Der BMW M3 E30 (Teil 3) - mit Marc Hessel
Shownotes
Titelbild dieser Folge: BMW
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Transkript anzeigen
00:00:10: Bei Spies habe ich nicht die Sigarmotoren bekommen.
00:00:13: Das führte sogar soweit, dass sich einmal das Steuergerät weggenommen bekam weil ich Trainingsschnellstar war und das war aber das Steuer-Gerät von einem gewissen.
00:00:25: Michael Paul Rosche guckt die anderen beiden an und sagt Was schaut's jetzt so blöd?
00:00:32: Jetzt geht es schon und kauft dem Jungen an Eis!
00:00:43: Heute gehts hier nochmal richtig rund im dritten Teil dieser Folge mit Marc Hessel.
00:00:49: Denn es wird höchste Zeit auch mal ein bisschen zu beleuchten, was Marc Hessell nach seinem Leben in der DTM so getan und gefahren hat.
00:00:57: Wir sprechen deshalb heute ein bisschen weniger über den M-III und dafür ein bisschen mehr über Marc Hessels erfolgreiche Zeit in der Formel III.
00:01:07: Über das krasseste Auto dass Marc Hassell je gefahren ist – und das war interessanterweise auch ein Auto mit BMW Motor.
00:01:15: Wir sprechen dann aber auch über Mark Hessels ganz andere Seite, nämlich seine Arbeit als Instruktor unter anderem für Fahrer von gepanzerten BMW siebener Limousinen und wir lernen da gleich mal wie man mit solchen Autos am besten fährt.
00:01:31: Und wie eher nicht?
00:01:34: Und wir sprechen unter andermen auch über Marc Hessels Arbeit als Architekt für den berühmten Hermann Tielke beim Bau von Rennstrecken- und Fahrsicherheitszentren – auch ein sehr spannendes Thema!
00:01:45: Keine Angst um den BMW.
00:01:47: M.I.E.Dreißig geht es heute ganz zum Schluss auch noch mal, denn wir werden noch klären was eigentlich aus dem originalen Auto von Marc Hessel aus seinem ersten DTM-Jahr siebenundachtzig geworden ist.
00:02:02: und damit moin moin und Servus herzlich willkommen hier bei Motoekonen und den einhundert besten Autos aller Zeiten.
00:02:11: mein Name ist Hans Neubert Und ich freue mich sehr, dass ihr hier heute wieder mit dabei seid.
00:02:15: Gleich nach dem Intro steigen wir auch schon ein
00:02:18: also bleibt
00:02:19: einfach dran
00:02:20: bis
00:02:20: gleich!
00:02:26: Hier kommt
00:02:28: MotoEconen
00:02:30: die hundert
00:02:31: besten Autos
00:02:32: aller Zeiten der Podcast mit Hans
00:02:36: Neubert
00:02:36: und seinen Gästen.
00:02:49: Dann sind sie nach achtundachtzig Jahre lang Formel drei gefahren.
00:02:51: war das dann eine Entscheidung für den Formelsport oder war es eigentlich eher dieses Was da durch die persönlichen Veränderungen bei BMW nicht mehr galt, war das der ausschlaggebende Punkt?
00:03:04: Beides.
00:03:04: Es kam beides zusammen.
00:03:06: Es gab zu dem Zeitpunkt keine gute Gelegenheit in der DTM für mich erst sehr viel später wieder wo ich dann aber nicht mehr eingestiegen bin und so... ... lief meine Karriere ein Stück weit verkehrt rum, weil viele andere sind ja erst im Formelauto gewesen und ich habe dann diese Durch- oder Unterbrechung gehabt mit der DTM Zeit.
00:03:29: Wobei das die Zeit in der Formel III sehr interessant war, fahrisch, technisch sehr interessant... Und ich nochmal auf eine neue, sehr starke Generation gestoßen bin.
00:03:45: Da bin ich ja dann gegen Kulthardt-Wilnöff, Barri Quello und Co.
00:03:50: gefahren in Deutschland im Tom Christensen, Marco Werner und Klaus Panschirz.
00:03:58: Das war eine spannende Zeit, das hat gerade einundneinzig, habe ich unheimlich viel Spaß gehabt wo wir auch mit einem halb privaten Team mit Honda Motoren ... Auch wieder Rennen gewinnen konnten und auch die Werksteams schlagen konnten.
00:04:15: So, Sie sind nämlich in den Neunzehnt.
00:04:17: neunzig war das ja schon.
00:04:17: da haben sie ihr eigenes Formel drei Team aufgebaut?
00:04:20: Ja, da bin ich nicht ganz eignen.
00:04:22: also das ist... Ich bin äh, achtendachtzig, neunundachtzig Und teilweise neunzig für das Team meines Vaters gefahren der sich da wie soll ich das sagen ein Stück weit von mir imanzipiert hatte mit einem eigenen team unterwegs war.
00:04:36: Ich bin dann aber neunzig zu Schübbel gewechselt und habe dort in Werksopel fahren dürfen.
00:04:42: Es war West-Opel, war ein tolles Team.
00:04:46: Raphael Callafell als Teammanager und Leitner Ingenieur, das war eine tolle Zeit!
00:04:52: Und ich hab dann eilneinzig mit Mönninghoff und Nea Brown von Mugen noch mal eine ganz eigene Geschichte gemacht.
00:05:02: und das war auch gut und richtig Weil bei Spies, der ja sonst in Europa oder in Deutschland gerade was die Volkswagen- und Opelmotoren anging, federführend war habe ich nicht die Sigarmotoren bekommen.
