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Der Bugatti EB110 – mit Julius Kruta

Shownotes

Titelbild dieser Podcastfolge: RM Sotheby’s

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Transkript anzeigen

00:00:04: Der McLaren F-I war nicht das erste Auto mit Carbon Chassis.

00:00:08: Der Bugatti hatte Alratantri, ABS und Carbon Chassi.

00:00:12: Der bugatti war ein unglaublich ruhiges Auto was relativ stabil drieinunddreißig fuhr mit elektrisch verstellbaren Poltronafrau sitzen!

00:00:32: Ich

00:00:32: freue mich ja immer über Feedback zum Motorekonnen vor allem wenn es so positives Feedback ist wie das zur Folge über den Bugatti Typ mit meinem Gast Julius Krutha, die wir damals im nationalen Automuseum The Low Collection aufgenommen haben wo auch einer der originalsten noch erhaltenen

00:00:53: Bugatti

00:00:54: Typ-Fünfunddreißig steht.

00:00:56: Julius Kruta ist freier Automobilhistoriker und einer der wohl besten Kenner der Bugatti Historie und der Bugattifahrzeuge überhaupt.

00:01:07: er hat unter anderem Viele Jahre als Leitertradition bei Bugatti in Molzheim gearbeitet und er ist Autor mehrerer spektakulärer Bücher zur Marke und zu verschiedenen Bugattifahrzeugen.

00:01:21: Ich habe mich deshalb auch wahnsinnig gefreut, dass Julius Kruter sich bereit erklärt hat, sich noch einmal ganz ausführlich Zeit zu nehmen für Motorekonen und damit auch für euch alle da draußen an euren Auto Podcast Abspielgeräten

00:01:36: um

00:01:37: mit mir über einen weiteren wirklich spektakulären Bugatti zu sprechen.

00:01:41: Den

00:01:42: Bugatti EB-Hunderteen, nämlich den Supersportwagen aus der Ära als der Italiener Romano Artioli Ende der Achtzigerjahre die damals praktisch im Dornröschen schlaf dahinten dämmande Marke Bugatti kaufte und zu einer kurzen neuen Blütezeit führte.

00:02:01: Lange Zeit bevor Bugatti dann zum geschliffenen Diamanten in Ferdinand Piech's Volkswagenemperium wurde.

00:02:15: Vielleicht geht es euch ja auch so ein bisschen wie mir, denn ganz ehrlich ich hatte den Bugatti EB-Hunderteen gar nicht mehr richtig auf dem Schirm.

00:02:24: aber die Geschichte hinter diesem Auto, die uns Julius Kruter hier extrem kenntnisreich erzählen wird ist deshalb umso faszinierender

00:02:34: und spannender!

00:02:36: Und damit moin moin und Servus herzlich willkommen bei Motorekonen und den einhundert besten Autos aller Zeiten.

00:02:44: Mein Name ist Hans Neubert und ich freue mich sehr, dass ihr heute wieder

00:02:47: hier

00:02:47: mit dabei seid.

00:02:49: gleich kommt noch schnell das Intro

00:02:51: ja

00:02:51: und dann geht es auch schon los mit Julius Kruter und dem Bugatti EB-Hunderteen wobei wir am Anfang erstmal klären

00:02:59: wie

00:03:00: und warum die große Marke Bugatti nach dem Zweiten Weltkrieg tatsächlich für längere Zeit so dermaßen in der Bedeutungslosigkeit

00:03:08: verschwinden

00:03:09: konnte.

00:03:10: Bis gleich!

00:03:24: Das

00:03:45: hat das letzte Mal so viel Spaß gemacht, dass ich mich sehr freue, dass Sie mich noch mal eingeladen haben.

00:03:49: Ja ebenso!

00:03:49: Schön, dass sie wieder da sind um über einen weiteren ganz besonderen Bugatti zu sprechen.

00:03:54: für alle die die Folge mit Ihnen über den Bugattityp-Fünfunddreißig nicht gehört haben was hoffentlich nur drei oder vier Menschen auf der Welt betrifft vielleicht nochmal in Kurzform welche Geschichte verbindet Sie persönlich?

00:04:08: Mit Bugatti?

00:04:10: In Kurzform... Ich bin als Ich habe in England gekommen, in eine Austausch-Familie zum Englisch lernen.

00:04:21: Und bin dort mit alten Autos in Kontakt gekommen im Jahr hier.

00:04:28: Da hat mich der Virus Bugatti gepackt und nicht mehr losgelassen.

00:04:32: Dr.

00:04:35: Pi, ich hatte da im Jahre aber die Markenrechte an Bugatti gekauft, also vierzehn Jahre später.

00:04:46: Und da war ich dann schon in meinen Mitzwanzigern.

00:04:52: Mein Vater sagte, als er den FHZ-Artikel mir morgens rüberreichte ... Dass Volkswagen Bugatti gekauft hat.

00:04:59: Er sagte zu mir am Frühstückstisch, guck mal, Volkswagen habt Bugatti gegauft.

00:05:05: Das ist deine einzige Chance.

00:05:08: Sieh zu, dass du wird ein Job

00:05:09: kriegst.".

00:05:09: So hat er das gesagt?

00:05:11: Ja, so hat er es gesagt.

00:05:14: Du hast keine andere Chance im Leben!

00:05:16: Das interessiert dich, du kannst sonst nicht viel.

00:05:19: Aber da hast du ein bisschen Ahnung und ... Du wirst niemals in deinem Leben zum Vorstellungsgespräch eingeladen mit deinen Noten aber wenn du eingeladet wirst dann wirst du einen Job kriegen!

00:05:29: Ich habe in meinem Leben kein Vorstellungss Gespräch gehabt weil ich das Glück hatte dass ich dann aufgrund der Geschichte die ich in den Teilen über den Typ thirty-fünf erzählt haben wurde ich da eingelaten um was über Bugatti zu machen.

00:05:47: Und so kam es, dass ich siebzehn Jahre bei Bugatti gearbeitet habe und mein Leben sich heute noch ein Bugatti dreht unter anderem mit ihnen.

00:05:59: Da nicht so verkehrt oder?

00:06:00: Nein, nein, das ist auch okay aber der Rest ist ja auch

00:06:05: ganz in Ordnung.

00:06:07: Also Sie werden sicher auch ein guter Zahnarzt geworden.

00:06:10: Ich sage mal unter Tage hätte ich auch Kohle abbauen können.

00:06:16: Schöner ist es, über Bugatti zu sprechen und über Bugattie zu lesen.

00:06:19: Über Bugattier zu schreiben und Bugatti zu fahren... Ja,

00:06:23: da machen wir das doch!

00:06:25: Bevor wir gleich zum ersten Serien-Bugatti der Neuzeit kommen, müssen wir vielleicht nochmal kurz zurückschauen auf das Ende der ersten großen Zeit von Bugatti.

00:06:38: Wie konnte denn passieren dass diese glamouröse strahlende Marke in den Wirren des Zweiten Weltkriegs

00:06:45: eigentlich

00:06:45: komplett zerrieben wurde?

00:06:48: Das ist eigentlich relativ einfach zu erklären.

00:06:55: Wenn man heutzutage zurückblickt, dann war das Land in Europa... gab ja nur vier Länder die Autos hergestellt haben jemals.

00:07:06: alle anderen Länder haben ja nur Transportation produziert also A nach B Fahrzeuge und nur in England Frankreich Italien und gewisserweise auch Deutschland wurden Automobile hergestellt die man auch nur benutzt hat um von A nach A zu kommen.

00:07:20: Und Frankreich war eigentlich vor dem zweiten Weltkrieg das Land der Luxusmarken.

