rede kurzer Sinn!
00:38:02: Wir haben zwei Tage mit ihm verbracht.
00:38:05: Er hat uns mittags zum Mittagessen eingeladen Amts im Abendessen eingelaan, hat uns Hotel bezahlt und hat gesagt ihr habt einen Riesenglück Worauf ich besonders stolz bin dass eine Österreicherin aus einem Mann das Bildmaterial rausgekriegt haben und die Kontakte raus gekriegt, die vorher zig Leute auch Franzosen nicht von einem Franzosen gekriegten.
00:38:31: Aber ein Deutscher oder eine Österreichin haben es gekriegen.
00:38:34: Weil er hat gesehen wir meines Ernst – und das sieht schon ganz gut aus – den muss ich helfen!
00:38:40: Und es kam auch bei ihm im Leben zum richtigen Zeitpunkt.
00:38:44: Es war gerade nach Covid, es war einundzwanzig Und wir haben sein ganzes Bildmaterial gesehen und sind die Augen ausgefallen.
00:38:52: Er hat gesagt, vieles müsste leider kaufen bei Bikanu aber vieles gehört uns auch und ich habe es gekauft.
00:38:59: Und er hat Christiane zu mir auf Deutsch gesagt, das müssen wir nie fertig.
00:39:04: Das müssen wir alles kennen, alles aussuchen.
00:39:08: Vergess es des werden wir nie
00:39:09: schaffen.".
00:39:11: Und der sagt ja zu uns.
00:39:13: Und das Gute ist?
00:39:14: Wir hatten ein Jahr lang Covid.
00:39:18: hier ist der Stick und die Festplatte.
00:39:20: Es ist alles sortiert und digitalisiert.
00:39:23: Das war ein Sechsamlutter, weil wir hatten am Anfang kein richtiges Bildmaterial.
00:39:29: Und das war dann... Man kann sich das nicht vorstellen wie schwierig es ist.
00:39:36: Wenn jemand einen Bestseller schreibt und davon fünfhunderttausend Stück verkauft Da freue ich mich für den.
00:39:42: Der muss keinen Layout machen, der muss kein Bildmaterial finden, da muss keiner Leute in der Union.
00:39:48: Ich ahne nur, was es bedeutet ein Film zu drehen.
00:39:53: Aber wenn jemand etwas richtig macht oder wenn jemand was beginnt dann soll das richtig machen und nicht halbherzig.
00:40:00: Egal was!
00:40:27: Tja so leid es mir tut aber dass war es jetzt tatsächlich mit dem dritten und letzten Teil dieser Folge über den Bugatti EV-Hundertzehn.
00:40:36: Mein ganz herzlicher Dank geht raus an meinen großartigen Gast Julius Kruter, der mit so schlafwandlarischer Sicherheit all die Namen und Jahreszahlen parat hat.
00:40:46: Und hiermit unglaublicher Präzision über eines der ersten echten Supercars der Automobilgeschichte gesprochen und sich so viel Zeit für diesen Podcast genommen hat.
00:40:56: Vielen Dank nochmal!
00:40:57: Außerdem muss ich mich noch mal ganz ausdrücklich bedanken beim Drivers Club München in dem wir freundlicherweise diese Podcast-Folge aufnehmen durften.
00:41:06: Vielen Dank für den immer wieder netten Empfang, die tolle Unterstützung und die Gastfreundschaft!
00:41:11: Und natürlich danke ich euch allen fürs Zuhören.
00:41:14: Ich freue mich wenn ihr Motorekonen in eurem Podcast Player folgt damit ihr keine Folge mehr verpassen könnt und ich freu mich wenn Ihr Motorekonen auch auf Instagram Facebook und LinkedIn folgt.
00:41:26: ganz besonders freue ich mich aber drauf wenn wir uns bald wieder ran zu einem anderen wirklich spannenden Auto
00:41:33: hier
00:41:34: Bei Motorekonen und den einhundert besten
00:41:36: Autos aller
00:41:38: Zeiten.
00:41:38: Bis dahin alles Gute, fahrt nicht zu schnell!
00:41:42: Euer Hans Neubert.
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