00:05:19: Es führte sogar soweit dass sich einmal das Steuergerät weggenommen bekam weil ich Trainingsschnellster oder Warmup Schnellster war.
00:05:28: Ich weiß es nicht mehr genau Das war aber das Steuergerät von einem gewissen Michael.
00:05:36: Das gehörte nun mal nicht in mein Auto.
00:05:39: Also, dass gab es natürlich auch, dass man gerade in so engen Reglements immer wieder Situation hatte, wo das eine Auto gleicher war als das andere.
00:05:47: und dem gegenüber konnte ich mich dann mit Neil Brown Motoren wirklich gut zur Wehr setzen weil Erstmal hat Niel nur sehr wenige Motoren gemacht, weil auch weniger Rullinger aus Japan bekommen.
00:06:00: Das waren Imports Dirt Racing und meine Wenigkeit.
00:06:05: Und wir waren da dann tatsächlich mit den Alfas und den VWs auf Augenhöhe.
00:06:11: Ich kannte Niel lange aus der Formel-Fordzeit und das war eine tolle Vertrauensvolle Zusammenarbeit.
00:06:20: So in zwei Jahr neunzig sind sie dann Alfa Romeo Werksfahrer im Team von Helmut Marco geworden?
00:06:27: Ja, das war auch wieder so eine Geschichte.
00:06:29: Es ist ja auch interessant!
00:06:30: Wie war es mit
00:06:30: Ihnen?
00:06:31: Klingt jetzt so groß... Das war nur ein Rennalsatz tatsächlich und zwar rief der mich an.
00:06:42: An meinem Geburtstag.
00:06:42: ich war abends aus Silverson gekommen wo ich bei Peugeot als Ren-Ingenieur unterwegs war und meinte ob ich am nächsten Morgen um acht andere Kriegs sein könnte für ein vormittreit Test.
00:06:59: Viel in der Früh ein?
00:07:01: Ja, und am nächsten Morgen saß ich dann ziemlich übermütet eben im Dreier drin und hab mich auch in dem Test gut geschlagen.
00:07:11: Ich war sogar schnellster und kriegte das Angebote oder die Einladung, dass drauf folgende Wochenende am Nürburgring den DM-Lauf zu fahren.
00:07:23: Aber da ist mir ... Vollify'n der Sprit ausgegangen und im Rennen der Auspuff gebrochen.
00:07:33: Und da meinte der Herr Doktor, ich meine das kennen den ja alle aus dem Fernsehen wie er so sein kann.
00:07:38: Der meinte dann nicht habe, nicht so das richtige Karma um bei ihm weiter unter Vertrag zu bleiben.
00:07:44: Dann haben wir uns die Wege wieder getrennt.
00:07:48: Das war ja auch beides ireschuld?
00:07:50: Ja natürlich!
00:07:54: Ganz klar
00:07:55: Sie haben, das stand in ihrem Lebenslauf.
00:07:57: Sie haben mal ein Lotus Formel I getestet?
00:08:00: Ich hab mal nachgeguckt, etwas über fünfhundert Kilo, sechshundert PS ... Ja!
00:08:04: War das das krasseste Brutalste Autor, dass sie hier gefahren sind.
00:08:07: oder gab es noch was Wilderes?
00:08:09: Ähm ja, es gab tatsächlich Wilderes und zwar habe ich persönlich Formel III.
00:08:17: als Wilder empfunden.
00:08:18: Echt?!
00:08:19: weil die Formel-III.
00:08:21: so ein Wahnsinnsdrehmoment hatten durch die Drehzahlbegrenzung auf neun draußen im Trüben, da hat also ein Drehmoment Plateau gehabt keine Kurve und ich habe das ist noch gar nicht so lange her vor einigen Jahren die Möglichkeit erhalten den McLaren F-I GTR Langheck noch mit Charlie Lamb zusammen aus dem Museum zu ziehen und wieder rennfertig zu machen.
00:08:52: Klingt jetzt so ein bisschen trivial, aber wir haben tatsächlich ... da hab ich insgesamt so fünf Tausend Kilometer mit dem Auto gefahren und Steuergeräte aussortiert, ABS kalibriert eben was man halt wenn so'n Auto ins Museum kommt alles nicht mehr weiß alle schwarze Kästen wo nix drauf beschriftet ist und wo wer relativ viel Aufwand treiben mussten bis das alles rund lief und funktioniert hat Das auch mit dem sechs Komma sieben Liter zwölf Zylinder, muss ich sagen vom motorischen her.
00:09:21: Das ist das krasseste was sich bisher kennengelernt habe.
00:09:25: Okay so dramatisch?
00:09:27: Ja das ist ja noch eines der letzten Autos ohne jede Fahrhilfen.
00:09:35: ABS hat er aber das ist es dann auch und da kann man nicht einfach jetzt den zweiten Gang mal so unbeherrscht aufs Gaspedal treten.
00:09:44: also hat man eben halt direkt so viel Bielspinnen, dass das keinen Spaß mehr macht.
00:09:50: Und dann, fünftausend Kilometer ist er schon echt der
00:09:53: Ansage?
00:09:53: Ja ja, das war richtig cool!
00:09:55: Wir sind auf verschiedenen Strecken gewesen und ich habe dann das Auto auch später noch als Demo-Fahrten, Demo Runden beim Ultramarcaum Priom Nürburgring ins Handfahrt mal fahren dürfen und es war ein schön tolles Erlebnis.