00:07:26: Nicht wie die Leute heute denken, England oder Italien, sondern in Frankreich gab es nicht nur Bugatti, sondern es gab zig andere Marken, die wir heute als profane Alltagsmarken sehen.

00:07:43: Wie Renault zum Beispiel war eine Luxusmarke hat als Luxus Marke begonnen Peugeot auch, aber auch viele andere Marken.

00:07:52: Ballot, Hotchkiss, Talbolago, Voixin, Dolage, De La Hay, Fermen, Hispano-Sweetser – das waren ja alles Firmen!

00:08:04: die keine kleinen Vierzylinder gebaut haben, sondern die haben sechs-, acht- oder zwölf Zylinder gebaut.

00:08:11: Alle mit ab drei Litern Hubraum aufwärts.

00:08:14: Die haben ja keine Kleinstwagen gebaut!

00:08:16: Das weiß heutzutage praktisch keiner mehr was auch keiner weiß oder sich keiner mehr erinnert.

00:08:22: Heute denkt man Ja das Land der Kauserien und des Landes Designs ist Italien.

00:08:28: Ja das ist sicher für die fünftiger Jahre richtig aber vor dem Zweiten Weltkrieg war das in erster Linie Frankreich.

00:08:36: Die ganzen Individualchausserie-Hersteller von Chapeau über Ganglophe, von Van Woren über Saucic über Fagoni... Es waren alles Hersteller die in Frankreich gesessen haben zwar einige durchaus mit Osteuropäischen und auch italienischen Wurzeln aber die große Zeit des des individuellen Chaos-Riebaus war das Frankreich der zwanziger und dreißiger Jahre.

00:09:11: Und da gilt auch wirklich der Satz, die Automobile Gloire, la gloire, de Gouture avec les chaoserie spéciaux kommt aus Frankreich – das ist ganz klar!

00:09:25: Auch wir denken heute auf Konter Formel eins.

00:09:27: Das Mutterland des Motorsports ist England, ja heute ist das so und außer Ferrari und Sauber oder jetzt dann Audi kommt auch jeder Rennstahl sitzt in England.

00:09:37: praktisch.

00:09:38: aber das Mutterlandes Motorsport ist Frankreich und der älteste Automobilclub der Welt.

00:09:45: Der sitzt immer noch am Plastiklack Concorde.

00:09:47: Das ist der berühmte ACF-Automobilclub de France und auch nicht der AVD oder der ADAC.

00:09:58: Und es ist wirklich so, wir vergessen das aufgrund dessen, dass nach dem Zweiten Weltkrieg die Luxusmarkten in Frankreich praktisch alle gestorben sind – und zwar alle!

00:10:11: Während in Deutschland Porsche ist geschafft hat, Ferrari ist geschafft kleine Luxusautomobile aus der Taufe, ich habe schon Traufe, würde ich gerade sagen.

00:10:28: Aus der Taufel zu heben war in Frankreich der Luxusmarkt tot.

00:10:33: Das hatte mehrere Gründe.

00:10:35: Erstens mal haben die Franzosen im Grunde die kompletten Adel und Großgrundbesitzer abgeschafft nach dem Zweiten Weltkrieg.

00:10:46: Und damit auch eine entscheidende Teil der Kundschaft.

00:10:50: Zweitensmal wurde wie wir heute die Luxusteuern in skandinavischen Ländern haben und auch in Holland, vor allem auch in Österreich haben gab es auf einmal in Frankreich eine massive Luxusteuer auf Automobile.

00:11:05: Eine sogenannte Steuer-PS-Steuer.

00:11:09: ich weiß nicht wie ich das besser sagen soll.

00:11:11: In Deutschland kannten wir nahem Zweiten Weltkrieg bis in die Achtzigerjahre hinein, die Ente.

00:11:16: In Frankreich war das der Zwei-CV auf Französisch DÖCHEVO oder der berühmte RENO GACCHEVO.

00:11:25: Das waren alles Autos, die nicht nach ihrer eigentlich PS Leistung benannt wurden sondern nach ihrem SteuerPS Zwei CV, vier CV.

00:11:34: Ich glaube ich habe es im ersten Podcast gesagt.

00:11:35: Bugatti-Compressor hatte dreizehn PS und ein Typ fünfzig hatte fünfunddreißig PS SteuerPS Und ich weiß noch genau als wir den Veyron in Frankreich homologiert haben.

00:11:48: da musste auf dem französischen Kraftfahrzeug scheinen die SteuerPS Die Drei.

00:11:56: Es gab nur zwei Ziffern für die Steuerps.

00:12:00: Und nachdem man ausgerechnet hatte, wieviel Steuerpässe ein Bugatti Veron hatte, muss diese zwei Ziffern auf drei Zifferen erweitert werden.

00:12:08: Muss dieses Formular ändern?

00:12:09: Ja!

00:12:09: Die muss das Formular anändern weil der Bugatti Veyron... ...einhundert dreizehn Steuerpäß hat.

00:12:15: Also nun muss ich so als Vergleich eine Ente mit was hat die sieben zwanzig Pässe?

00:12:20: oder am Anfang einen zwanzi PS hat zwei Steuerpääs.

00:12:22: Ein Bugatti-Veyron mit tausend eins PS hat... ...eenhundertdreizehn Steuerpäss.

00:12:30: Ich möchte versuchen auf ihre Frage zurückzukommen.

00:12:33: Warum ist Bugatti gestorben?

00:12:35: Nicht nur aufgrund der Besteuerung, nicht nur auf Grund dessen das sich die Gesellschaft komplett geändert hat.

00:12:42: Es war so dass Luxusautos nach dem zweiten Weltkrieg häufig einen höheren Schrott wert hatten was Metalle Die in dem Auto drin waren anging als der Verkehrswert war weil die Autos haben unglaublich viel Benzin verbraucht.

00:12:59: benzin war sehr teuer geworden.

00:13:02: Und ein neuer Viert, Fünfhundert oder ein neurer Zwo-CV oder später dann einen Käfer war ein begehrenswerteres Auto als ein Bugatti weil die Leute hatten schlicht und einfach andere Sorgen.

00:13:16: Die wollten erst mal satt werden und sich dann fortbewegen.

00:13:19: sie brauchten auch die Fortbewegung aber das bitte nicht wenn Sie dann kein Baguette mehr kaufen konnten.

00:13:27: Die perverse Situation ist, ich kann es heute sagen.

00:13:30: Ich hätte mir nicht vorstellen können vor zehn Jahren, dass ich was Ähnliches sage wenn man sich überlegt wie Vorkriegsautomobile im Wert gefallen sind in den letzten fünf Jahren.

00:13:40: aus einem ganz einfachen Grund weil die Generation der Enthusiasten für diese Autos wegstirbt.

00:13:47: nur ganz wenige Marken werden übrig bleiben die heute noch bekannt sind und heute noch teure Autos herstellen.

00:13:55: Allerwichtigstes müssen Spaß machen beim Fahren und auch junge Leute ansprechen.

00:14:00: Also was will ein heute zwanzigjähriger mit einem wunderschönen Döller-Hey, den er nicht starten kann wo es keine Ersatzteile gibt?

00:14:13: Der weder Eindruck bei seinen Freunden macht weil keiner weiß was ein Dölla-Hey oder ein Ballot oder ein Hispano Switzer ist... Beim Bugatti geht das noch!

00:14:21: Da wissen die Freunde zumindest was das isst.

00:14:24: beim Bugatti Das ist ein teures Auto mit sehr vielen Zylindern und sehr viel PS und Pferd.