00:10:09: Ihr Lebenslauf ist ja überhaupt voll mit spannenden Stellen.
00:10:12: Ich muss da ganz wild noch so ein paar Sachen rausgreifen.
00:10:17: Sie waren seit deinundneunzig leitender Instruktor für das BMB Fahrertraining und seit siebenundneutzig trainieren sie dann auch noch die Sicherheitskräfte, also Polizei, Spezialeinheiten und Fahrer von Politikern.
00:10:29: Ja ja auch!
00:10:33: Das klingt jetzt so ein bisschen weit gefasst, also beim Fahrradtraining Driving Experience oder Area-M wie es heute heißt.
00:10:41: Ich bin übrigens immer noch als Instruktur unterwegs.
00:10:44: da ist man mal leitender Instructor normaler Unteranführungsstrichen je nachdem wie die Gruppe dort gerade auftritt.
00:10:54: und ich habe tatsächlich viele Veranstaltungen gemacht wo wir Entweder Sicherheitskräfte und Polizei ausgebildet haben, wenn die neue BMW-Fahrzeuge bekommen haben.
00:11:05: Vor allen Dingen in Südostasien.
00:11:07: Und daraus resultierend auch Veranstaltungen für armierte Fahrer von armierten Fahrzeugen.
00:11:15: Gepanzerten und schwergepanzerte Autos.
00:11:17: das mache ich bis heute.
00:11:18: da bin ich für eine kleine Taskforce immer mal wieder unterwegs.
00:11:24: Das zieht sich aber auch so ein bisschen wie so'n roter Faden, muss ich sagen durch mein Leben.
00:11:28: Weil ich hab, äh ... in der Masse auf dem BMB-Testgelände meine Frau kennengelernt dürfen, die es von BMWs Seite organisiert hat.
00:11:38: Dass wir die Äh ... Fahrer ... Also wir in dem Fall Rano Alton und ich, die Fahrer von amierten Fahrzeugen damals dort geschult haben.
00:11:48: Und in einem wochenlangen Event zu sämtliche Präsidentenfahrer und von Wirtschaftskapitänen usw.
00:11:56: dort international hatten.
00:12:00: Ja!
00:12:02: Seitdem hat es mich nicht nur nach München verschlagen dann endgültig sondern seitdem bin ich auch mit Imana verheiratet.
00:12:10: Das wirkt dann bis auf den heutigen Tag nach.
00:12:13: Super, super!
00:12:15: Was muss man denn tun um mit einer Panzerlimousine richtig schnell zu fahren?
00:12:20: Oder geht das gar nicht?
00:12:21: Doch, das geht im Rahmen der Möglichkeiten natürlich schon.
00:12:25: aber man muss natürlich erst mal begreifen dass die physikalischen Grenzen mit drei bis vier Tonnen Gewicht etwas anders verlaufen als wenn ich jetzt den eben beschworenen.
00:12:40: Und das bedingt natürlich in erster Linie, dass man sehr, sehr vorausschauend fahren muss.
00:12:44: Man muss wirklich weit voraus planen.
00:12:47: Man kann mit so einem Fahrzeug keine großartigen schnellen Richtungsänderungen absolvieren.
00:12:54: Wobei auch da entwickelt sich die Technik immer weiter.
00:12:58: der aktuelle G seventy-three also der momentan aktuelle siebener den es auch in einer VRC-Namierung gibt.
00:13:07: Der ist mit der lenkenden Hinterachse so gut, dass man ohne weiteres Spurwechsel und doppelte Spurwechsel auf der Autobahn fahren kann, ohne das Gewicht nennenswert zu spüren.
00:13:19: Wo wir uns aber natürlich dann freilich spürt sind langgezogene Kurven.
00:13:24: Hier kommt ein Thema zum Tragen, wirklich planen muss und sich genau einteilen, sehr bewusst fahren muss.
00:13:35: Das vermitteln wir den Fahrern in solchen Situationen weil gerade natürlich in Stress-Situationen ist es doppelt schwer und aber auch leider doppelt wichtig so agieren zu können und das ist natürlich ein Thema was man auch trainieren kann.
00:13:50: Kann man das in Worte fassen?
00:13:51: wie mich verhält sich so ein Auto im Vergleich zu normalen Alltagsautos?
00:13:54: Wie viel Träger ist das?
00:13:57: oder ist das gar nicht die Trägheit sondern
00:13:59: Doch natürlich, das kommt auch mit dazu.
00:14:02: Aber sagen wir mal so ... Das fängt damit an, dass ich da drin sitze in einem Fahrzeug, was ein Geschlossenheitsgefühl mit sich bringt durch die dicken Scheiben, was man so nicht kennt.
00:14:19: Also man ist ziemlich abgekoppelt von
00:14:21: draußen?
00:14:21: Man darf keine claustrophobischen Neigungen haben!
00:14:25: Dazu kommt, dass sie Scheiben ... Auch das ist im Laufe der Jahr viel besser geworden.
00:14:30: Aber trägt immer noch ein bisschen, dass die Scheiben wesentlich mehr verzerren als wir das von einer normalen Autoscheibe kennen?
00:14:38: Und dann kommt natürlich letzten Endes das Gewicht dazu.
00:14:42: und sagen wir mal, wir trainieren dort alles was wir vorausplanen können und müssen immer bedenken und beachten dass auch so ein Fahrzeug nur sicher ist, solange das sich bewegt.
00:14:57: Also ich kann dann nicht jetzt einfach blind und vollgasst durch eine Straßensperre und durchfahren oder sowas.
00:15:02: Wenn ich mir das Auto so verletze, dass ich mich nicht mehr selber vom Fleck bewegen kann, dann habe ich da nichts gekonnt.
00:15:08: Das
00:15:08: heißt was trainiert man vor allem?
00:15:11: Jetzt bohren sie mir auf die
00:15:12: Details!
00:15:17: Schön vorstellen kann man sich, wenn man ... Das hab ich von Rauno gelernt.
00:15:23: Eine Geschichte.
00:15:25: Wenn man sich vorstellt, man befestigt eine Salatschüssel.
00:15:29: Gibt's Aluschüffeln oder so was mit Knetgummi auf der Motorhaube?
00:15:34: Und man tut einen Tennisball da rein und jetzt fährt man Slalom auf Zeit mit dem Auto ohne den Tennis-Ball zu verlieren.
00:15:42: Ich glaube das gibt das Gefühl ganz gut wieder wie ein Fahrzeug gefahren werden
00:15:47: wird.
00:15:49: Rund.
00:15:49: Völlig rund, völlig voraus geplant.
00:15:52: Interessant!
00:15:54: Ich bohr nicht weiter nach,
00:15:55: keine Angst.
00:15:59: Dann sind Sie aber auch beruflich ja eigentlich Architekt- und Bauingenieur.
00:16:04: Ja...
00:16:05: Und haben vier neunzig bis acht neunzehn im Team von Ingenieurbüro Tilke gearbeitet was ja auch total spannend ist.
00:16:12: das heißt sie haben am Anfang auch waren bei der Entwicklung von Rennstrecken dabei.
00:16:17: Sie haben aber auch ein Fahrsicherheitszentrum mitgeplant, das ist ja auch eine total faszinierende Facette von ihrer beruflichen Tätigkeit die irgendwie auch mit Rennfahren zu tun hat, aber irgendwie auch ganz anders ist?
00:16:29: Absolut!
00:16:29: Also das war natürlich eine tolle Fügung.
00:16:33: ich habe in Aachen studiert und bin noch im Studium durch Vermittlung vom Mark Suhrer zum Hermann Tilke gekommen.
00:16:42: Das hatte zwei Auswirkungen.
00:16:43: Zum einen habe ich dort natürlich als studentischer Mitarbeiter ein unheimlich tolles Betätigungsfeld gefunden, zum anderen hatte der Hermann Tüke ein Rennauto in der VLN, also dem Vorgänger von der deutschen Langstreckenmeisterschaft vom Team Budde und wir haben glaube ich achtzehn Klassensiege zusammengefahren zweimal beim vierundzwanzig Stundenrennen.
00:17:06: Also wir waren zusammen als Fahrerpaarung auf Hermanns Auto da wirklich gut unterwegs.
00:17:12: Ich habe viele Dinge mit Hermann als Team gemacht.
00:17:14: Wir haben Rennstrecken präsentiert überall auf der Welt, wir haben Fahrsicherheits-Trainingszentren überall auf die Welt gebaut und ich durfte bei der Gestaltung des Sachsen rings mitwirken.
00:17:28: A eins Ring oder heutiger Red Bull Ring, dann Sipang in Malaysia, dann Wiederherstellung Formel einstaublichkeit am Nürburgring, Estoril.
00:17:40: Also das waren viele spannende Themen und ganz viel war eben halt auch die Internationalisierung der Fahrsicherheits-Trainingszentren ein Thema, weil wir haben damals vom Büro aus gebaut in USA genauso wie in Kota Kanabalu.
00:17:57: Und die Technik musste in Überseekontäner passen.
00:18:02: Und so sind letzten Endes von einer gewissen Maßstäblichkeit der ursprünglichen Versetzplatte ausgehend.
00:18:09: Sind da Module entwickelt worden, die bis heute eigentlich Stand der Technik sind.
00:18:15: Damals sehr viel für Test und Training, für Franz Wurz über IMTC.
00:18:19: Dann kam Augsburg, dann bekam der ADAC ... und das ist weitestgehend überall so übernommen worden.
00:18:26: Und diese Module finden nach wie vor auch bei Neubeuten noch immer Anwendung, dann eben in unterschiedlichster Konstellationen sowie die geografischen Gegebenheiten verlangen.
00:18:38: Der Name Tilke ist natürlich besonders berühmt geworden genau durch diese ganzen ... Rennstrecken überall auf der Welt auch später noch.
00:18:45: Ist das aus Ihrer Sicht wirklich so, dass moderne Rennstrecken zu steril sind?
00:18:49: Ist da was dran oder kommen da Komponenten zum Tragen, die normale Kritiker gar nicht richtig einschätzen können?
00:18:57: Nein also ich meine es ist natürlich etwas, was oft als Argument kommt.
00:19:04: Natürlich ist ein Neubau immer erst mal etwas anderes als eine gewachsene Struktur.
00:19:10: aber Per se muss man erst mal vorwegschicken, was Herr Hermann dort geleistet hat.
00:19:16: Ist außerordentlich also in Bezug auf die Variabilität dieser Rennstrecken?
00:19:23: In Bezug mit den Gesichtern, die diese Rennstrecke bekommen haben?
00:19:26: Ich sag mal Malaysia beispielsweise, diese Formen im Pac-Man.
00:19:29: Man hat so wie Monster eine Parabolika hat.
00:19:32: So hat man eben versucht auf jede Strecke auch richtig ureigenste Eigenschaften ein Markenbild zu transportieren.