00:14:30: Aber alles andere, viele Rolls-Rolls, wenn man die reinen Produktwert sieht den diese Autos teilweise haben.

00:14:40: sie kriegen ja traumhafte Bentleys und Rolls aus den dreißiger Jahren.

00:14:44: Die kosten so viel wie ein neuer Passat aber mit einem neuen Passat können Sie was anfangen.

00:14:49: das andere ist ein Luxusobjekt Und genau so war es in den fünftiger Jahren im Bugatti auch.

00:14:56: Antwort so lange?

00:14:57: Ja,

00:14:57: ne.

00:14:58: Nee nicht zu lange!

00:14:59: Ich frage mich nur warum ließ sich das nicht fortführen dass man so ein schillerndes Juwel da so betrieben hat und es ein paar Leute auf der Welt gab die das gekauft haben.

00:15:14: lag das daran dass Ettore Bugatti dann irgendwann nicht mehr da war?

00:15:18: Das natürlich sicher auch die treibende Kraft Jean Bugatti war.

00:15:22: am elften august In den letzten Jahren war im Testfahrt mit dem Le Mans Siegerwagen tödlich verunglückt.

00:15:33: Etterobogatti hat den Tod seines Sohnes niemals verwunden und ist dann Ende Juli, in einem amerikanischen Militär-Hospital in Neu-Ysirsen, der Nähe von Paris gestorben, alter von sechsundsechzig Jahren, wenn so eine Marke nicht ... von jemand auf Deutsch gesagt getrieben wird.

00:16:00: If it's not driven by passion, ich versuch das gerade mir richtig zu

00:16:03: übersetzen.".

00:16:04: Wenn da kein Anführer da ist der sagt so machen wir es, wo muss es sein?

00:16:09: Das ist meine Idee!

00:16:11: So muss es weitergehen.

00:16:12: wie viele Luxus Supersportwagenmarken sind denn in den letzten Jahren hinzugekommen?

00:16:19: So richtig einfallen tun immer noch Marken wo auch wieder eine Persönlichkeit dahinter steht, Christian Königseck oder Pagani.

00:16:28: Da muss schon einer da sein der das macht.

00:16:30: und bei Bugatti war ein viel zu junger Roland Bugatti da aber nicht die Fähigkeiten, die seinen Bruder und Vater hatten.

00:16:41: Und der Markt war nicht sehr groß.

00:16:44: ich brauche ja nur schauen was Ferrari oder Porsche in der Zeit produziert haben.

00:16:48: Geld haben sie damit keins verdienten.

00:16:49: die Leute mussten erst mal satt werden.

00:16:52: Die Märkte waren einfach nicht vorhanden, die Leute hatten andere Sorgen.

00:16:56: Wir können uns das heute kaum vorstellen.

00:16:58: Natürlich gibt es das Beispiel des Jaguar XK-Hundertzwanzig.

00:17:04: der bestand in London auf dem Motor Show.

00:17:07: Der war aber unvorstellbar günstig!

00:17:09: Der hat neunhundert acht und neunzig Pfund gekostet.

00:17:12: Klar haben sie dafür auch ein Rheinhaus in London bekommen Aber es war im Vergleich zu anderen Autos, die nicht mal ansatzweise die Fahrleistung hatten sehr günstig.

00:17:22: Bugatti hat nach dem zweiten Weltkrieg noch sieben Autos gebaut.

00:17:26: Das war der Typ-Einhundert Eins.

00:17:28: Der hat dreimal so viel gekostet wie ein besserer Bentley.

00:17:32: Und wenn Sie einen Produkt herstellen was einfach am Markt weder von den Fahrleistungen noch vom Aussehen noch vom Fahrwerk modern ist und überzeugt.

00:17:46: Wir sehen es doch heute!

00:17:48: Natürlich ist ein Elektroauto nicht schlecht, natürlich ist es gerade jetzt wo die Benzinpreise aufgehen vielleicht wieder eine Alternative.

00:17:57: aber Lamborghini hat's letzte Woche gerade verkündet.

00:18:00: sie stellen das Elektroprojekt ein.

00:18:03: Es gibt keine Kundschaft dafür, es will keiner Und ich wünsche dass Ferrari mit dem Lutsche nicht dasselbe Schicksal trifft.

00:18:15: Ich glaube, viele Leute werden das sofort genauso sehen.

00:18:22: Eine Apple Eye Watch ist ein Produkt, was tausendmal mehr kann als jede Patek Philippe.

00:18:27: Aber es ist ein Tool, das benutze ich im Alltag.

00:18:30: So eine Elektroautos benutzig zum Einkaufen und das ist für Strecken bis zu zweieinhalb Kilometer vielleicht mal vierhundert Kilometer ohne Auftanken toll.

00:18:41: Das Produkt an sich ist ja nicht schlecht, aber es ist nicht emotional.

00:18:44: Genau wie so eine Eyewatch auch nicht emotional ist.

00:18:47: Aber die grande Komplikation, Tourbillon ... Da will ich eben keinen Elektromotor drin haben.

00:18:54: Weil ein Elektromoter ist so wieder andere.

00:18:58: und ob ich jetzt einen Lamborghini XII oder Ferrari XI habe oder einen Bugatti XVI sind alles unterschiedliche Produkte.

00:19:05: Und das ist wie mit einer luxuriösen Uhr.

00:19:08: Die brauche ich so sehr wie ein Loch im Kopf.

00:19:11: Aber es ist nice to have!

00:19:13: Und das Elektroauto ist... Ich bin überhaupt kein Elektroautogegner, ich bin mir sicher, ich werde bald eins kaufen.

00:19:20: Wird höchstens noch fünfzehn-zwanzig Jahre

00:19:22: dauern?

00:19:23: So aber... Das bedeutet der Markt war einfach die weggebrochen, aber der Spirit des Rückgrat der Marke war auch weg oder?

00:19:34: Außer in England war das Rückgratt weg.

00:19:36: Der lustigerweise eigentlich... Was heißt

00:19:39: außer in England?

00:19:41: In England gab es den Bugatti Honors Club und die Engländer, die haben ja nie irgendwas weggeschmissen.

00:19:49: Und dann lebten sowieso schon selbst als sie vorne dran waren und ökonomisch vorne waren immer in der Vergangenheit und waren uns in allem immer dreißig Jahre voraus.

00:20:00: Die Englender haben ja nicht klassische Automobile gesammelt Sie haben immer Autos weiter gefahren und waren Enthusiasten für ein gewisses Produkt.

00:20:11: Aber dieser transitorische Vorgang zwischen Altem, Auto- und Sammlerstück wie er in Amerika und später auch in Deutschland stattgefunden hat das erst was alt wird dann will ich es nicht mehr.

00:20:24: Dann wird's zum sammler stück und ich finde ist wieder toll.

00:20:28: Das gab's hier in England gar nicht Sondern die Dinge wurden einfach weiter benutzt weil ich Im Grunde Respekt vor dem Produkt hatte, wie viele englische Artige sehen Sie heute noch den dreißig Jahre alten Wellington Boots und Barber Jacken rumlaufen die nicht nach dem Barber Boom Ende der achtziger gekauft worden sind.

00:20:49: Die hatten sie schon in den Sechzigern, ja die sind schon sechzig Jahre alte Jacken.

00:20:53: Die Schuhe sind teuer und hochwertig aber sind keine Schnürsenkel mehr drin und die Autos sind abgenutzt immer wieder repariert.

00:21:00: Ich hab das erlebt, dass ich Leute in England an Tankstellen gefragt habe als kleiner Junge in den Achtzigern.