00:19:41: Gleichermaßen gibt es natürlich viele Punkte an einer Rennstrecke.
00:19:46: Wenn man das hat wie am Nürburgring, wo die Startzielgrade über einen langen Puckel kommt, da kommen die Autos im Kamerabild durch die lange Brennweite einem immer vor als würden sie stehen auf der Graden, obwohl die drei Hundert fahren.
00:19:57: Wenn aber eine Grade baucht dann hat man eine ganz andere Maßstäblichkeit und sieht schnell aus.
00:20:03: So gibt es viele Sachen, die man berücksichtigt.
00:20:09: Aber es gibt auch Zwingen Und die Zwänge entstehen meistens durch den, der es bezahlt am Schluss.
00:20:18: Wer in dem Fall bezahlt ist einfach die Formel eins und so sind halt viele Rennstrecken entstanden.
00:20:24: Ganz extremes Beispiel ist der Red Bull Ring mit diesem dreifach Stop and Go hintereinander weg.
00:20:34: Das ist einfach deswegen entstanden, damit dort Formel-Einsautos der jeweiligen Zeit oder dieserzeit damals überholen konnten.
00:20:43: Man hat sich damals mit dem Überholen schwer getan und mit dem dritten Stop and Go hintereinander weg wurden da spannende Rennen plötzlich garantiert.
00:20:52: Wenn ich da mit einem Tourenwagen fahre ... Dann sage ich, Mensch, welcher Hirsch hat diese Streckenführung entwickelt?
00:21:01: Für meinen Autotalk das überhaupt nicht!
00:21:03: ist ja auch logisch, aber so sind halt viele Zwänge auch entstanden die eben dann wirklich aus der Formel eins oder anderen Klassen heraus gedacht sind.
00:21:13: Beispiel Motorrad verlangt nach einer ganz anderen Streckenführung als eine Automobilstrecke.
00:21:18: natürlich wird es immer mal wieder vermischt und Motorräder fahren auf Autostrecken.
00:21:22: mit den Autos fahren wir auch in Assenrennen was eigentlich ne reine Motorradsstreckel war mit den ganzen Bankings, zumindest früher in der alten Version sehr speziell war.
00:21:33: Und so gibt es aber dann am Schluss irgendwo eine Summe von Eigenheiten die ein Gesicht an einer Strecke ausmachen.
00:21:39: und das ist auch wenn viele Leute andersrum drauf schimpfen genau was das Salz in der Suppe ist dass es eben nicht beliebig ist und außer Retorte scheint sondern dass etwas ist was entstanden ist.
00:21:56: Ich muss dazu sagen, das Schwierigste ist überhaupt eine Strecke auf einem weißen Blatt Papier zu machen.
00:22:02: Ohne die Topographie dazu wird sich eigentlich nie ne Streckel richtig entwickeln, sondern es ist immer ein Frage- und Antwortspiel mit den geografischen Gräben halten.
00:22:16: Guter Punkt!
00:22:17: Muss dich ja irgendwie einfügen.
00:22:19: oder dass wir aufnehmen was da ist?
00:22:21: Absolut!
00:22:21: So, im Jahr
00:22:22: zwei Tausend zwölf haben Sie dann die Automotive-Konsult gegründet.
00:22:25: Da sitzen wir jetzt heute auch... Was machen sie genau?
00:22:28: Sind ja immer noch ziemlich eng mit BMW verbandet!
00:22:32: Ja, da muss ich ganz kurz ein bisschen weiter ausholen weil Automotivekonsult als kleine Agentur, wo wir hier heute sitzen das ist nicht meine erste Agentur.
00:22:41: Ich habe bereits in den frühen zweitausenden Jahren eine Agentur hier in Münchner Raum gegründe Wo wir für aktive Veranstaltungen mit und für BMW gemacht haben.
00:22:52: Darf mal sagen, wir sind wahrscheinlich die Ersten.
00:22:54: Die wirklich echte Produktvergleiche entwickelt haben.
00:22:57: Wir sind auch so ein bisschen mit den ersten gewesen.
00:23:00: Die hingegangenen Sinnen gesagt haben, wir müssen ... Die Choreografie einer Produktpräsentation muss unterschiedlich ausfallen, je nachdem ob ich jetzt einen Siebener oder einen Mini auf der Bühne habe.
00:23:11: und genauso wähle ich auch unterschiedliche Routen aus um das Auto oder un dem Auto gerecht zu werden und da auch maximal gut drauf zu antworten.
00:23:20: Und so sind wir auch relativ schnell zu dem Punkt gekommen, unterschiedliche Charaktere auf der Autoseite im Erlebnisbereich herauszuarbeiten und haben auch Produktvergleiche eben eingeführt.
00:23:33: Zunächst nur im BtoB Bereich später auch in BtoC-Bereich und heute sind wir da unterwegs im elften Jahr mit einem Produkt das nennt sich BMW M-Drive Tour.
00:23:46: Da sind wir in der BMW Handelsorganisation unterwegs und kommen mit einer Flotte M-Autos, die der Händler sonst nicht oder in den seltensten Fällen dieser Variabilität.
00:23:56: Mit diesen Ausstattungen und Individualausstattung und Performanceparts
00:24:01: usw.,
00:24:01: was es da alles gibt.
00:24:02: In seinem Autohaus hat er Handelsbetrieb LED Gäste dazu ein.
00:24:08: Idealerweise natürlich ... ANG-Fahrer oder Audi Quattro Fahrer kurz vor der Wiedermutterisierung.