00:21:09: Tolles altes Auto sagt er, ich hab es ja erst seit sechzig Jahren.

00:21:16: Was passiert denn dann mit

00:21:17: Bugatti?

00:21:18: Schlieft das einfach ein?

00:21:19: Man hat sich noch so'n bisschen mit der Restaurierung von alten Fahrzeugen beschäftigt...

00:21:23: Bugatti hat ein paar Ersatzteile verkauft.

00:21:25: Bugatti hatte für die Schlumpfbrüder ihr ganzes Textil-Imperium mehr oder weniger draufgegeben haben, um mit ihrem Ziel alle Bugattis zurück ins Elsas zu bringen nach Mühlhausen.

00:21:40: Noch ein paar Mark verdient indem sie die armen Schlumpfrüder in den Tisch gezogen haben.

00:21:44: und Bugatti hat gesagt wir restaurieren diese Autos wirklich dann sind neu lackiert.

00:21:50: Teilweise hat das Stumpf auch selber gemacht.

00:21:52: Die autos waren im Grunde Museumsfahrzeuge weil das Unternehmen in Molzheim wusste dass die Schlumpfrüder nicht mit den Autos fahren würden.

00:21:58: also wurden die Autos so restauriert, dass sie schön anzuschauen waren.

00:22:03: Damit hat sich Bugatti noch eine Zeit lang über Wasser gehalten.

00:22:06: Dann wurden noch Ersatzteile verkauft aber die Marke schlief im Grunde ein.

00:22:12: das Werk wurde an den ehemaligen Wettbewerber Hispano Switzer verkauft.

00:22:17: Hispana Switzer ging auf in der Erospatial-Snackmargrub.

00:22:23: heutzutage Das Molzheimerwerk gibt es noch und das hat auch nie aufgehört zu produzieren.

00:22:29: Nur werden dort heute Teile, hauptsächlich Fahrwerkskomponenten für den Airbus gebaut.

00:22:39: Also Hamburg-Fußbüttel, Mollsheim und wenn nicht noch alles produziert Teile die dann später in Toulouse zusammengebaut werden.

00:22:50: Das heißt jedes Mal wenn sie nach einem Airbus fliegen sind da auch Teile aus dem Bugatti Werk in MollSheim drin.

00:22:57: In Mulzheim steht auch, wenn Sie in die Stadt reinkommen auf der rechten Seite ein riesiges A-Auto-Fahrwerk.

00:23:07: Also es ist ja nicht so dass das im Nichts geendet ist sondern sie haben nur aufgehört Automobile zu produzieren.

00:23:18: Und dann gab's einen ganz langen Doron Röschen Schlaf?

00:23:20: Doron röschen schlafen ist der richtige Ausdruck.

00:23:24: Es passierte dort nichts.

00:23:27: Irgendwann gründeten sich dann die Enthusiasten im Elsass, die dann angefangen haben.

00:23:33: Im ersten September-Wochenende oder zweiten September- Wochenende bezugnehmend auf Herrn Bugatti's Geburtstag jedes Jahr ein Festival zu machen bei dem es eine Ausfahrt gab und Bugattis aus ganz Europa immer gekommen sind.

00:23:51: Es hat eine Bedeutung ein bisschen abgenommen dieses Festival.

00:23:55: aber Im Grunde hat sich Mulz haben dann so in den siebziger Jahren seiner Geschichte wieder besonnen, hat sich auf seine Geschichte besonnen und Bugatti war wieder was vor allem weil es auch Touristen angezogen hat.

00:24:07: Es ist sowieso immer wieder Leute gekommen die eben das alte Bugatti-Werk sehen wollten.

00:24:11: Das kann man heutzutage nicht mehr obwohl die noch Jahrzehnte lang auch an den alten Werkbänken mit dem alten Schraub...

00:24:21: ...Schraubstöcken?

00:24:22: Danke!

00:24:24: Schraubstöcken gearbeitet haben, weil es eben zum Airbuskonzern gehört und auch französische Rüstungsgültel für die franzisischen Kampfflugzeuge dort gebaut worden sind.

00:24:34: Da kam man eben nicht rein.

00:24:36: aber genauso wie der Anziehungspunkt in Mühlhausen ab twohneunter zweiundachtzig Die Schlumpfbrüder sammelten ab den sechzigern ab zweiundachzig wurde die Sammlung öffentlich vom Französisch Staat übernommen so gab es dann im Elsass zwei Im Grunde zwei Wallfahrtsorte, wo man hinwollte als Bugatti.

00:24:56: Und du siehst von alten Autos ... Man wollte mal am Bugattiverg vorbeifahren so wie man das in Maranello oder in Santa Gata auch tut und man wollte nach Mühlhausen die Autos angucken aber im Grunde Dornrösten schlafe es der richtige Auszug da ist nichts mehr passiert.

00:25:13: So dann lag diese Marke also da wie ein vertrockneter Keim in der Wüste

00:25:20: und er

00:25:20: kam.

00:25:20: das Jahr

00:25:24: ging vorher schon ein bisschen los.

00:25:26: Wie ging's vorher schon

00:25:26: los?

00:25:27: Ja, es ging im Grunde damit los dass ja Verrucciano Hamburgini die Markenrechte an seiner eigenen Firma verloren hatte und der Gedanke aufkam das Verruzciano Burgini einen neuen Sportwagen bauen wollte Und dann drei Leute im Grund angefangen haben von einem neuen Sportwagen zu träumen, das waren Verruccio Lamborghini, Jean-Marc Borrell und Paulus Tanzani.

00:26:09: Der Konstrukteur des Miura & Kuntat usw.

00:26:13: Und die saßen schon sechsen achtzig zusammen und haben sich überlegt wir wollen einen neuen Sportwagen bauen.

00:26:21: wie kann der heißen?

00:26:24: Und der erste Gedanke dass dieses Auto den Markennamen Ferler haben sollte Ferla, Verruccio Lamborghini.

00:26:34: Ja und irgendwann kam der Südtiroler Romano Attioli ins Spiel, der damals extrem erfolgreich war weil er Sobarro-und Suzuki-Importeur für Italien war.

00:26:52: Damals gab es noch die Begrenzung dass nur so unzu viel Prozent der Autos im Italien aus dem nicht europäischen Ausland kommen durften.

00:27:04: Trotzdem hat der Artioli Bauernschlawia alle möglichen Schlupflöcher gefunden und hat Zehntausende von Subarus und Zuzugis in Italien verkauft, er war der Embauteur und er hatte vor allem auch was damals durchaus Geld gebracht hat das größte Ferrari.

00:27:24: heute wird es noch mehr Geld bringen.

00:27:26: das größt Ferrari Händlernetz der Welt Im Gehirn sind nämlich die Out Expo.

00:27:32: Die Out Expro war ein Unternehmen, was den kompletten Ferrari-Handel von Süddeutschland unter seinen Fittichen hatte und den komletten Ferrari Handel für Norditalien.

00:27:45: Das waren zwei sehr attraktive Märkte – Norditalian und SüdDeutschlands.

00:27:50: Und ich glaube das waren insgesamt vierundzwanzig Ferrari-Standorte in süddeu... Deutschland war aufgeteilt in Norddeutschland, was von Otto Becker bedient wurde als der norddeutsche Ferrari-Importeur und der Out Expo für Süddeutschen Land.

00:28:11: Und das war schon im extrem stark wachsenden Markt Ende der Siebziger Anfang der Achtziger hat Ferrari.

00:28:20: In Anfang der Achtziger hat Deutschland das erste Mal Frankreich in England überholt in der Verkäufe in den Gesamtverkäufen von Ferraris.