00:24:16: Ein Spaß beiseite, natürlich ist es auch ein Eroberungstool und mit dem machen wir geführte moderierte Ausfahrten.
00:24:25: Da sind wir mit etwa zweieinhalb Veranstaltungstage im Jahr unterwegs.
00:24:29: Das ist ja die ganze Zeit?
00:24:30: Ja
00:24:32: und das nur in der Winterreifenfreienzeit.
00:24:34: also da sind wir auch mit zwei Zügen parallel unterwegs.
00:24:37: Wir machen aber auch sehr viele Alpenausfahrten, also ich sind jetzt mal genussorientierte Ausfahrten.
00:24:44: Wo wir zweieinhalb drei dreieinhalbtage unterwegs sind, Großglockner, Seller-Ronda haben wir hier alles fantastisch vor der Tür und das wird auch sehr gerne genutzt von der Handelsorganisation von einzelnen Betrieben die mit ihren Gästen dann zu uns kommen nach München und wir von hier mit einer Flotte schöner neuer BMWs das übernehmen zum Teil auch sehr emotionalisierende Ausfahrten da machen.
00:25:13: Und das macht natürlich viel Spaß, weil mit glücklichen Menschen und schönen Fahrzeugen unterwegs zu sein ist ja eine tolle Geschichte!
00:25:22: Wir haben das erste Agenturthema in einer etwas größeren Ausprägung im Starnberg bis zum Jahr zwei Tausend Zehn geführt.
00:25:33: Dann bin ich nochmal zum ADAC gewechselt und war dort Leiter vor Sicherheit Leitersport und Event, habe eben dort auch wieder auf meine Versicherungszentren getroffen.
00:25:47: Und ich habe auch nochmal einen Ausflug gehabt bei Serviceplan in der Geschäftsleitung so dass sich auch große Agentur im Change Management Prozess kennenlernen durfte und muss sagen bin aber seitdem sehr froh weg vom Verbandwesen von der großen Agentur hier in dieser kleinen Unit unterwegs zu sein wo wir doch noch viel mehr auf den einzelnen Kunden und Gast eingehen können.
00:26:11: Und Veranstaltungen selber kreieren, begleiten können.
00:26:15: Mir macht das nach wie vor unheimlich viel Freude unterwegs zu sein.
00:26:20: Wenn Sie schon Alpenpass sagen... Was ist denn so Ihr liebte AlpenPass?
00:26:23: In welchem Auto?
00:26:28: Mit den Autos sind wir bei Ihnen hundertschünsten Autos.
00:26:32: Da gibt es einige.
00:26:33: Wobei ich bin ... Vorletztes Jahr, da haben wir so einen wunderbaren Spätherbs gehabt.
00:26:40: Da bin ich Mutterseelen alleine mit einem Zvier-Timmelsjoch gefahren und Stiftserjoch.
00:26:47: Aber vor allem Timmelsjochs ist natürlich wunderschön.
00:26:50: Großglockner ist immer wieder toll.
00:26:55: Nockheimstraße also.
00:26:56: es gibt so viele tolle Straßen in den Alpen und vor allen Dingen auch wenn man eine zum zweiten, zum dritten, zum vierten Mal fährt.
00:27:05: Bei jedem Wetter präsentiert sich das Naturschauspiel anders.
00:27:11: Und natürlich haben wir auch immer wieder andere Begleitthemen, ich sag mal wenn nur schönster Sonnenschein ist dann hat man natürlich leider ziemlich viele Fahrradfahrer.
00:27:23: Leider deswegen weil die gegenseitige Rücksichtnahme nicht immer in hundertprozentiger Art und Weise gegeben ist.
00:27:31: Leider von beiden Seiten.
00:27:34: Dafür haben wir bei nicht so tollem Wetter schon gehabt, dass wir den Großglockner hochgefahren sind.
00:27:39: Ohne dass wir einen Menschen getroffen haben und auch da oben mit Nebel oder Blick von oben auf die Wolken.
00:27:47: Da wird man jedes Mal für seine Mühlen belohnt.
00:27:52: Das ist ganz toll in diesen Gegenden unterwegs sein zu dürfen.
00:27:58: Dazu machen wir noch immer ein bisschen historischen Motorsport.
00:28:03: Sideways Motorsport, wir haben im letzten Jahr eine GmbH daraus gegründet.
00:28:11: Wir sind der Nico Tschuparitz, der auch das Team vorher besessen hat.
00:28:16: Der Frank Menzing mein Anwalt und ich selber um das Ganze auch.
00:28:22: langfristig zu stabilisieren.
00:28:23: Wir haben da einige Pläne, wir haben jetzt auch ein STW-Originalauto eben erstanden was dieses Jahr im Rahmen der Golden Era läuft.
00:28:32: Auch der M-III die ich letztes Jahr gefahren habe E Thirty-Six.
00:28:35: beides wird weiterlaufen diesmal dann als Kundenfahrzeug.
00:28:41: Wir haben bereits ein weiteres Original-STW Chassis gekauft.
00:28:45: Da kommt noch eine Überraschung für alle, wir versuchen da auch immer so dem Ganzen so ein bisschen Geschichte und Gesicht zu geben.
00:28:51: Dieses Jahr hat das Ganze im Zeichen der Kunst gestanden.
00:28:57: René Torek ist immer so ein junger Wilder aus dem Norddeutschen Raum, hat das Auto komplett gestaltet als Artkar wird am neunzehnten April in Schwäbisch-Grün präsentiert, das Ganze.