00:28:31: Also relativ schnell wurde Deutschland zum drittstärksten Markt, also ganz klar Nummer eins USA seit Jahrzehnten logischerweise, Nummer zwei Italien und zwischen ist Italien massiv zurückgefallen und Deutschland war dann lange Jahre Nummer drei.

00:28:48: und als die Teilen zurück gefallen sind Nummer zwei.

00:28:51: Da können Sie sich vorstellen wenn und der drittgrößte Markt Deutschland ist, wenn sie dann die Händlernetze für die wichtigsten Regionen haben.

00:28:59: Dass dabei auch was bei rumkommt.

00:29:01: Das heißt er hat richtig Kohle verdient.

00:29:06: Und der Artyoli war ein in den Engländern sagen ich liebe diesen Ausdruck larger than life character.

00:29:14: Und das war der wirklich.

00:29:15: Der Romano ist jetzt dreiundneunzig.

00:29:18: Er liegt noch ne?

00:29:19: Ja ja.

00:29:20: Sechsten Oktober ist er geboren.

00:29:23: Romano ist dreieundneunzig oder ja, wird dreieunneunzig und ist mit einer Kettmeier verheiratet.

00:29:35: Seine Frau Di Renata ist eine geborene Kettmaier die großes Weingut im Südtirol.

00:29:44: Ich spreche nicht radebrechend italienisch.

00:29:47: mein großer Vorteil war ich habe mir den viel Zeit verbracht.

00:29:52: Die sprechen beide perfekt Deutsch, das weiß kaum einer.

00:29:54: Also die sprechen jetzt zu Hause kein Deutsch aber sie können sich auch Deutsch unterhalten.

00:30:00: Der Romano spricht mit einem starken Accent, weißt du Julius?

00:30:05: Aber ich spreche sehr gut Deutsche und weiß manchmal Worte... ...die fallen mir selber nicht an!

00:30:13: Und Renato spricht Deutsch wie eine Österreicher in Deutschland.

00:30:17: wirklich perfekt.

00:30:18: ja Die sind hochintelligente Leute, Geschäftsleute.

00:30:27: Wissen genau wie sie Sachen anzufangen hatten.

00:30:32: Ich hab den allergrößten Respekt vor den beiden.

00:30:35: Die sind immer als Team aufgetreten.

00:30:38: Sie hat das Merchandising übernommen.

00:30:40: Sie hatte Romano oft gepusht.

00:30:43: Wie das in so einer guten Beziehung ist, dass da nicht einer der Alleinherrscher ist sondern dass da ... wirklich so ein gegenseitiges Anstacheln da ist.

00:30:54: Und der Romano, der hat mir oft erzählt wie er Autos verkauft hat und wie er so erfolgreich geworden ist.

00:31:03: Ich hatte immer andere Ideen!

00:31:04: Weißt du?

00:31:07: Ich habe ja gesagt, dass es in den letzten Jahren für die Weltmeister gerade Niki Nationale ist geworden.

00:31:17: Und dann habe ich gesagt, weißt du?

00:31:19: Ich hatte ja in Südtirol und Italien Verradi-Händler.

00:31:26: Dann habe ich zu Ende der Verrari gesagt, wenn Niki nach Hause fährt, nach Wien, nach Österreich, dann fährt er praktisch bei uns vorbei!

00:31:35: Da fährt er vor der Tür vorbei, da kann er bei zwei Ferrari-Händlern kurz anhalten und mal kurz eine Probefahrt machen.

00:31:41: Und kurz mit den Leuten reden!

00:31:42: Wenn ich das vorher ankündige und meinen Kunden einen kleinen Brief schreibe, dann bestelle ich dir vorher ein paar Autos und die verkaufe ich da!

00:31:51: Das hat er wohl wirklich auch so gemacht... Da kam Nikkie Lauda vorbei, sowas war ja damals noch nicht so üblich sei jetzt mal.

00:31:59: Dann fühlten sich die Herren natürlich an Ehre, Ehre gepackt.

00:32:02: Und wenn Niki Lauda mit ihnen einen .-GTV oder .-BV fuhr, dann hat Romano was gemacht, was mir sicherheitlich nicht viele gemacht haben.

00:32:13: Er ist selber ins Risiko gegangen und hat Autos geordert, die er dann im Show rum zum Verkaufen hatte, das steht sich mal wieder in der Vorles, es gibt's überhaupt gar nicht!

00:32:25: Also die Geschichte.

00:32:26: Er hat vorgeordert

00:32:27: und gesagt, wenn der Lauder dann noch vorbeikommt... Sie könnten glaube ich heute nicht als Ferrari-Händler Louis Hamilton oder Leclerc sagen, komm doch mal, wenn du nach Hause fährst und bring mal einen Nachmittag zusetzt, dich Zeit mit und mach' mal mit Kunden ne Probefahrt damit ihr mir Auto abkaufen!

00:32:49: Läuft halt ein bisschen anders, ne?

00:32:52: Der Romano kam dann zu dem Thema dazu, als ich war ja da stehen geblieben dass Jean-Marc Borrell ein sehr intelligenter Rechtsanwalt und Geschäftsmann der Lamborghini sehr gut kannte.

00:33:10: Ein sehr junger Mann übrigens der einzige der drei Protagonisten.

00:33:13: er noch lebt wenn nicht jetzt von Ferdudio Lamborghini Paolo Stanzani und Jean Marc Borrell ausgehe.

00:33:20: Jean Marc ist in den siebzigern Früher siebziger und die anderen beiden sind ja inzwischen leider verstorben.

00:33:30: Jean-Marc hat das ganze Thema ursprünglich als Lamborghini-Enthusiast, hat sich dem Thema angenommen.

00:33:40: Ursprüngliche war Jean Marc Borrell Lamborghini Enthusiasts und hatten Buch über Lamborghini geschrieben.

00:33:47: Und dadurch hatte er Lamborghini kennengelernt.

00:33:50: Frühe achtziger Jahre und hat gemacht einen Mensch dieser Junge Vielsprachige Anwalt, der ist zu gebrauchen.

00:34:00: Und dann kam diese Idee eben Lamogini auf einen Mann am Namen wiederzubeleben.

00:34:05: Paulus Tanzani wollte auch wieder ein Auto entwickeln aber es gab kein Geld!

00:34:11: Da kam dieser sehr umtriebigen Oman-Ortjoliens Spiel.

00:34:20: und dann gab's die Idee das Ferla vielleicht doch nicht so cool ist vielleicht noch eine andere Marke zu nehmen, Hispano-Sviza war glaube ich damals sogar schon im Gespräch.

00:34:36: Der Romano wüsste das logischerweise noch oder auch der Jean-Marc und man hat dann aber gesagt... ...der Romano behauptet bis heute er wollte von Anfang an Bugatti wiederbeleben.

00:34:47: Andere Zungen sagen es war gar nicht so, er musste erst auf Bugatti geschubst werden.

00:34:53: Aber jedenfalls war dann der Gedanke Bugatti wiederzuleben.

00:34:58: Und man muss natürlich eins sagen, ich bin der festen Überzeugung.

00:35:05: Bugatti gäbe es heute nicht ohne dass der Jean-Marc Borel zusammen mit Romano Artioli.

00:35:16: Lamborghini war dann später, stieg dann später aus dem Projekt aus.

00:35:22: War zwar noch eingeladen bei der Einweihung, bei der Vorstellung des EBR-Nerzehnen in Paris am neuen Triumphbogen mit der Fahrt Chance Lisee runter in Versailles dieser wunderbaren drei Tage in Paris im September nineteenundneinzig da war Lamborghini dabei aber er hatte beim Projekt nicht mehr wirklich was zu tun Aber das Bugatti überhaupt gekauft werden konnte.

00:35:47: Das ist der Hartnäckigkeit von Jean-Marc Borel und vor allem auch dem diplomatischen Geschick, Jean Marc Borels zu verdanken.

00:35:57: Der es geschafft hat, den französischen Staat diese Marke abzuluchsen.

00:36:04: Dass wäre meine nächste Frage gewesen!

00:36:05: Wo war denn die Marke geparkt?

00:36:07: Das heißt, die gehörte

00:36:08: dem Staat... Die gehörten nach wie vor.

00:36:12: Die gehöhrte zum Rüstungskonzern... ...Snekmar Bugatti.

00:36:18: Hispano war unter dem Überbegriff Snackmar in einem Konzern eingebunden.

00:36:29: Und da dieser Markenname eigentlich gar nicht genutzt wurde, weil man stellte keine Autos her, man hatte zu Bugatti keinen Bezug außer dass der Markennamen da noch so schlummerte vielleicht nicht ganz so schlimm aber ein bisschen wie bei ersten Martin Lagonda.

00:36:44: Klar die bauen alle zwanzig Jahre mal Limousine in kleiner Auflage, aber Lagonda wird bei Aston auch nicht.

00:36:52: Aber das ist immerhin eine Automarke!

00:36:53: Die Autos produzieren während der Konzern baute keine Autos.

00:36:58: also brauchten die Franzosen diesen Marken nannlich.

00:37:01: und da hat man noch einen ökonomisch gedacht.

00:37:03: dann haben sie ja gut unsere Brüdern und Schwestern im Nachbarland.

00:37:09: Warum?

00:37:09: Ich habe gerade gesagt ich glaube niemals dass es Bugatti heute noch als Bugatti geben würde weil ich nicht glaube so stark und so kompetent, was er geschaffen hat.

00:37:26: So legendär das auch ist ein Ferdinand Pirch unter dem Deckmantel oder der Obhut des Volkswagenkonzerns, dem Hersteller des KDF-Wagens, der von Ferdinal Porsche konstruiert worden ist, der in Frankreich Kriegsgefangener war.

00:37:49: Ich glaube nicht dass in den achtziger Jahren Da war der Krieg ja gerade mal erst dreißig Jahre her.

00:37:56: Ich glaube nicht, dass die Franzosen in deutschen Marken haben verkauft.

00:37:59: Davon bin ich überzeugt!

00:38:02: Dazu haben sie doch... Ich sage das, ich liebe Frankreich, spreche französisch relativ akzeptabel und ich habe da achtzehn Jahre verbracht.

00:38:10: Ich weiß Gott kein Franzosen-Disser aber Sie haben schon eine ganze Menge Minderwertigkeitskomplexe gegenüber dem üblen Bruder der keinen guten Wein vom anderen unterscheiden kann und Waren aus dem Supermarkt ist, auf der anderen Seite vom Rhein damit keiner Franzose bis heute wenig anfangen.

00:38:34: Und ich glaube nicht dass der Franzose den deutschen den Markennamen Bugatti verkauft hat, weil es war ja schon so was wie eine Nationalsturzmarke.

00:38:45: Man würde auch den Franzosen erzählen das glaube ich, wobei das wäre weniger Stimmen.

00:38:51: Verstehen Sie, was ich meine?

00:38:52: Absolut.

00:38:53: Und das hat ja noch einen anderen Aspekt.

00:38:54: die Frage ist auch aber da kommen wir vielleicht später nochmal drauf wie attraktiv diese Marker Bugatti gewesen wäre wenn es nicht die Artioli-Errora gegeben hätte also ob die nicht da schon so abgelegen gewesen wäre dass man dann gesagt hätte, die ist

00:39:10: eigentlich

00:39:10: nichts mehr wert.

00:39:11: Der Punkt ist

00:39:11: eben schon, dass es ein sehr klangvoller Name ist Wenn man sich überlegt dass dieser Markenname aufgrund dieser unglaublichen Menge an Rennsiege, egal gegen wen diese Sieger erzielt worden sind.

00:39:27: Es waren nur einfach mal die so unglaubliche Masse an Rendsiegen und es war diese theatralische sich selbst inszenierende Figur Ettore Bugatti.

00:39:37: wenn sie heute irgendein Mutchen im Frankreich die neunziges fragen wird sich auch ein Delaarsteller hey hispano nicht erinnern können.

00:39:46: aber was in Bugatti ist wird die wissen Und die wird das nicht wissen wegen den Pierg-Autos oder den Atioli-Autos.

00:39:53: Mein Gut, neunzig ist jetzt auch nur dreißiger Jahrhabe und muss immer legen wie weit die Zeit voran geschritten ist.

00:39:59: Aber es gibt so Markennamen, die sterben einfach nicht.

00:40:02: Mein Eston Martin hätte ihn auch schon längst tot sein müssen bei dem er drei mal viermal pleite gewesen und ohne James Bond würde es Aston Martin heute mit Sicherheit nicht mehr geben.

00:40:13: aber was James Bond für Aston?

00:40:17: Das muss man einfach so sehen.

00:40:22: Mir läuft da selber immer ein leichter Schauer über den Rücken, wenn ich mir überlege dass es in dem Jahr die ganze Zeit war.

00:40:34: Ich habe gestern Abend beim Masters-Gucken mit meinem Sohn darüber gesprochen das Bernhard Langers letzte Mal an unser Drallneinzig gewonnen hat.

00:40:41: der letzte Deutsche mittlerweile fünf neunzeig Jahre her.

00:40:46: Wenn der Romano Artioli das nicht gemacht hätte... Behaupte ich mal, hätte man eine Marke muss ja lebendig irgendwie sein.

00:41:00: Wenn sie zu lange tot ist da haben Sie schon recht dann ist manchmal ist was einfach zu lange her und dann spielt es keine Rolle mehr.

00:41:13: Es gibt einen berühmten Satz die Zeit heilt alle wunden ja aber die zeit verdeckt eben auch vieles.

00:41:20: Wenn jemand vor thirty-fünf Jahren was gewonnen hat, dann ist das eben praktisch mehr als eine Generation her.

00:41:28: Und damit verliert etwas unglaublich an Wert wenn es aus Marketing sich nichts keine kontinuierliche Geschichte gibt.

00:41:41: Warum die einzige Sportwagenmarke, die kontinuerlich oben dabei war?

00:41:48: und zwar ganz oben dabei war, ist seit nineteenzehn vierzig Ferrari Porsche auch.

00:41:56: Aber Porsche hat nicht die ganze Zeit über zwölf Zylinder und Supersportwagen hergestellt.

00:42:02: Porsche hat mit einem Supersportswagen, nicht mal zwei.

00:42:06: sieben RS ist ein Superspotsportwagen.

00:42:08: Sechs Zylindern.

00:42:10: Mit dem neunneunfünfzig das ist ein Super-Sportwagen.

00:42:13: anerkannt akzeptiert Gruppe B dann haben wir Karriere GT und da haben wir neun achtzehnt.

00:42:18: Aber im Grunde muss jetzt da auch wieder was kommen.

00:42:21: Ja?

00:42:23: Und wir sehen ja wie ein Markenname schon innerhalb von ganz kurzer Zeit an Wert unglaublich einbüßen kann, wenn ich – was weiß ich – für den neunzig Prozent meines Gewinns einbüsse weil ich ob politisch gewollt oder aus eigenem Fehler heraus ist ja völlig egal eine Strategie umsetze die der Kunde nicht haben will.