00:29:11: Wobei die Aktion wie er das gestaltet hat schon jetzt durchs Internet gegangen ist und sehr viel Interesse gefunden hat bis hin zu Wie kannst du mit dem schönen Auto fahren?
00:29:25: Ich sage ja, kein Auto gehört auf die Rennstrecke!
00:29:30: Das macht nach wie vor viel Freude.
00:29:33: Es bleibt immer noch sehr spannend, wir sind da mit einem tollen Team unterwegs und mit tollen Partnern.
00:29:38: Wir sind komplett fremdfinanziert.
00:29:41: Und wenn man dann noch immer nach all den Jahren So-Motorsport betreiben darf, das ist ein großes Geschenk!
00:29:55: Das war's für heute mit Motorikonen... ...und den hundertbesten Autos aller Zeiten.
00:30:12: Das war es tatsächlich für heute quasi die Zielflage für diesen dritten und letzten Teil mit Marc Hessel.
00:30:21: Ich hoffe, ihr hattet genauso viel Spaß daran wie ich.
00:30:23: ein herzliches Dankeschön geht nochmal an Marc Hessell für seine Zeit, für seine Erinnerungen und die vielen spannenden Stories, die er uns mitgebracht hat.
00:30:33: Danke auch an Max Kalbfeldt der diese Folge überhaupt erst möglich gemacht hat.
00:30:38: Und natürlich danke euch allen da draußen dass ihr auch diesmal wieder mit dabei wart.
00:30:44: Wenn euch Motorekonen gefällt, dann abonniert den Podcast sehr gerne in eurer Podcast-App und lasst eine Bewertung da.
00:30:51: Damit sorgt ihr dafür dass noch mehr Menschen den Weg zum Motorekon finden!
00:30:56: Und falls ihr noch nicht alle Folgen kennen solltet hört mal rein ins Archiv.
00:30:59: Da warten viele weitere Automobile Ikonen auf Euch.
00:31:03: gerade BMW Fans
00:31:04: kommen
00:31:05: da garantiert auf ihre Kosten.
00:31:07: Folgt Motorekone auch unbedingt auf Instagram Facebook oder LinkedIn denn Da gibt's
00:31:13: regelmäßig
00:31:14: zusätzliche Geschichten, Bilder und Hintergründe zu den Autos.
00:31:18: Und dem Menschen die hier zu Gast sind!
00:31:21: Ich freu mich wenn wir uns bei der nächsten Folge wieder hören – hier beim Motorikon und den einhundert besten Autos aller Zeiten.
00:31:29: Bis dahin alles Gute.
00:31:32: fahrt nicht so schnell.
00:31:33: Euer Hans Neuwert.
00:31:38: Ach ja... Die Sache mit dem BMW M-III von Marc Hessel aus der DTM.
00:31:45: Das habe ich euch versprochen, und das kriegt ihr auch.
00:31:48: Und zwar jetzt!
00:31:49: Letztes Jahr war ich in Seoul vor letztem Jahr in Seppang im Kuala Lumpur.
00:31:57: Seoul war ganz praktisch, das war noch ein lustiges Thema.
00:32:00: da rief mich... Da war ich zwei Wochen davor mit der Familie gerade in Los Angeles und er rofft mich in Los Angels, der kenne es Ishikawa und hat mein Siebenachtziger Originalauto gekauft als ... Ja, als Beifang in einem Geschäft, wo er einen McLaren F-I verkaufte.
00:32:23: Wo den im Drei gab es
00:32:24: Zugabe?
00:32:25: Den gab's ja, das war so.
00:32:27: ich verkauf den F- I nur wenn ich den auch kriege und das Auto ist tatsächlich zweiter Hand gewesen.
00:32:33: nach Zackspeed ist der nach Japan gegangen.
00:32:35: von dem Besitzer hat Kenneths den gekauft Original restauriert, aber nicht so wie wir heute die Autos im historischen Muttersport haben.
00:32:46: So original sondern richtig original mit siebenachtziger Gurten mit UNS Prüfsiegel drauf.
00:32:52: Siebenachtzigersitz.
00:32:54: Siebemachtzige Elektronik.
00:32:56: und dann rief er mich eben an weil ich gerade in Los Angeles so meinte kannst du in drei Wochen nach Tokio kommen wer möchte dass du den Rollout fährst?
00:33:04: Cool!
00:33:05: Und da hatte ich eben sowieso den Job ins CO.
00:33:08: Da bin ich vorher kurz nach Tokio und dann haben wir in Fuji das Auto gefahren.
00:33:14: Das war sensationell, also wirklich wie als hätte ich einen an dem Tag wo ich den Salzburg verlassen habe und vor euch dann nach thirty-fünf Jahren erst mal wieder in die Boxen gass auch raus mit ihm ab, sonst war es schon geil.
00:33:27: Haben Sie alles noch so wieder erkannt?
00:33:29: Ja ja natürlich und das ist auch das Feeling sofort zurück gewesen.
00:33:34: Das ist auch sehr schön fotografisch dokumentiert worden.
00:33:38: Und das war ein absolut tolles Erlebnis, weil wie gesagt bei dieser Originalität hat selbst das BMW-Museum nicht.
00:33:47: Ist auch toll zu wissen dass das Auto so wieder so existiert und
00:33:51: dass es das abgibt.
00:33:52: Und da steht bei ihm im Showroom eine ziemlich verrückte Sammlung der Händler von Gordon Murray.