00:42:49: Wenn ich etwas produziere, was der Kune nicht haben möchte auf der anderen Seite hätte ich ein extrem begehrenswertes Produkt Was der kunde nicht kaufen kann?

00:42:58: Da muss mich schon mal fragen Muss ich dann vielleicht auch an den politischen Stellschrauben mit selber drehen und sagen so geht es nicht weiter?

00:43:07: Und das was der Atioli gemacht hat war eigentlich Ein völliges Harakiri weil Der hat ja nicht unbedingt wirtschaftlich gedacht, es ging ihm ja gut.

00:43:19: Was sollte denn passieren?

00:43:21: Ich habe Subaru, ich hab so Zucki... ...ich verkaufe Ferrari's!

00:43:29: Der war für die damalige Zeit, muss ich überlegen der hat das alles selber gemacht.

00:43:36: Volkswagen würde nicht auf die Idee kommen ein Motor in Mulzheim zu machen.

00:43:45: Romano Atioli hat seinen fünf Ventil, zwölf Zylinder mit vier Turbuladern.

00:43:54: Drei Komma Fünf Liter V-Zwölf mit fünf Ventile Technik mit dem Getriebe direkt neben dran!

00:44:02: Ich meine das war nicht nur hoch kompliziert es war eine irre Entwicklungsarbeit und ich mache für diese wenigen Autos.

00:44:12: Gieße ich dass auch noch selber bei mir im Werk in Campo Galliano.

00:44:18: Das war im Grunde genauso,

00:44:20: der

00:44:20: Romanum mögen wir verzeihen.

00:44:23: Das war genau so bekloppt

00:44:24: wie Bugatti in seiner Zeit!

00:44:26: Ich hab persönlich bis ich mich mit dem Thema EB-Einhundertzehn intensiv beschäftigt habe... ...hab' ich den Bugatti EB Hundertzehen gar nicht

00:44:36: verstanden.

00:44:38: Naja und er musste ja noch mehr Machen eigentlich, er musste ja auch noch diese Marke wieder beleben und darauf hoffen das es funktioniert.

00:44:46: Er hat auch eine Fabrik gebaut?

00:44:49: Er hat all das gemacht was Volkswagen auch gemacht hat.

00:44:52: nur dass Volkswagen nur ne acht Jahre Lücke überspringen musste von nineteen-neinzig bis neunzehnhundertachtenneunzehnte sogar nur ne dreijahre Lücke.

00:45:02: Entschuldigung Nur eine grobe drei, vier Jahre Lücke überspringen musste.

00:45:07: Und dann hat es noch mal sechs Jahre gedauert bis das Auto dann wirklich da war, sieben Jahre gedauernt von nachten neunzig bis zweitausendfünf.

00:45:14: Aber Sie haben völlig recht!

00:45:16: Der Atioli hat in einem anderen Land angefangen einen Bugatti wiederzubeleben... ...einen Markennamen wieder zu leben im anderen Land mit dem Ansatz eine französische Nation, eine Französische Ikone in Italien wiederzubeleben und das mit dem Geld eines Privatiers.

00:45:45: Das muss man sich mal vorstellen!

00:45:47: Ich meine der hat den zwölfzehender Motor entwickelt.

00:45:50: er hat erst einen Aluminium Schassi angefangen war dann der Meinung wir brauchen Gabon-Schassi.

00:45:55: da war das Ding schon praktisch fertig entwickelt.

00:45:57: Dann hat er nochmal was dass ein Geld bedeutet nochmal mit komplett anderen Torsionskräften.

00:46:05: Sie wissen, das ist wahrscheinlich tausendmal besser als ich.

00:46:07: So ein Carbon-Chassis bedeutet noch mal komplett die Entwicklung von vorne zu beginnen.

00:46:14: Michelin hat den Reifen entwickelt.

00:46:16: Ero-Spazial hat das Chassis gebaut – das Carbon-Cassi.

00:46:19: Der McLaren F-I war nicht das erste Auto mit Carbonchassis.

00:46:22: Das erster Auto mit Carbonchassis... Ich meine, das müssen wir hier vorstellen, wir reden über dieses Jahr dass das Auto rausgekommen ist.

00:46:32: Das ist fünfunddreißig Jahre her, Ferrari hat zu dem Zeitpunkt eins meiner absoluten Lieblingsautos gebaut in den Vierzig.

00:46:39: Ja aber der war von den Sechzigerjahren in der Technologie nicht große Unterschiede.

00:46:42: es waren Rohrrahmen mit ein bisschen Käffler und ein bisschen Carbon dran geklebt und einen V-Acht Biturbo.

00:46:49: Das wars!

00:46:51: Ja der da im Grunde ein sehr simples Auto.

00:46:57: Der Bugatti hatte Alratantri, der Bugatti hatte ABS.

00:47:02: Ein Carbonchassis.

00:47:04: Der Bugatti war ein unglaublich ruhiges Auto was relativ stabil, dreieinunddreißig fuhr.

00:47:11: Das muss man sich mal vorstellen.

00:47:13: und das komfortabel mit elektrisch verstellbaren Poltronafraussitzen.

00:47:19: Das waren eine Luxuslimousine die dafür etwas in dem Auto drin war.

00:47:24: nicht einmal extrem viel Wurk knapp sechszehnt Kilowurg des Autos Für das, was da drin war, war es nicht viel.

00:47:31: Der wog vierhundert Kilometer mehr als ein F-Fürzig bei ... wenn man sich die Produktsubstanz vom Auto anguckt.

00:47:39: Das war ja... ich verstehe, mir ist es heute schleihaft!

00:47:43: McLaren F-I.

00:47:44: Ich liebe McLaren Mf I. Ich lieben F-fürzig und finde das ganz tolle Autos.

00:47:49: Ich habe tonnenweise Modelle, alle Kataloge.

00:47:53: Ich träume von den Dinger nachts aber rein von der Produktsubstanz sind das lachhafte Urwaldfahrzeuge im Vergleich zu einem Bugatti ebm nach Zehn.

00:48:04: Okay, der McLaren hat ein Carbon-Chassis.

00:48:05: Er hatte einen BMW Motor, den sie von Paul Roscher haben konstruieren lassen.

00:48:09: Der ist nicht in Haus gebaut worden.

00:48:11: Nee, der ist... der ist Zwohnsechzig-Motor ist bei BMW gebaut worden und er hat McLaren zugekauft.

00:48:16: Bugatti hat den Motor selber konstruiert und bei sich selber gegossen in Campo Galliano!

00:48:20: Das ist unvorstellbar was die gemacht haben Und nicht in irgendeiner englischen Fabrikhalle wo die hässlich von außen anzuschauen war, wie der Tom Walkinshow den XJ-Zwanzig im Blogsheim gebaut hat.

00:48:34: Ja das ist nicht wo sie Leute hinführen wollen!

00:48:36: Das war nicht ansehnlich... Das war ein kleines Königreich, was der Artioli da an der Autobahn hingestellt hat.

00:48:43: Da gab es Auffahrunfälle an der Autobahn weil die Leute gebremst haben wenn sie am Bugatti-Werk vorbeigefahren sind, weil sie gucken wollten.

00:48:51: deswegen muss er dann dieser Wall aufgeschüttet werden damit man das nicht direkt sehen kann Weil es dauernd Auffahrunfälle gegeben hat direkt an langen der Autobahlen in Campo Gagliano.

00:49:00: und da stand halt dieses Werk mit diesem wunderbaren runden Konstruktionsgebäude damit jeder Zeichner jeder Konstrukteur Sonnenlicht auf seinem riesigen Plan-Tisch hatte.