00:34:01: Der neue Gordon Murray ist ja auch ein Auto für die hundert.
00:34:07: Ich hoffe,
00:34:07: ich komme da noch hinten.
00:34:13: Das war toll!
00:34:15: Wo steht das Auto jetzt?
00:34:17: In Tokio.
00:34:18: Wunderschön Workshop dort, Showroom Workshop und Halle wo die Sammlung drin steht.
00:34:25: Auch nicht nur das eine sondern Das ist wohl auch Teil seines Geschäftsmodells dass ja einigen asiatischen Milliardären das ermöglicht ihre Autos da zu fahren wo sie die gerade haben wollen.
00:34:35: Also der macht dann die Logistik im Hintergrund Und ist aber so gut aufgestellt dass er in Tokio oder Grundstücks Quadratmittagpreis Nicht ganz unerheblich sein durfte sogar ne kleine Test Strecke um das Gebäude drum herum hat.
00:34:49: Und er hat dann für den Testtag, er hatte das Original Team Studio Auto.
00:34:54: Den Zvier GT-III hat er drei Stück von aber einen hat er eben mitgenommen für den Fall dass der M-III nicht schalt läuft und hat den CGR Radarik dazu eingeladen, da das Auto in der japanischen Meisterschaft gefahren hatte damit auch adäquat warm gefahren wird.
00:35:13: Dann haben wir ein bisschen GT-II noch gefahren.
00:35:15: so war es schon schräg.
00:35:17: Ist das schwierig, solche alten Autos noch so zu bewegen?
00:35:22: Ich stelle mir das einfacher vor.
00:35:24: Das ist jetzt ein Formel-I Auto aus Mittelein neunziger Jahre wieder ...
00:35:28: Gut, das ist ja ganz böser.
00:35:31: Aber wir haben schon den Fall gehabt.
00:35:36: Ich habe bis vor zwei Jahren gefahren, die haben mir immer mal wieder nicht nur ein Christian Menzel sondern auch den Timo Klock mit aufs Auto gesetzt und der hat bei den ersten Malen schon schwer geächt wie physisch schwer das Auto zu fahren.
00:35:50: Es verglichen zu dem was er jetzt gewohnt ist.
00:35:54: Und Motorsport war damals physischer.
00:35:59: als heute.
00:35:59: Heute ist das mehr Playstation, schalten hier am Lenkrad, haben Servo-Lenkung gekühlten Sitz, haben maximal zwanzig Grad Innenraumtemperatur.
00:36:08: Das sind alles Attribute.
00:36:09: mit denen können wir nicht ganz mitten.
00:36:10: Wir haben also richtig da was zu rühren, wir haben richtig etwas zu lenken.
00:36:14: Wir hatten siebzig-achtzig Grad teilweise in den Kabinen drin und deswegen... Aber es hat auch sein gutes!
00:36:22: Also mich hält das fit, mich zwingt das weiter Sport zu machen jeden Tag.
00:36:30: Und so eine Challenge braucht man erhalten.
00:36:37: Weil ihr immer noch dabei seid, gibt es jetzt noch eine kleine Extra-Story mit Marc Suhrer und Mark Hessel und seinem Sohn mit Raimund Kupferschmidt und Paul Roche.
00:36:48: Viel Spaß!
00:36:49: Am Nürburgring in der ersten Reihe gestanden, da gab's mal einen M-Irennen, was ich glaubt, im Rahmen vom Ultima Grand Prix.
00:36:57: Veranstaltet, gibt es auch noch eine nette Geschichte dazu.
00:37:00: Da hat Donnerstas der Magsura das Auto gefahren und sagt, du bist zu kurz übersetzt, macht dir gar keine Pläne fürs Wochenende, ist alles scheiße!
00:37:08: Du musst vom Gas und alles misst so.
00:37:11: Und ich fahre dann zum ersten Qualifying und stelle das Auto tatsächlich in die erste Reihe.
00:37:16: Dann heißt es von der Klassik, okay, uralte Reifen drauf.
00:37:19: Wir kaufen neuen Satzreifen und dann können wir das vielleicht ein bisschen höher im Querschnitt kaufen weil dann passt das vielleicht mit der Übersetzung etwas besser.
00:37:27: Weil anderes Diff hatten die ja nicht dabei.
00:37:30: Und mein Micard damals zehn oder elf Jahre alt sitzt im Auto drin und irgendwann kommt die Meldung aus dem Auto Papa wie viel drehst du?
00:37:38: Ich sag halt, sei still!
00:37:39: Neun war's doch jeder in M-Eins dritt neun Nein Du drehest acht Und geguckt.
00:37:46: Der Drehzeimesser war so verschoben und abgeklebt, tatsächlich bis acht.
00:37:52: Drei Minuten später Paul Rosche, Heini Marder ... und Raimund Kupferschmidt im Motorraum drin.
00:37:59: Lass dich!
00:38:02: Alle kommen wieder hoch unter Reimund und sagen, wir haben dir das hochgedreht.
00:38:07: Jetzt bist du aber frei vor sich.
00:38:09: Kein Begrenzer.
00:38:11: Moment stille.
00:38:12: Der Rosche guckt die anderen beiden an.
00:38:15: Was schaut's jetzt so blöd?
00:38:17: Jetzt geht es schon und kauft den jungen an Eis.
00:38:22: Das war so eine echter Rosche, dann habe ich die ersten zehn Runden weit vorm Feld hergeblasen und uns mit Schaltgestänger auseinander gefallen.
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