00:49:14: Und es war ja genau diese Transitionszeit, diese Transition Time... Entschuldigen Sie!

00:49:19: Ich hasse Englismen oder fällt's gerade nicht besser ein zwischen Computer entwickelten Autos und noch Autos die am Zeichenbrett entstanden sind.

00:49:32: Aber genau dazwischen man sieht das auch wunderbar anhand den Bildern aus der Konstruktionsabteilung.

00:49:37: Im Grunde sah es da in fehlender Hinsicht noch aus, wie in den zwanziger-dreißiger Jahren bei Bugatti.

00:49:42: Jeder stand an seinem Zeichenbrett und hat seinen Getrieberat, sein Teil konstruiert und gezeichnet und das in einer topklinischen Atmosphäre.

00:49:55: Nebenan stand die Halle für die Erprobung und dann stand die große Produktionshalle auch lichtdurchflutet, wunderschön gemacht.

00:50:04: Die Kantine dahinter Und in der Kantine, das Besteck war gebrandet.

00:50:11: Die Teller waren gebranded.

00:50:13: Jeder Besucher hat versucht ...

00:50:19: War das nicht total irre?

00:50:21: Ich meine selbst Apple hat in einer Garage angefangen... Am Anfang von so ner Wiederbelebung der Marke erst mal Millionen von Euros und damals vielleicht noch Milliarden von Lirel.

00:50:35: So was!

00:50:37: für eine Fabrik auszugeben, damit die möglichst hübsch dasteht und dann renommierte Architekten zu beauftragen.

00:50:44: Ja gut, der renommierten Architekt war sein Cousin.

00:50:49: Naja aber trotzdem, er wollte ja auch

00:50:51: die Geld

00:50:52: haben dafür... Und es musste ja auch gebaut werden?

00:50:54: Das ist ja total irre!

00:50:57: Ja und deswegen kamen auch diese hässlichen Gerüchte auf dass da angeblich Geld von einer Mafia gewaschen wurde.

00:51:05: Sehr völliger Blödsinnis.

00:51:08: Wie will man in so einer Firma, wo alles klar belegbar ist?

00:51:15: Vor allem wenn die Mafia Geld wäscht.

00:51:17: Dann wissen wir das Geld nur sauber haben

00:51:19: nachher.

00:51:21: Und nicht dass es weg ist!

00:51:22: Genau so ist es und dort wurde ja Geld versenkt.

00:51:29: Da wurde lah pur lah Geld versänkt.

00:51:33: Diese Fabrik war ein Traum.

00:51:37: viele dieser kleinen Projekte oder auch größeren Projekten, ob in England oder Süddeutschland.

00:51:50: Wenn Sie all diese Firmen sich angucken, die es mal probiert haben ... Wir fallen da ein Firm wie TVR oder am Anfang McLaren oder Spyker.

00:52:04: Wenn sie Hochglanzprospekte sehen!

00:52:08: Dann denken sie ja, schönes Umfeld draußen um Wald und vielleicht eine tolle Zufahrt zum Herrenhaus wie bei Lotus oder so was.

00:52:15: Nee!

00:52:16: Das waren ja meistens in irgendeinem Industriegebiet im Hinterhof und die Autos zusammengeklärt.

00:52:23: Und das war ja nun bei Bugatti anders.

00:52:25: Da kamen Sie dahin an ein Tor da stand.

00:52:28: Links außen drauf, Bugatti Automobili... ...und es ging da rein.

00:52:33: Das war nicht nur herrschaftlich sondern es ist übrigens auch ein ganz, ganz großer Vorteil von Bugatti heute.

00:52:41: Dass man nicht in irgendeinem Industriekomplex sitzt wo neben dran der Fliesenhersteller ist und eine Straße weiter sitzt.

00:52:51: der Zulieferer für Candy-Waschmaschinen wie das in Italien öfters so ist die sind ja äußerst finde ich oder Werkzeugmaschinelieferern.

00:53:00: alles Ehrenwerten verdient alles Geld aber es halt nicht sexy während In Molzheim, das ist schon cool.

00:53:07: Wenn man da hinkommt zum Schloss, da fühlt man sich auch als Kunde der ein bisschen Geld hat.

00:53:12: Wenn wir nicht gerade das McDonalds Zeichen oder das Korazzeichen auf der anderen Seite der Straße sieht, ist das schon nicht in einem Industriegebiet und das war in Campo Galdiano genauso.

00:53:21: Da kommen sie dahin dass auch Hubschrauberlande platzt.

00:53:25: Man konnte dann direkt mit dem Hubscherber landen.

00:53:27: Das waren natürlich einen Eindruck.

00:53:29: ich habe gerade mit der Kantine angefangen.

00:53:31: Nicht mal dass das Besteck gebrandet war sondern Der Romano Attioli setzte sich zu Mitteressen in seine Kantine und da saßen die Werker drum herum.

00:53:41: Das war, er hat sich das alles genau überlegt!

00:53:46: Und wenn Sie den Mann heute angucken der ist im Verhältnis kaum gealtert.

00:53:52: ich glaube diese ganze Marke war für den ein Lebenselexier.

00:53:56: natürlich war es auch extrem bedrückend dass das Ganze zur Ende gegangen ist aber er hatte auch Großes Pech.

00:54:06: Er kam ... ... mit dem Auto auf den Markt.

00:54:10: Gott sei Dank war es leicht zu spät, was schon sehr viel Geld gekostet hat.

00:54:14: Da wurde's dann schon langsam eng.

00:54:16: Aber ... ... Rolls-Royce Bentley haben ... ... drei Tausend, dreieinhalb Autos verkauft.

00:54:26: Und so wart das bei allen Luxus-Orteherstellern.

00:54:29: Und da war es überleben weil vielen schon wurde das eng.

00:54:32: und dann kam Artioli mit dieser riesen Feier in Versailles und Paris, die richtig Geld gekostet hat mit diesem Auto auf dem Markt.

00:54:43: Uns wurden immer weniger Kunden!

00:54:45: Und dann kamen diese bösen Mafia-Gerichte.

00:54:47: hier quatscht, der hat Julien einfach schlicht nur seine eigene Kohle vorgraben – und zwar aufs Feinste.

00:54:53: Das

00:55:00: war's für heute

00:55:01: mit Motorikonen und den hundertbesten Autos

00:55:06: aller Zeiten.

00:55:18: Das war es tatsächlich auch schon für heute mit dem Bugatti EB-Hunderteen und mit meinem Gast Julius Kruter.

00:55:26: Ganz herzlichen Dank an Julius Krutter, der mit unglaublicher Kenntnis, Leidenschaft und Präzision über eines der ersten echten Supercars der Automobilgeschichte gesprochen und sich so viel Zeit

00:55:38: für diesen

00:55:39: Podcast genommen hat!

00:55:41: Besonderer Dank geht außerdem an den Drivers Club München, in dem wir diese Podcast-Folge aufnehmen durften.

00:55:47: Vielen Dank für die tolle Unterstützung und die Gastfreundschaft!

00:55:51: Und natürlich danke ich euch allen fürs Zuhören, fürs Podcast abonnieren, fürs Folgen auf Instagram, Facebook und LinkedIn... ...und fürs bis hier

00:56:01: hinten dranbleiben.

00:56:02: Und dran bleiben ist jetzt auch ganz besonders wichtig, denn selbstverständlich geht diese Folge noch weiter mit Teil zwei in wenigen Tagen hier Bei Motorikon und in einhundert besten Autos aller Zeiten.

00:56:16: Bis dahin, alles Gute fahrt nicht zu schnell!

00:56:20: Euer

00:56:21: Hans Neubert.

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